Bild vom Gottesgarten am Obermain

Schon der Dichter des Frankenlieds, Victor von Scheffel, hat beim Anblick unserer wunderbaren Gegend den Wunsch verspürt, fliegen zu können. Denn so lässt sich schnell ein Überblick gewinnen. Zumindest virtuelle „Flügel“ wollen wir Ihnen mit dieser Seite verleihen.

Sie finden hier Informationen zum christlichen Leben in unserem Dekanat, in den 20 Kirchengemeinden und zu deren vielfältigen Angeboten.

Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie suchen, wie im Flug finden. Gerne stehen wir Ihnen auch per E-Mail, telefonisch oder zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Dekanat

„Mit Strich und Faden“ – Familienwochenende in Neukirchen bei Coburg

Zwölf Familien verbrachten ein erlebnisreiches Wochenende Foto:Joachim Wegner
Zwölf Familien verbrachten ein erlebnisreiches Wochenende Foto:Joachim Wegner

Ein Wochenende gemeinsam mit der Familie verbringen, Interessantes und Spannendes zum Thema „Mit Strich und Faden“ erfahren, unterschiedliche Kreativtechniken erarbeiten und viel Unterhaltsames genießen, das sind die Höhepunkte eines Familienwochenendseminars in der Evangelischen Jugendbildungsstätte in Neukirchen bei Coburg gewesen.

Zwölf Familien waren der Einladung der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenfels, der Evangelischen Jugend und des Evangelischen Bildungswerkes gefolgt und hatten sich auf den Weg gemacht, um es sich in der Evangelischen Jugendbildungsstätte in Neukirchen bei Coburg nach Strich und Faden gut gehen zu lassen.

Zum Einstieg in das Wochenende, das von Dekanatsjugendreferent Reiner Babucke, Martina und Joachim Wegner sowie von Pfarrerin Anne Salzbrenner und Christine Babucke vorbereitet worden war und viel Wissenswertes, Kreatives, Musikalisches und Entspannendes zum Thema beinhaltete, gestalteten die Familien jeweils ein Familienmobile.
Die Mobiles machten deutlich, dass Familien ganz unterschiedlich und in verschiedenen Phasen immer in Bewegung sind. Eltern und Kinder müssen sich immer wieder an unterschiedliche Situationen anpassen.

Am Samstagvormittag konnten sich die Teilnehmer in mehreren Workshops ausprobieren: In einer Gruppe lernten sie, dass es vielfältige Knoten gibt, die Seile auf unterschiedliche Weise verbinden. Korrekt gelegt und festgezogen können starke Taue sogar große Schiffe an der Hafenmauer festhalten und je nach Wasserstand schwingen lassen. Dünne Garne konnten unter Anleitung von Leonie Braun von Groß und Klein zu Freundschaftsbändern geknüpft werden.

Musik zum Ende des Kirchenjahres

 Lorenz-Bach-Chor Foto:Joachim Wegner
Lorenz-Bach-Chor Foto:Joachim Wegner

Mit dem Requiem von Charles Gounod brachte der Lorenz-Bach-Chor unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann am Totensonntag ein eher selten aufgeführtes Werk des französischen Kirchenmusikers zu Gehör.

Eine Musik, die an die menschliche Vergänglichkeit erinnert und die aber auch erfüllt ist von der christlichen Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern die Seelen dereinst Ruhe finden werden im Lichte Gottes. Diesen Trost wünschte Dekanin Stefanie Ott-Frühwald den zahlreichen Zuhörern in der Martin-Luther-Kirche zum Ende des Kirchenjahres.

Zunächst jedoch griff der Chorleiter selbst in die Tasten der Orgel und stimmte die Orgelsonate Nr. 6 in d-Moll op. 65 von Felix Mendelssohn-Bartholdy an. In dem bedeutenden Orgelwerk erklangen kunstvolle Variationen über das Lied „Vater unser im Himmelreich“, abgeschlossen von einem fast himmlisch schönen, ruhigen Finalsatz. Der zugrunde liegende Choral stammt aus der Feder von Martin Luther.

Der am 3. Februar 1809 in Hamburg geborene Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy gilt als einer der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten im Europa des 19. Jahrhunderts.

Er wuchs er in Berlin auf, wo er eine umfassende humanistische Bildung erhielt. Außergewöhnlich früh zeigte sich seine herausragende musikalische Begabung, die von namhaften Lehrern gefördert wurde. Mendelssohns Musik ist voll dieser Einflüsse: die Tempi seiner Werke sind hoch, seine thematischen Interessen konzentrieren sich auf mythologische und religiöse Themen. Machtvoll und mild interpretierte Klaus Bormann den Choral „Vater unser im Himmelreich“ mit den Variationen.

„Ihr habt meiner Tochter Zukunft geschenkt!“- Asante sana!

Große Freude - ein neuer Rucksack
Große Freude - ein neuer Rucksack

In gebrochenem Englisch und Tränen in den Augen bedankt sich Elireema Nassari für den lila Schulrucksack, den ihre Tochter Joy stolz auf dem Rücken trägt.

Damit sei bei Elireema das eigentliche Ziel der Schulrucksackaktion erreicht, sagt Dekanatsmissonspfarrer Andreas Neeb aus Gemünda. Die Grundausstattung an Schulmaterial, die alle Erstklasskinder im Partnerdekanat zusammen mit einem lila Rucksack geschenkt bekommen, solle den Eltern der Erstklasskinder als Anreiz dienen.

„Ich weiß noch gut, wie stolz ich war, als meine Kinder erste Worte und Zahlen in ihre Schulhefte schrieben“, sagt der Vater von zwei inzwischen erwachsenen Kindern.

