Erwachsenenbildung (EBW)

Inhalte, Personen und Themen, die zum Bereich Erwachsenenbildung (EBW) gehören.

Sommerferienprogramm 2019 des Evangelischen Bildungswerks

„Gemeinsame Zeit mit Kindern!“

Unter diesem Motto steht das Familienprogramm des Evangelischen Bildungswerks für die Sommerferien 2019. Da durch diese Freizeitangebote die Erziehungsverantwortung gestärkt werden soll, sind Eltern zusammen mit ihren Kindern im Alter zwischen 6-14 Jahren zu den Veranstaltungen eingeladen. Es dürfen aber auch Großeltern mit ihren Enkeln teilnehmen.

Anmeldungen sind noch zu folgenden Veranstaltungen möglich:

Der Start in die Ferien beginnt mit Kanufahren für Familien auf dem Main. Je nach Wasserstand erkunden Groß und Klein ab Lichtenfels bzw. Hausen die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt, machen ein Picknick unter schattigen Bäumen und erleben gemeinsame Abenteuer auf dem Main. Vorkenntnisse im Kanufahren sind nicht notwendig, die Teilnehmer erhalten eine sachkundige Einführung und Anleitung für das Paddeln. Treffpunkt ist um 13 Uhr.

Kanaufahrt auf dem Main
Am Donnerstag, 1. August hat das Evangelische Bildungswerk ein ganz besonderes Erlebnis im Ferienprogramm.
Mit Bahn und U-Bahn geht es nach Nürnberg zum Eisenbahn-Museum.

Bei einer Führung lernen wir die Anfangszeit der Bahn kennen und erleben, wie die Eisenbahn das Leben der Menschen veränderte. Anschließend dürfen die Teilnehmer die Kinderwelt des Museums, das KIBALA (Kinderbahnland) besuchen. Sie können in den KIBALA-Express einsteigen und an verschiedenen Bahnhöfen aussteigen, um spannende Erlebnisbereiche zu erkunden.

Spiel, Spaß und Entdeckungsreise für alle Altersstufen verspricht ein Besuch des Erfahrungsfelds der Sinne auf der Wöhrder Wiese in Nürnberg am Freitag 6. September.

Die Anreise erfolgt mit Bahn und U-Bahn. Der Aktionsparcours direkt am Ufer der Pegnitz lädt zum Staunen, Forschen und Entdecken ein. Zunächst besuchen alle gemeinsam eine Backstation und gehen der Frage nach: Wie wird eigentlich Brot gemacht?
Anschließend können die Kinder mit ihren Eltern auf eigene Faust die rund 100 pädagogisch betreuten Erlebnisstationen besuchen.

Dokumente und Medien: 

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Europa steht vor Schicksalswahl

Politikwissenschaftlerin informiert über Europäische Union

Lichtenfels. Vom 23. bis 26. Mai 2019 dürfen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union zum neunten Mal das Europäische Parlament wählen. In der Bundesrepublik Deutschland findet die Wahl am 26. Mai statt. Angesichts nationalistischer Tendenzen in verschiedenen Ländern Europas wird auch von einer Schicksalswahl gesprochen.
Die Zukunft Europas beschäftigte die Teilnehmer einer Informationsveranstaltung des Evangelischen Bildungswerks im Myconiushaus Lichtenfels, zu dem EBW-Geschäftsführer Joachim Wegner die Politikwissenschaftlerin Lara Panning von der Universität Bamberg begrüßte.

Lesung in der Lichtenfelser Stadtalm

Adventsabend in der Stadtalm Foto: Joachim Wegner
Adventsabend in der Stadtalm Foto: Joachim Wegner

Mit einem besinnlichen Adventsabend bereicherte Pfarrerin Anne Salzbrenner das vorweihnachtliche Programm in der Stadtalm auf dem Lichtenfelser Marktplatz.

In der gut besuchten Hütte neben dem Rathaus entführte die Pfarrerin ihr Auditorium in eine stade Zeit.

