Bild vom Gottesgarten am Obermain

Schon der Dichter des Frankenlieds, Victor von Scheffel, hat beim Anblick unserer wunderbaren Gegend den Wunsch verspürt, fliegen zu können. Denn so lässt sich schnell ein Überblick gewinnen. Zumindest virtuelle „Flügel“ wollen wir Ihnen mit dieser Seite verleihen.

Sie finden hier Informationen zum christlichen Leben in unserem Dekanat, in den 20 Kirchengemeinden und zu deren vielfältigen Angeboten.

Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie suchen, wie im Flug finden. Gerne stehen wir Ihnen auch per E-Mail, telefonisch oder zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Dekanat

Musik zum Ende des Kirchenjahres

Gounod Requiem
Gounod Requiem

Am Sonntag, den 25. November 2018 findet um 17.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Lichtenfels ein Konzert zum Ende des Kirchenjahres statt.

In Lichtenfelser Erstaufführung erklingt das Requiem in C des französischen Komponisten Charles Gounod. Es singen und musizieren der Lorenz-Bach-Chor Lichtenfels unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann. Begleitet wird der Chor von Thomas Meyer an der Orgel.

Der französische Komponist Charles Gounod, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. mal jährt, ist hierzulande vor allem durch seine Ave-Maria-Bearbeitung des bachschen Klavierpräludiums und seiner Oper „Faust“ (Margarete) bekannt.

Darüber hinaus hat er aber viele Werke, wie Opern, Schauspielmusiken, Oratorien, Messen und Kammermusik verfasst, die in Deutschland weitgehend unbekannt sind. Sein 1893 komponiertes Requiem entstand unter dem Eindruck des Todes seines vierjährigen Enkels.

Es ist Gounods letztes Werk, er starb während er an seinem Requiem arbeitete. Die Erstaufführung fand am Karfreitag 1894 am ersten Todestag des Komponisten unter der Leitung von Gabriel Fauré statt. Das Werk ist nicht geprägt von Düsternis und Schrecken, sondern von Zuversicht und Hoffnung.

Neben dem Requiem spielt Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann noch die Orgelsonate in d-Moll („Vater unser im Himmelreich“) von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei.

Weihnachten im Schuhkarton

Machen Sie mit!
 

Abgabezeitraum für Päckchen:
bis 15.11 bei unseren offiziellen Abgabestellen.

 

„Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion für Kinder in Not, „Operation Christmas Child“ des christlichen Hilfswerks Samaritan's Purse.

Seit 1993 wurden weltweit bereits über 157 Millionen Kinder in über 160 Ländern erreicht.

Mit Ihrer Päckchenspende für „Weihnachten im Schuhkarton“ bewirken Sie weitaus mehr als einen Glücksmoment:

Sie geben Kindern die Chance, die Weihnachtsbotschaft für sich zu entdecken und echte Liebe kennenzulernen.

 

Schulrucksackaktion 2018/2019 ist angelaufen

Partnerdekanat in Tansania
Partnerdekanat in Tansania

Für ca. 1500 Erstklässler im Eastern District/Meru, unserem Partnerdekanat in Tansania beginnt Mitte Januar die Schule.

Für einen guten Schulstart brauchen die Kinder eine gute Schulausstattung.

Mit unserem Schulrucksack können Sie für 18 € einem Kind den Schulstart erleichtern!

Darum gibt es die Schulrucksackaktion bereits seit 2010:

- Alle Kinder haben (das gleiche) Schulmaterial, was den Lehrern das Unterrichten erleichtert.
- Eltern erkennen, wie förderlich sich gutes Schulmaterial auf den Lernerfolg der Kinder auswirkt.
- Schulkinder erleben sich über Religions- und Konfessionsgrenzen als Einheit, da alle den gleichen lila Rucksack tragen.

Kaufen Sie einen Schulrucksack in Ihrer Kirchengemeinde oder Einrichtung des Evang.-Luth. Dekanats Michelau.