Dann fügt er hinzu: „Ich möchte, dass die Eltern in unserem Partnerdekanat den gleichen Stolz empfinden. Denn wer so fühlt, wird seinem Kind neues Schulmaterial kaufen, wenn die Hefte aus unseren Schulrucksäcken längst vollgeschrieben sind.“

Bildung, so ist man im Partnerkomitee des Evang.-Luth. Dekanats Michelau überzeugt, ist die nachhaltigste Form von Entwicklungshilfe. Auch trägt eine gute Bildung dazu bei, Menschen in ihrem eigenen Land eine Zukunft zu schaffen. So bekämpft Bildungsarbeit auch Fluchtursachen.

Daher gehört Bildungsförderung zu den drei wesentlichen Arbeitsbereichen in der Partnerschaft zwischen dem Dekanat Michelau und dem Ost-Dekanat der Meru Diözese im Norden von Tansania.

Jährlich werden im Partnerdekanat etwa 1500 Kinder eingeschult. Die Schulrucksackaktion soll den Kindern den Start ins Schulleben erleichtern.

Alle Kinder freuen sich über die neuen Rucksäcke
Ein Schulrucksack enthält neben einer Grundausstattung an Schulmaterial (Hefte, Bleistifte, Lineal, Spitzer und Radierer) auch ein Essgeschirr, was den Kindern die Teilnahme an der Schulverpflegung ermöglicht.

Für 18 Euro kann ein Schulrucksack über jede Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde des Dekanatsbezirks Michelau erstanden werden. Das Dekanat sorgt für den Transport nach Tansania. Auch Schulen und andere Einrichtungen beteiligen sich an der Aktion. Seit mehreren Jahren packen die Logistik-Klassen der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels einen Großteil der Schulrucksäcke zum Transport nach Tansania und führen gleichzeitig eine Spendenaktion in allen Klassen ihrer Schule durch. Die Schulrucksäcke werden dann Mitte Januar nach Tansania geflogen und dort an die Erstklasskinder im Partnerdekanat verteilt.
 

Reformationsfest in Michelau

Die evangelisch-lutherische Kirche in Bayern hat am Mittwoch den Reformationstag in zahlreichen Gottesdiensten und vielfältigen Veranstaltungen gefeiert. In der Johanneskirche in Michelau wurde der Tag als Fest der Zukunft der Kirche begangen, denn Gott belebe seine Kirche immer wieder neu, betonte Dekanin Stefanie Ott-Frühwald in einem zentralen Gottesdienst. Unmittelbar danach freute sich die Dekanin, dass sich Heidelberger Universitätsprofessor Klaus Tanner im Jubiläumsjahr von 1848, 1918 und 1968 nach Michelau aufgemacht hatte. In einer Kanzelrede ging Professor für Systematische Theologie und Ethik der Frage nach, was Protestantismus und Protest miteinander zu tun haben und ob es einen Zusammenhang zwischen großen gesellschaftlichen Veränderungen und dem evangelischen Glauben gibt.

Mit Professor Klaus Tanner bestieg einer der führenden Ethiker in Deutschland die Kanzel in der Johanneskirche in Michelau Foto: Joachim WegnerTanner, einer der bedeutendsten Ethiker unserer Zeit, ist selbst in Oberfranken aufgewachsen und kann sich noch gut an die Zeit des „Eisernen Vorhangs“, der Grenze zur DDR erinnern. An dieser Grenze wurde scharf geschossen, sodass 327 Männer, Frauen und Kinder ums Leben gekommen sind. Auch Michelau hat zum Grenzlandgebiet gehört. Wer heute unbeschwert über die ehemalige Grenze fahre, verdanke das auch der „Friedlichen Revolution“, unterstrich der Kanzelredner und verwies auf viele Faktoren, die den Zusammenbruch der DDR bewirkt hätten. Geschichtliche Umbrüche ließen sich zwar nicht monokausal mit einfachen Mustern erklären. Doch evangelische Christinnen und Christen, Pfarrer und Pfarrerinnen in der DDR hätten einen entscheidenden Beitrag zum friedlichen Wandel geleistet.

Schulrucksackaktion 2018/2019 ist angelaufen

Partnerdekanat in Tansania
Partnerdekanat in Tansania

Für ca. 1500 Erstklässler im Eastern District/Meru, unserem Partnerdekanat in Tansania beginnt Mitte Januar die Schule.

Für einen guten Schulstart brauchen die Kinder eine gute Schulausstattung.

Mit unserem Schulrucksack können Sie für 18 € einem Kind den Schulstart erleichtern!

Darum gibt es die Schulrucksackaktion bereits seit 2010:

- Alle Kinder haben (das gleiche) Schulmaterial, was den Lehrern das Unterrichten erleichtert.
- Eltern erkennen, wie förderlich sich gutes Schulmaterial auf den Lernerfolg der Kinder auswirkt.
- Schulkinder erleben sich über Religions- und Konfessionsgrenzen als Einheit, da alle den gleichen lila Rucksack tragen.

Kaufen Sie einen Schulrucksack in Ihrer Kirchengemeinde oder Einrichtung des Evang.-Luth. Dekanats Michelau.

Sie können die Aktion auch durch eine Spende in beliebiger Höhe unterstützen:
Spendenkonto:
Evang.-Luth. Dekanat Michelau
IBAN: DE 43 7835 0000 0000 1002 71
BIC: BYLADEM 1COB

Verwendungszweck: Schulrucksackaktion 18/19

Bilder zeigen die Schulrucksackverteilung 2018 http://www.facebook.com/merupartners/videos/160468644904455/

Schulrucksack schenken - Bildung fördern - Zukunft bauen!

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