„Raus aus dem Alltagsstress und zurück zum eigentlichen Wesen des Advents“ lautete das Motto ihrer Geschichten rund um das Christfest.

Willkommenstag für neue Mitarbeitende in Kirche

Willkommenstag Michelau Foto: Joachim Wegner
Willkommenstag Michelau Foto: Joachim Wegner

Premiere im Dekanat Michelau

Manche der Teilnehmenden sind erst ganz kurz am neuen Arbeitsplatz angekommen, manche bereits vor einigen Monaten, weil sie schon seit Anfang des Jahres an der neuen Stelle begonnen haben. Alle waren eingeladen zum ersten Willkommenstag für neue Mitarbeitende im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Michelau.

Ihr Arbeitsplatz befindet sich in einer Kirchengemeinde, einer kirchlichen Einrichtung oder einem der vielfältigen Aufgabenfelder des Dekanats. Die Willkommenstage sind durch Beschluss der Arbeitsrechtlichen Kommission für alle „Neuen“ in Kirche und Diakonie in ganz Bayern verpflichtend, unabhängig von Beruf, Arbeitsfeld und Religionszugehörigkeit.

Durch dieses Angebot sollen sie gut in ihre Tätigkeit hineinfinden und mehr über ihren neuen Dienstgeber erfahren: Unter der Leitung von Joachim Wegner vom Evangelischen Bildungswerk und Pfarrer Helmuth Bautz erfuhren 22 Teilnehmende nun im Martin-Luther-Gemeindezentrum in Michelau, wie sich Kirche und Diakonie selbst verstehen, worauf sie sich gründen, was sie bewegt und leitet.

Sie waren eingeladen, ihre Vorstellungen ihre Erfahrungen mit Kirche ins Gespräch zu bringen. Dies galt in gleicher Weise für diejenigen, die sich als evangelische Christen verstehen, ebenso wie Zugehörige anderer ACK- Religionen und auch Muslimen bzw. denjenigen, die sich von Kirche entfernt haben.

Der Tag wurde durch Joachim Wegner und Helmuth Bautz für die Teilnehmenden kurzweilig und ganzheitlich gestaltet: Eine bunte Mischung aus Kennenlernen, Informationen, Austausch und spirituellen Impulsen, bei der auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Viel Freude hatten die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als es darum ging, teamorientiert zu lernen.

Der Mensch ist (k)eine Ware - Ausstellungseröffnung in Lichtenfels

Durch Digitalisierung und Roboter wird sich unsere Arbeitswelt grundlegend verändert. Lebenslange Arbeitsverhältnisse werden in Zukunft die Ausnahme sein. Das wird die Tragfähigkeit des Sozialstaates hart auf die Probe stellen.

In den letzten 30 Jahren hat sich unser Sozialsystem bereits dem Diktum des Marktes angepasst. Eine Ausstellung des Evangelischen Bildungswerks (EBW) unter dem Titel „Der Mensch ist (k)eine Ware“ konfrontiert die Besucher im Myconiushaus mit der sozialen Wirklichkeit der Gegenwart und stellt einen christlichen Entwurf gegenüber: Allein der Mensch zählt.

Bei der Eröffnung im evangelischen Gemeindehaus, die vom Flötenensemble des EBW unter der Leitung von Dorothea Lintzeyer musikalisch umrahmt wurde, erinnerte EBW-Geschäftsführer Joachim Wegner in seiner Einführung anschaulich an die überschaubare Grenzlandzeit in Oberfranken vor der Wende 1989. Vom Grenzland wurde Franken nach Mauerfall und Wandel Europas zur Mitte Deutschlands.

