Bild vom Gottesgarten am Obermain

Schon der Dichter des Frankenlieds, Victor von Scheffel, hat beim Anblick unserer wunderbaren Gegend den Wunsch verspürt, fliegen zu können. Denn so lässt sich schnell ein Überblick gewinnen. Zumindest virtuelle „Flügel“ wollen wir Ihnen mit dieser Seite verleihen.

Sie finden hier Informationen zum christlichen Leben in unserem Dekanat, in den 20 Kirchengemeinden und zu deren vielfältigen Angeboten.

Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie suchen, wie im Flug finden. Gerne stehen wir Ihnen auch per E-Mail, telefonisch oder zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Dekanat

„Weihnachten im Schuhkarton“ – einmal ganz anders

Adventszeit – Wartezeit.

Aber können wir in unserer schnellen Zeit tatsächlich noch Warten? Eigentlich doch nur, wenn es unausweichlich ist: Beim Arzt im Wartezimmer - oder am Bahnhof  - oder der Bushaltestelle. Wir sind eher darauf ausgelegt alles möglichst schnell und gleich zu bekommen: die Über- Nacht-Lieferung, frische Erdbeeren im Dezember und das ein oder andere Weihnachtsgeschenk kann man ja schon vorziehen und dem Nikolaus mitgeben.

Erleben wir tatsächlich noch Wartezeiten? Sind sie nicht immer angefüllt mit irgendwelchen Aktivitäten um „Wartezeit zu verkürzen“, zu überbrücken oder doch noch irgendwie sinnvoll zu nutzen? Und dabei sind Wartezeiten gar nicht so negativ wie es erscheint. Geht uns durch den Verlust von Wartezeit nicht sogar einiges mit verloren: Vorfreude zum Beispiel oder Geduld.

In diesem Jahr gestalten wir unsere Adventszeit mit dem Aufbau der Weihnachtsgeschichte. Bereits im vergangenen Jahr entstand bei einigen Kindern der Wunsch, eine eigene Krippe herzustellen, die sie dann auch mit nach Hause nehmen könnten.

Den Gedanken griffen wir auf, sammelten schon im Vorfeld zahlreiche Schuhkartons und bereiteten sie mit Geschenkpapier oder Farben vor. Große Unterstützung erhielten wir hier von zahlreichen Eltern und mehreren Schuhgeschäften.

Weihnachten im Schuhkarton - Hort Schney

Jeden Tag nach dem Mittagessen versammeln wir uns nun im Gruppenkreis um den sind aktiv ins Vorlesen eingebunden. Im Anschluss daran darf jedes Kind an seiner eigenen Weihnachtsgeschichte im Schuhkarton weiterarbeiten: Ausmalen, Ausschneiden, Kleben; jeder in seinem eigenen Arbeitstempo und eigenverantwortlich ohne Zeitdruck oder „Terminplan“. Am letzten Schultag darf jedes Kind seine ganz persönliche Weihnachtsgeschichte mit nach Hause nehmen.

„Zirkus im Winter“ – Familienseminar in Bad Alexandersbad

Scheinwerferlicht, Musik, bunt geschminkte Clowns, waghalsige Akrobaten, geheimnisvolle Zauberer, drollige Pinguine und ein zotteliger Bär, das waren die Garanten für eine kurzweilige Zirkusvorstellung bei einem Familienwochenende im Advent. Dazu eingeladen hatte die Evangelische Kirchengemeinde Lichtenfels, und so machten sich 14 Familien auf nach Bad Alexandersbad im Fichtelgebirge. „Manege frei – wir spielen Zirkus im Winter“ hieß das Motto des Wochenendes im weitläufigen Evangelischen Tagungszentrum.

 Miteinander spielen und basteln, Geschichten hören und singen: Im Familienkreis stimmten sich zwölf Familien aus Lichtenfels im Rahmen eines Familienwochenendes in Bad Alexandersbad auf die Adventszeit ein Bild: Joachim Wegner
Nur allzugern tauchten Kinder und Eltern in die faszinierende Welt des Zirkus ein und verwandelten gemeinsam mit Unterstützung durch das Evangelische Bildungswerk und die Dekanatsjugend den Tagungsraum in eine Zirkusarena. Dann hatten die kleinen und großen Teilnehmer Gelegenheit, in die Rollen zu schlüpfen, die sie sich ausgesucht hatten. Begleitet von vielen Ideen machte den Artisten schon die Vorbereitung auf die große Vorstellung am Samstagabend viel Spaß. Obwohl Arbeit und Training vonnöten waren, damit der Auftritt leicht und mühelos aussieht, wurde fleißig in den Workshops gearbeitet, denn schließlich sollte der bunte Abend ein Ort zum Staunen, Lachen und Träumen werden.

