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Bild vom Gottesgarten am Obermain

Schon der Dichter des Frankenlieds, Victor von Scheffel, hat beim Anblick unserer wunderbaren Gegend den Wunsch verspürt, fliegen zu können. Denn so lässt sich schnell ein Überblick gewinnen. Zumindest virtuelle „Flügel“ wollen wir Ihnen mit dieser Seite verleihen.

Sie finden hier Informationen zum christlichen Leben in unserem Dekanat, in den 20 Kirchengemeinden und zu deren vielfältigen Angeboten.

Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie suchen, wie im Flug finden. Gerne stehen wir Ihnen auch per E-Mail, telefonisch oder zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Dekanat

eCn fliegt aus

Das schönste im Leben sind die Ferien und fast so schön sind gemeinsame Klassenausflüge. Am 15. Oktober ist es endlich soweit.

Die eCn-Klasse besucht die Gedenkstätte Point Alpha. Hier wurde das grüne Band, samt Grenzanlagenrekonstruktion bis zu einem Militärstützpunkt der US-Armee besichtigt. Die früheren Fahrzeuge erweckten besondere Aufmerksamkeit. Geschichtlich für jedermann zu empfehlen und an vielen Beispielen plastisch für Schulklassen aufbereitet.

Point Alpha
Point Alpha

Anschließend der noch viel schönere Teil für alle ohne Klaustrophobie: ein Besuch im Erlebnis Bergwerk Merkers. In den Tiefen dieser künstlichen Höhlen gibt es einiges zu entdecken. Unterricht 800 Meter unter der Erde. Ein seltenes Erlebnis. Auf diesen Ebenen ist die weltweit tiefst liegende Bar für Getränke und Kristalle, ebenso wie die tiefsten (Erlebnis-) Toiletten der Welt und eine Kristallgrotte, welche die größten gefundenen Kristalle beherbergt. Kunstbegeisterte haben im Goldraum oder beim tiefsten Graffiti Zeit sich umzusehen.

eCn läuft

Seit einem guten Monat sind die Sommerferien vorbei und die Schülerinnen und Schüler der Johann-Puppert-Grund- und Mittelschule besuchen ihren regulären Unterricht. Unter ihnen gibt es dieses Jahr bereits zum elften Mal eine eCn-Klasse. Die Buchstaben eCn (extra Chance nutzen) sind Programm. Diese stehen für Jungen und Mädchen, welche durch einen zweiten Versuch ihren qualifizierten Hauptschulabschluss nachholen möchten.

An drei Tagen in der Woche ist Unterricht durch den Klassenlehrer Herrn Löffler. In kleinen Gruppen kann der benötigte Quali-Stoff intensiver bearbeitet werden. In der Nachmittagsbetreuung ist Platz für Fragen und das Erledigen der Hausaufgaben. Das Herauskitzeln individueller Fähigkeiten steht ebenso im Fokus, wie das Stärken von Selbstbewusstsein.

An den beiden anderen Tagen schnuppern die Jugendlichen im Ganztagspraktikum in einen möglichen späteren Beruf. Hier können sie ihre Fähig- und Fertigkeiten testen, erproben, erweitern und wunschberufstechnisch ausbauen.

Wer im Praktikum überzeugt, kann mit den pädagogischen Fachkräften am Nachmittag eine aussagekräftige Bewerbung erstellen. Ziel der eCn-Klasse ist nicht nur die Vermittlung von sozialen Kompetenzen und schulischen Inhalten, sondern ebenso die Unterstützung für einen nahtlosen Übergang in das Berufsleben.

10 Jahre sind nicht genug…

Auch dieses Jahr ehrt das Dekanat Michelau zwei Mitarbeiterinnen für ihre 10-jährige, erfolgreiche Tätigkeit in der Schulkindbetreuung.

Frau Birgit Limmer ist als Küchenchefin in Redwitz aus dem Team des Hortes und der Offenen Ganztagesschule nicht mehr wegzudenken. Sie sorgt mit großem Einsatz dafür, dass es den Kindern und Jugendlichen an nicht fehlt und dass sie ihr Mittagessen genießen können.

Frau Stephanie Weiß hat ihr Können und ihre Fähigkeiten bereits an unterschiedlichen Einrichtungen und Orten eingebracht. Aktuell ist Sie bereits seit vielen Jahren als Jugendsozialarbeiterin in Michelau tätig und ist zugleich Vorsitzende der Mitarbeitendenvertretung.

Diese Verdienste und die motivierte, langjährige Arbeit von Birgit Limmer und Stephanie Weiß wurden im Rahmen der jährlichen Schulkindkonferenz gewürdigt. Dekanin Stefanie Ott-Frühwald, der stellvertretenden Leiter der Gesamtverwaltungsstelle Martin Pietz und der pädagogische Leiter Andreas Förster ehrten die engagierten Mitarbeiterinnen.