Zur Eröffnung der Ausstellung über den Wert des Menschen in unserer Gesellschaft umrahmte das Flötenensemble des Evangelischen Bildungswerks die Vernissage im Myconiushaus Foto: Joachim WegnerEs wurde von der Globalisierung genauso betroffen wie zentrale Regionen. Zur Veränderung des Lebens hat dabei vor allem in den letzten 20 Jahren die aktuelle Variante der Kapitalismus, der sogenannte „Neoliberalismus“, beigetragen. Die Privatisierung von Gemeingütern wie Eisenbahn, Energie- und Wasserversorgung, Krankenhäuser und auch Bildungseinrichtungen und die Doktrin des Marktes haben ein Welt- und Menschenbild geschaffen, das alles dem Wettbewerb, der Rendite und der Gewinnmaximierung unterwirft.

Sogar den Menschen, dem man der Bedarfsquantifizierung gemäß höchstens eine Selbstoptimierung als Individuum zugesteht, ansonsten aber als Ware missbraucht. Das Maß der Dinge ist nicht mehr der Mensch, sondern die Profitmaximierung. Man orientiert sich an dem von Wirtschaft und Politik festgelegten Bedarf, und nicht an den Bedürfnissen der Betroffenen.

Joachim Wegner setzte dieser Vermarktung des Menschen das Leben als von Gott gegebenen Maßstab entgegen, dessen Einzigartigkeit in seiner ganzheitlichen individuellen Entfaltung und Freiheit gefördert werden muss. Zu den christlichen Grundüberzeugungen gehört, dass Gott alle Menschen nach seinem Bild geschaffen und ihnen so eine unantastbare Würde gegeben hat.

„Deshalb wenden wir uns entschieden gegen die Reduzierung des Menschen zur Ware durch neoliberales Denken und Wirtschaften.“ betonte Joachim Wegner. Wo Menschen nur nach ihren Nutzen und Wert für die Wirtschaft, Wachstum und vor allem Profit beurteilt werden, wird deren Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit verletzt, ihre fundamentalen Menschenrechte werden dann mit Füßen getreten. „Das Wirtschaften sollte im Dienst des Lebens und des Wohls aller Menschen stehen und nicht umgekehrt.“

Da die Würde des Menschen bedingungslos ist, sei sie ein unbedingter Grund aller menschlichen Orientierung zur Befreiung des Menschen aus seinen praktischen Zwängen. Es reiche nicht aus, „die“ Wirtschaft und Politik pauschal anzugreifen, Die Menschen müssten sich vielmehr im Sinne gelebter Demokratie aktiv beteiligen und ihre Meinung den Lenkern und Akteuren unseres Landes kundtun.

„Mit Strich und Faden“ – Familienwochenende in Neukirchen bei Coburg

Zwölf Familien verbrachten ein erlebnisreiches Wochenende Foto:Joachim Wegner
Zwölf Familien verbrachten ein erlebnisreiches Wochenende Foto:Joachim Wegner

Ein Wochenende gemeinsam mit der Familie verbringen, Interessantes und Spannendes zum Thema „Mit Strich und Faden“ erfahren, unterschiedliche Kreativtechniken erarbeiten und viel Unterhaltsames genießen, das sind die Höhepunkte eines Familienwochenendseminars in der Evangelischen Jugendbildungsstätte in Neukirchen bei Coburg gewesen.

Zwölf Familien waren der Einladung der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenfels, der Evangelischen Jugend und des Evangelischen Bildungswerkes gefolgt und hatten sich auf den Weg gemacht, um es sich in der Evangelischen Jugendbildungsstätte in Neukirchen bei Coburg nach Strich und Faden gut gehen zu lassen.

Zum Einstieg in das Wochenende, das von Dekanatsjugendreferent Reiner Babucke, Martina und Joachim Wegner sowie von Pfarrerin Anne Salzbrenner und Christine Babucke vorbereitet worden war und viel Wissenswertes, Kreatives, Musikalisches und Entspannendes zum Thema beinhaltete, gestalteten die Familien jeweils ein Familienmobile.
Die Mobiles machten deutlich, dass Familien ganz unterschiedlich und in verschiedenen Phasen immer in Bewegung sind. Eltern und Kinder müssen sich immer wieder an unterschiedliche Situationen anpassen.