Lucia Herold und Kathrin Neeb in Synode gewählt

Lucia Herold (li.) und Pfarrein Karhrin Neeb
Lucia Herold (li.) und Pfarrein Karhrin Neeb

Am 2. Adventssonntag wurden die Vertreterinnen und Vertreter in die Landessynode gewählt. Aus unserem Dekant wurden Lucia Herold und Pfarrerin Kathrin Neeb gewählt.

Das Sonntagsblatt schreibt dazu:

Kirchenkreis Bayreuth: Jünger und weiblicher

Deutlich jünger und vor allem weiblicher - so lässt sich das Ergebnis der Wahlen zur bayerischen evangelischen Landessynode im Kirchenkreis Bayreuth zusammenfassen. Zehn der insgesamt 17 direkt Gewählten sind Frauen, darunter zwei Pfarrerinnen. Das Durchschnittsalter der Synodalen sank auf 46,5 Jahre; zum Zeitpunkt der letzten Wahl 2013 waren es noch 53,5 Jahre. Mit den beiden Studentinnen Lucia Herold (22) aus Michelau bei Lichtenfels und Pia Loch (23) aus Bamberg kommen zwei der jüngsten Mitglieder des neuen Kirchenparlaments aus Oberfranken.

Gleich im ersten Anlauf gewählt wurden Pfarrerin Daniela Schmid (34) aus Selb und Markus Hansen (35) aus Lichtenberg im Landkreis Hof; sie ziehen zusammen mit den wiedergewählten Geistlichen Kathrin Neeb aus Seßlach bei Coburg und Wolfgang Oertel aus Untersteinach bei Kulmbach in die Landessynode ein.

Dokumente und Medien: 

Adventsfest der Schulkindbetreuungen

Am 04.12. fand traditionell das vorweihnachtliche Adventsfest für die Mitarbeitenden der Schulkindbetreuungen statt. Dies ist auch eine gute Gelegenheit, sich bei den vielen Mitarbeitenden in den Einrichtungen für ihre hervorragende Arbeit zu bedanken und das Jahr gemütlich ausklingen zu lassen.

Neben einer kleinen Andacht, einem kurzen Rückblick auf das Jahr und natürlich reichlich Essen und Trinken, nahmen in diesem Jahr Dekanin Stefanie Ott-Frühwald und Martin Pietz, stellvertretender Leiter der Gesamtverwaltungsstelle, diesen Rahmen zu Anlass, um die symbolische Staffelstabübergabe in der Funktion der pädagogischen Leitung der Schulkindbetreuung zu vollziehen: Bisheriger Leiter, Herr Förster, übernimmt ab sofort die Trägervertretung für die Kindertagesstätten und übergibt den Bereich Schulkindbetreuung an seine Nachfolgerin, Frau Fleuchaus.

Wir bedanken uns bei Herrn Förster für seine tolle Arbeit und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute und Gottes Segen. Frau Fleuchaus heißen wir im Dekanat Michelau herzlich willkommen und wünschen auch ihr alles Gute und Gottes Segen für die nun anstehenden Aufgaben.

(v.li n. re.: Martin Pietz, Susanne Fleuchaus, Andreas Förster, Stefanie Ott-Frühwald)

Kontaktdaten Frau Fleuchaus:

Dekanat Michelau
Kirchplatz 5
96247 Michelau

Telefon: 0 95 71 - 98 20 14
E-Mail: susanne.fleuchaus@elkb.de

„Zur Mitte kommen ...“ - adventliche Einkehr

„Zur Mitte kommen ...“
„Zur Mitte kommen ...“

Ab 04. Dezember | jeden Mittwoch | 17.30 Uhr | Dreieinigkeits-Kirche, Georg-Herpich-Platz 3, Bad Staffelstein.

„Zur Mitte kommen“ - das heißt:
- inmitten der Woche,
- inmitten der Stadt,
- inmitten im Übergang von der Betriebsamkeit des Tages zum Abend
- zur eigenen Mitte, zur Ruhe, zu sich selbst kommen.

„Zur Mitte kommen“ beginnt jeweils um 17.30 Uhr und dauert ca. 25 Minuten.

Dokumente und Medien: 

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