Bild vom Gottesgarten am Obermain

Schon der Dichter des Frankenlieds, Victor von Scheffel, hat beim Anblick unserer wunderbaren Gegend den Wunsch verspürt, fliegen zu können. Denn so lässt sich schnell ein Überblick gewinnen. Zumindest virtuelle „Flügel“ wollen wir Ihnen mit dieser Seite verleihen.

Sie finden hier Informationen zum christlichen Leben in unserem Dekanat, in den 20 Kirchengemeinden und zu deren vielfältigen Angeboten.

Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie suchen, wie im Flug finden. Gerne stehen wir Ihnen auch per E-Mail, telefonisch oder zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Dekanat

10 Jahre sind nicht genug…

Auch dieses Jahr ehrt das Dekanat Michelau zwei Mitarbeiterinnen für ihre 10-jährige, erfolgreiche Tätigkeit in der Schulkindbetreuung.

Frau Birgit Limmer ist als Küchenchefin in Redwitz aus dem Team des Hortes und der Offenen Ganztagesschule nicht mehr wegzudenken. Sie sorgt mit großem Einsatz dafür, dass es den Kindern und Jugendlichen an nicht fehlt und dass sie ihr Mittagessen genießen können.

Frau Stephanie Weiß hat ihr Können und ihre Fähigkeiten bereits an unterschiedlichen Einrichtungen und Orten eingebracht. Aktuell ist Sie bereits seit vielen Jahren als Jugendsozialarbeiterin in Michelau tätig und ist zugleich Vorsitzende der Mitarbeitendenvertretung.

Diese Verdienste und die motivierte, langjährige Arbeit von Birgit Limmer und Stephanie Weiß wurden im Rahmen der jährlichen Schulkindkonferenz gewürdigt. Dekanin Stefanie Ott-Frühwald, der stellvertretenden Leiter der Gesamtverwaltungsstelle Martin Pietz und der pädagogische Leiter Andreas Förster ehrten die engagierten Mitarbeiterinnen.

Die einhellige Meinung war: „Toll, dass beide so engagiert für das Dekanat arbeiten. Auf die nächsten 10 Jahre.“

Pressemitteilung

„Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

Bündnis für Toleranz wirbt für Menschenketten um die bayerischen Synagogen am morgigen Freitagabend

 

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Sprecher des Bayerischen Bündnisses für Toleranz:

„Wir gedenken der Opfer des Gewalttäters von Halle, die an der Synagoge und an dem Döner-Imbiss ihr Leben verloren haben. Wir stehen an der Seite der Jüdinnen und Juden in Deutschland. An ihrem höchsten Feiertag sind sie Ziel eines brutalen Terroranschlags geworden. Nur durch die Geistesgegenwart der Menschen, die in der Synagoge von Halle versammelt waren, ist noch Schlimmeres verhindert worden.“

Das Plenum des „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ ruft auf: „Schauen Sie hin und widersprechen Sie, wo immer antisemitische oder rassistische Vorurteile verbreitet und Hass geschürt werden. Der brutale Terror beginnt im Kleinen. Überall, wo im Alltag antisemitische Reden hingenommen werden, wird der Nährboden für die Haltungen gefördert, die am Ende bis hin zur Gewalttätigkeit führen können. Jetzt sind alle gefordert, jeder und jede Einzelne. Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm betont: „Anlässe wie dieser machen deutlich, warum es ein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus und Rassismus braucht.“ Der Anschlag in Halle führe den Gründungsanlass des Bündnisses wieder vor Augen: Es wurde als Nachhall auf das vereitelte Attentat bei der Grundsteinlegung der Münchner Synagoge 2003 ins Leben gerufen. Der Dank des Bündnisses richtet sich an die bayerischen Sicherheitsbehörden, die Sorge dafür getragen haben, dass die Feierlichkeiten zu Jom Kippur in Bayern in Sicherheit stattfinden konnten.

In Halle wird morgen, Freitag, 11. Oktober 2019, auf Initiative des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, als Zeichen der Solidarität während des Auftakts des Sabbats eine Menschenkette um die Synagoge gebildet.

Das Bündnis für Toleranz wirbt für diese Solidaritätsbekundung und ruft auf: „Setzen Sie ein Zeichen gegen Antisemitismus, gegen Rassismus und Menschenverachtung und beteiligen Sie sich bei den Menschenketten um die Synagogen – auch in Bayern!“ Informationen zu angemeldeten Kundgebungen finden Sie u.a. in den sozialen Medien. Das Bündnis unterstützt ausdrücklich alle entsprechenden Anmeldungen von Kundgebungen vor Ort.