Sie können die Aktion auch durch eine Spende in beliebiger Höhe unterstützen:
Spendenkonto:
Evang.-Luth. Dekanat Michelau
IBAN: DE 43 7835 0000 0000 1002 71
BIC: BYLADEM 1COB

Verwendungszweck: Schulrucksackaktion 18/19

Bilder zeigen die Schulrucksackverteilung 2018 http://www.facebook.com/merupartners/videos/160468644904455/

Schulrucksack schenken - Bildung fördern - Zukunft bauen!

Reformationsfest in Michelau

Die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern hat am Mittwoch den Reformationstag in zahlreichen Gottesdiensten und vielfältigen Veranstaltungen gefeiert. In der Johanneskirche in Michelau wurde der Tag als Fest der Zukunft der Kirche begangen, denn Gott belebe seine Kirche immer wieder neu, betonte Dekanin Stefanie Ott-Frühwald in einem zentralen Gottesdienst. Unmittelbar danach freute sich die Dekanin, dass sich Heidelberger Universitätsprofessor Klaus Tanner im Jubiläumsjahr von 1848, 1918 und 1968 nach Michelau aufgemacht hatte. In einer Kanzelrede ging Professor für Systematische Theologie und Ethik der Frage nach, was Protestantismus und Protest miteinander zu tun haben und ob es einen Zusammenhang zwischen großen gesellschaftlichen Veränderungen und dem evangelischen Glauben gibt.

Mit Professor Klaus Tanner bestieg einer der führenden Ethiker in Deutschland die Kanzel in der Johanneskirche in Michelau Foto: Joachim WegnerTanner, einer der bedeutendsten Ethiker unserer Zeit, ist selbst in Oberfranken aufgewachsen und kann sich noch gut an die Zeit des „Eisernen Vorhangs“, der Grenze zur DDR erinnern. An dieser Grenze wurde scharf geschossen, sodass 327 Männer, Frauen und Kinder ums Leben gekommen sind. Auch Michelau hat zum Grenzlandgebiet gehört. Wer heute unbeschwert über die ehemalige Grenze fahre, verdanke das auch der „Friedlichen Revolution“, unterstrich der Kanzelredner und verwies auf viele Faktoren, die den Zusammenbruch der DDR bewirkt hätten. Geschichtliche Umbrüche ließen sich zwar nicht monokausal mit einfachen Mustern erklären. Doch evangelische Christinnen und Christen, Pfarrer und Pfarrerinnen in der DDR hätten einen entscheidenden Beitrag zum friedlichen Wandel geleistet.

Tischgespräche im Stadtschloss

Mit einem neuen Veranstaltungsformat hat das Evangelische Bildungswerk KLM in enger Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis „Lichtenfelser Frauengruppen“ einen großen Erfolg für sich verbuchen können. Nach einem Besuch eines Frauenmahls im thüringischen Eisenach sahen sich Maria Hollering-Hamers, Martina Wegner und ihr Team darin bestärkt, etwas Ähnliches in der Kreisstadt anzubieten.

Dies wurde zur Geburtsstunde der Tischgespräche im Lichtenfelser Stadtschloss. Dass sich zu diesem Abend gleich 65 Frauen angemeldet hatten, überraschte die Veranstalterinnen. Unter dem Motto „Frauen.Zukunft.Frieden“ beleuchteten vier Rednerinnen das Thema des Abends aus persönlicher, sozialer, theologischer Sicht und aus der Bildungsperspektive.

Ein köstliches Drei-Gänge-Dinner im ansprechenden Ambiente des großen Saals im Stadtschloss rahmte die eindrücklichen Gedankengänge ein und verlieh dem Abend eine festliche Note.

 

Kulinarisch umsorgt und zu Gesprächen angeregt wurden die Frauen als Teilnehmerinnen der Tischgepräche im Lichtenfelser Stadtschloss von ihren jeweiligen Tischdamen Foto: Joachim Wegner

In ihrer Begrüßung erläuterte Maria Hollering-Hamers die Intention der Lichtenfelser Frauen, die sich mit dieser Veranstaltung die berühmten Tafelreden im Hause Martin Luthers zum Vorbild genommen hatten, aber schließlich ein eigenes Konzept daraus entwickelten. Dass die Lichtenfelser Frauengruppen seit nunmehr 30 Jahren in ihrem Aktionsbündnis erfolgreich zusammenarbeiten, schrieb die Initiatorin der Methode des „Affidamento“ zu.

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