Die einhellige Meinung war: „Toll, dass beide so engagiert für das Dekanat arbeiten. Auf die nächsten 10 Jahre.“

Pressemitteilung

„Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

Bündnis für Toleranz wirbt für Menschenketten um die bayerischen Synagogen am morgigen Freitagabend

 

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Sprecher des Bayerischen Bündnisses für Toleranz:

„Wir gedenken der Opfer des Gewalttäters von Halle, die an der Synagoge und an dem Döner-Imbiss ihr Leben verloren haben. Wir stehen an der Seite der Jüdinnen und Juden in Deutschland. An ihrem höchsten Feiertag sind sie Ziel eines brutalen Terroranschlags geworden. Nur durch die Geistesgegenwart der Menschen, die in der Synagoge von Halle versammelt waren, ist noch Schlimmeres verhindert worden.“

Das Plenum des „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ ruft auf: „Schauen Sie hin und widersprechen Sie, wo immer antisemitische oder rassistische Vorurteile verbreitet und Hass geschürt werden. Der brutale Terror beginnt im Kleinen. Überall, wo im Alltag antisemitische Reden hingenommen werden, wird der Nährboden für die Haltungen gefördert, die am Ende bis hin zur Gewalttätigkeit führen können. Jetzt sind alle gefordert, jeder und jede Einzelne. Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm betont: „Anlässe wie dieser machen deutlich, warum es ein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus und Rassismus braucht.“ Der Anschlag in Halle führe den Gründungsanlass des Bündnisses wieder vor Augen: Es wurde als Nachhall auf das vereitelte Attentat bei der Grundsteinlegung der Münchner Synagoge 2003 ins Leben gerufen. Der Dank des Bündnisses richtet sich an die bayerischen Sicherheitsbehörden, die Sorge dafür getragen haben, dass die Feierlichkeiten zu Jom Kippur in Bayern in Sicherheit stattfinden konnten.

In Halle wird morgen, Freitag, 11. Oktober 2019, auf Initiative des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, als Zeichen der Solidarität während des Auftakts des Sabbats eine Menschenkette um die Synagoge gebildet.

Das Bündnis für Toleranz wirbt für diese Solidaritätsbekundung und ruft auf: „Setzen Sie ein Zeichen gegen Antisemitismus, gegen Rassismus und Menschenverachtung und beteiligen Sie sich bei den Menschenketten um die Synagogen – auch in Bayern!“ Informationen zu angemeldeten Kundgebungen finden Sie u.a. in den sozialen Medien. Das Bündnis unterstützt ausdrücklich alle entsprechenden Anmeldungen von Kundgebungen vor Ort.

Das Bayerische Bündnis für Toleranz tritt für Toleranz sowie den Schutz von Demokratie und Menschenwürde ein und fördert diese Werte. Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus, die den Einzelnen, die Gesellschaft und den Staat bedrohen, setzt das Bayerische Bündnis für Toleranz durch diese Werte etwas Positives entgegen. Die Mitgliedsorganisationen des Bayerischen Bündnisses für Toleranz bekämpfen rechtsextreme, antisemitische und rassistische Einstellungen, Haltungen und Handlungen, nicht aber die Menschen, die hinter diesem Gedankengut und diesen Aktivitäten stehen.

Zu den 76 Mitgliedern gehören neben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und dem Erzbistum München und Freising u.a. der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern, der Bayerische Landtag, der Bayerische Rundfunk, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und der DGB Bayern. Sprecher des Bündnisses ist der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

 

München, 10. Oktober 2019

Andrea Seidel, Stellv. Pressesprecherin

 

Dokumente und Medien: 

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Pressemitteilung vom 10.10.201963.96 KB

Ordination von Ehepaar Beck

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Johanneskirche von Michelau wurde am Sonntag 22. September durch Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner das Theologenehepaar Bettina und Gundolf Beck feierlich ordiniert.

Während Pfarrerin Bettina Beck auf die Pfarrstelle Strössendorf/Altenkunstadt eingesetzt wurde, übernimmt Pfarrer Gundolf Beck fortan die dritte Pfarrstelle in Michelau.

Herzlich begrüßte Dekanin Stefanie Ott-Frühwald alle anwesenden Gäste. Ihr war die Freude anzumerken, dass die Vakanz der Pfarrstellen in Strössendorf/Altenkunstadt und Michelau jetzt vorbei ist.

Erstmals setzten Bettina und Gundolf Beck das Abendmahl ein, bevor mit dem kirchlichen Segen der Festgottesdienst zu Ende ging. Zu dessen Ausgestaltung hatten auch der Posaunenchor Strössendorf/Altenkunstadt unter der Leitung von Pfarrer Rudolf Ranzenberger, Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann mit einprägsamen Orgelspiel und der Chor Cantica Nova, der evangelischen Kirchengemeinde Michelau, beigetragen.

v.l.n.r. Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, Pfarrerin Bettina Beck, Pfarrer Gundolf Beck

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