Am Samstagvormittag konnten sich die Teilnehmer in mehreren Workshops ausprobieren: In einer Gruppe lernten sie, dass es vielfältige Knoten gibt, die Seile auf unterschiedliche Weise verbinden. Korrekt gelegt und festgezogen können starke Taue sogar große Schiffe an der Hafenmauer festhalten und je nach Wasserstand schwingen lassen. Dünne Garne konnten unter Anleitung von Leonie Braun von Groß und Klein zu Freundschaftsbändern geknüpft werden.

Tischgespräche im Stadtschloss

Mit einem neuen Veranstaltungsformat hat das Evangelische Bildungswerk KLM in enger Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis „Lichtenfelser Frauengruppen“ einen großen Erfolg für sich verbuchen können. Nach einem Besuch eines Frauenmahls im thüringischen Eisenach sahen sich Maria Hollering-Hamers, Martina Wegner und ihr Team darin bestärkt, etwas Ähnliches in der Kreisstadt anzubieten.

Dies wurde zur Geburtsstunde der Tischgespräche im Lichtenfelser Stadtschloss. Dass sich zu diesem Abend gleich 65 Frauen angemeldet hatten, überraschte die Veranstalterinnen. Unter dem Motto „Frauen.Zukunft.Frieden“ beleuchteten vier Rednerinnen das Thema des Abends aus persönlicher, sozialer, theologischer Sicht und aus der Bildungsperspektive.

Ein köstliches Drei-Gänge-Dinner im ansprechenden Ambiente des großen Saals im Stadtschloss rahmte die eindrücklichen Gedankengänge ein und verlieh dem Abend eine festliche Note.

 

Kulinarisch umsorgt und zu Gesprächen angeregt wurden die Frauen als Teilnehmerinnen der Tischgepräche im Lichtenfelser Stadtschloss von ihren jeweiligen Tischdamen Foto: Joachim Wegner

In ihrer Begrüßung erläuterte Maria Hollering-Hamers die Intention der Lichtenfelser Frauen, die sich mit dieser Veranstaltung die berühmten Tafelreden im Hause Martin Luthers zum Vorbild genommen hatten, aber schließlich ein eigenes Konzept daraus entwickelten. Dass die Lichtenfelser Frauengruppen seit nunmehr 30 Jahren in ihrem Aktionsbündnis erfolgreich zusammenarbeiten, schrieb die Initiatorin der Methode des „Affidamento“ zu.

Schulstart – Ein Rucksack baut Zukunft

Dankbare Schulkinder mit neuem Schulrucksack.
Dankbare Schulkinder mit neuem Schulrucksack.

Freuen Sie sich auch schon auf den Schulstart Ihres Kindes, Ihres Enkels oder Ihres Patenkindes im September?

Mit dem Schuleintritt beginnt für unsere Kinder etwas ganz Neues beginnt. Wir alle wollen, dass dieser Start ins Schulleben für unsere Kinder reibungslos gelingt! Darum wird der Schulstart gut vorbereitet! Eine möglichst schöne Schultasche sollen unsere Kinder haben. Mit gutem Material sollen sie ins erste Schuljahr gehen. – Da ist uns beinahe Nichts zu teuer.

Alte Handys recyceln!

Handyaktion im Überblick
Recyceln Sie Ihr altes Handy

Als Schneyer Gemeinde machen wir mit!

Die Sammelkiste für alte Handys steht

  • während der Woche im Pfarramt Schney und
  • am Sonntag in der Sakristei.

Mit der Aktion sorgen Sie dafür, dass die Rohstoffe des alten Handys recycled und Bildungsprojekte unterstützt werden. Faire Arbeitsbedingungen werden bei bewussterem Verhalten von uns unterstützt und die Umwelt geschützt.

Machen Sie mit! Die Aktion wird organisiert von Mission Eine Welt. Mehr Informationen unter:

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