Das Bayerische Bündnis für Toleranz tritt für Toleranz sowie den Schutz von Demokratie und Menschenwürde ein und fördert diese Werte. Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus, die den Einzelnen, die Gesellschaft und den Staat bedrohen, setzt das Bayerische Bündnis für Toleranz durch diese Werte etwas Positives entgegen. Die Mitgliedsorganisationen des Bayerischen Bündnisses für Toleranz bekämpfen rechtsextreme, antisemitische und rassistische Einstellungen, Haltungen und Handlungen, nicht aber die Menschen, die hinter diesem Gedankengut und diesen Aktivitäten stehen.

Zu den 76 Mitgliedern gehören neben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und dem Erzbistum München und Freising u.a. der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern, der Bayerische Landtag, der Bayerische Rundfunk, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und der DGB Bayern. Sprecher des Bündnisses ist der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

 

München, 10. Oktober 2019

Andrea Seidel, Stellv. Pressesprecherin

 

Dokumente und Medien: 

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Kirchenführerausbildung

Kirchenführerausbildung startet im Februar 2020
Infoabend am 16. Oktober in Lichtenfels

Kirchen sind herausgehobene Bauwerke im Ortsbild der Städte. Ebenso prägen viele Dorfkirchen ihre Umgebung und sind Anziehungspunkte für viele Menschen, gerade auch außerhalb der Gottesdienstzeiten. Denn Kirchen erzählen von ihrer Geschichte, vom Glauben der Menschen, von Gott und den Stationen des Lebens. Um diese kulturellen Schätze zu einem Kleinod für die Gegenwart zu machen, braucht es Menschen, die den Besuchern helfen, den Kirchenraum zu erschließen und ganz neu zu erleben.

Das Evangelische Bildungswerk in Michelau startet im Februar 2020 in Zusammenarbeit mit den benachbarten Bildungswerken im westlichen Oberfranken eine Kirchenführerausbildung, die im November mit einem Zertifikat der evangelischen Landeskirche abschließt.

In vier Tagesseminaren und drei Kompaktwochenenden in der Region erhalten die Teilnehmer das notwendige Handwerkszeug für Kirchenführungen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei einem Informationsabend:
Dienstag, 16. Oktober um 19.30 Uhr
evang. Gemeindehaus in Lichtenfels
Kronacher Straße 16

Evangelische Bildungswerk KLM
Kirchplatz 5
96247 Michelau

Telefon 0 95 71 / 89 64 91
e-mail: mail@ebw-klm.de

 

Ordination von Ehepaar Beck

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Johanneskirche von Michelau wurde am Sonntag 22. September durch Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner das Theologenehepaar Bettina und Gundolf Beck feierlich ordiniert.

Während Pfarrerin Bettina Beck auf die Pfarrstelle Strössendorf/Altenkunstadt eingesetzt wurde, übernimmt Pfarrer Gundolf Beck fortan die dritte Pfarrstelle in Michelau.

Herzlich begrüßte Dekanin Stefanie Ott-Frühwald alle anwesenden Gäste. Ihr war die Freude anzumerken, dass die Vakanz der Pfarrstellen in Strössendorf/Altenkunstadt und Michelau jetzt vorbei ist.

Erstmals setzten Bettina und Gundolf Beck das Abendmahl ein, bevor mit dem kirchlichen Segen der Festgottesdienst zu Ende ging. Zu dessen Ausgestaltung hatten auch der Posaunenchor Strössendorf/Altenkunstadt unter der Leitung von Pfarrer Rudolf Ranzenberger, Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann mit einprägsamen Orgelspiel und der Chor Cantica Nova, der evangelischen Kirchengemeinde Michelau, beigetragen.

v.l.n.r. Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, Pfarrerin Bettina Beck, Pfarrer Gundolf Beck

»Über Gott und die Welt« - Themen- und Gesprächsreihe in der Schön Klinik Bad Staffelstein

»Über Gott und die Welt« - Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de
»Über Gott und die Welt« - Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de

In diesem Herbst laden die beiden Kur- und Urlauberseelsorger, Pfarrerin Anja Bautz und Gemeindereferent Matthias Beck, zu einer ökumenischen Reihe offener Themen- und Gesprächsabende ein:

Die vier Stationen im Überblick:

  • 02. Okt.: „Was ist Glück?“ - Eine gemeinsame Entdeckungsreise, die vielleicht ein wenig glücklicher macht. (Pfrin. Anja Bautz)
  • 09. Okt: „Macht Grübeln krank?“ - Gibt es Wege aus der Grübelfalle? (GR Matthias Beck)
  • 16. Okt: „Umwege erweitern die Ortskenntnis!“ - Die Chancen der Krisen und des Scheiterns entdecken. (Pfrin. Anja Bautz)
  • 23. Okt: „Zeit, dass sich was dreht!“ - Beginnen - Ausbrechen - neue Wege gehen. (GR Matthias Beck)

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