Erwachsenenbildung (EBW)

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Inhalte, Personen und Themen, die zum Bereich Erwachsenenbildung (EBW) gehören.

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht ...” - Wort des Bischofs zur Corona-Situation

Dr. Heinrich Bedford-Strohm - Landesbischof
Dr. Heinrich Bedford-Strohm - Landesbischof

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit” (2.Timotheus 1,7). Liebe und Besonnenheit – was heißt das für unser Handeln gegen die Ausbreitung des Corona-Virus?

Viele von uns müssen gegenwärtig schwierige und teilweise schmerzliche Entscheidungen treffen. Welche Veranstaltungen können stattfinden? Welche müssen wir absagen? Wieviel Vorsicht ist in unseren persönlichen Beziehungen im Umgang mit andren Menschen geboten? Können wir überhaupt noch jemanden körperlich berühren? Und gerade wenn es auch um andere Menschen geht: Wie können wir das richtige Maß zwischen zuversichtlicher Gelassenheit und Leichtsinn finden?

Sie haben es vermutlich in der Presse gelesen: wir haben die konstituierende Tagung der neuen Landessynode vom 22.-26. März in Bayreuth schweren Herzens bis auf Weiteres verschoben. Mit dieser Entscheidung beteiligen wir uns an den allgemeinen Präventionsbemühungen gegen die weitere Verbreitung des Corona-Virus. Auch andere kirchliche Veranstaltungen und große Gottesdienste müssen abgesagt werden. Auch bei Ihnen in den Gemeinden werden die damit verbundenen schwierigen Abwägungen zu treffen sein.

Simon Croner als Prädikant eingeführt

Religionspädagoge Simon Croner gibt nicht nur Religionsuntericht an Grundschulen, sondern ist auch für die Jugendarbeit in der Kirchengemeinde Lichtenfels zuständig. Nach einer weiteren Fortbildung hat ihn Dekanin Stefanie Ott-Frühwald im Auftrag von Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner nun in das Amt eines Prädikanten eingeführt. In einem festlichen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche ermächtigte die Dekanin den kirchlichen Mitarbeiter nun zur öffentlichen Wortverkündigung und zur Sakramentsverwaltung. Damit darf Simon Croner zukünftig Gottesdienste in der Kirchengemeinde Lichtenfels und darüber hinaus im gesamten Dekanat Michelau feiern, eigene Predigten ausgestalten und Abendmahlsfeiern leiten.

In einem Festgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche berief Dekanin Ott-Frühwald den Religionspädagogen Simon Croner zum Prädikanten für die Kirchengemeinde Lichtenfels und das Dekanat Michelau. Als Assistenten erbaten Pfarrerin Anne Salzbrenner, Pastoralreferent Thomas Reich und Jugendreferent Reiner Babucke den Segen Gottes für die Beauftragung des kirchlichen Mitarbeiters Foto: Joachim Wegner

Als Assistenten unterstützten Pfarrerin Anne Salzbrenner, Pastoralreferent Thomas Reich und Dekanatsjugendreferent Reiner Babucke die Berufung in dieses Ehrenamt in der evangelisch-lutherischen Kirche. Nach Handauflegung und Segnung erhielt Simon Croner eine von der Regionalbischöfin unterzeichnete Urkunde. In ihrer Predigt bezog sich Dekanin Ott-Frühwald auf den Römerbrief, in dem der Apostel Paulus darlegt, dass Trübsal Geduld hervorbringt, Geduld aber Bewährung mit sich bringt und Bewährung Hoffnung wachsen lässt. Hoffnung lasse niemanden zuschanden werden, denn der Heilige Geist habe die Liebe Gottes in die Herzen der Menschen ausgegossen. Dass Trübsal und Bedrängnis Geduld hervorbringen, decke sich nicht mit den Erfahrungen unserer Tage, betonte die Dekanin.

Weihnachtsoratorium in der Martin-Luther-Kirche

Die Glocken der Martin-Luther-Kirche sind soeben verklungen. Ein Paukensolo lässt aufhorchen, Flöten und Oboen trillern erwartungsvoll. Dann bricht Jubel los: Streicher-Tutti, schmetternde Trompeten und ein vielstimmig jauchzender Chor verkünden die Geburt Jesu. Es ist Weihnachten! Kein zweiter Komponist hat die Ankunft des Gottessohns auf Erden so schön und so ausdrucksstark in Töne gefasst wie Johann Sebastian Bach. Mit dem weltbekannten Weihnachtsoratorium des Genies der Barockzeit erreichte mit erhabenen Klängen das Klassikjahr der Lichtenfelser Kirchenmusik am Samstagabend in der Martin-Luther-Kirche seinen Höhepunkt. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann intonierten vier hochkarätige Solisten und die Kantorei des Lorenz-Bach-Chores mit Unterstützung der Vogtlandphilharmonie die strahlenden, mal demütigen, immer ins Herz treffenden Klänge, die zum Schönsten gehören, was die Barockmusik zu bieten hat.

„Jauchzet, frohlocket“: Wenige vertonte Verse sind so sehr zum Allgemeingut klassischer Musik geworden wie die ersten Worte des Weihnachtsoratoriums des Thomaskantors Und für viele Lichtenfelser Musikfreunde ist ein Weihnachtsfest ohne diese Klänge und Worte kaum vorstellbar. Das Werk umspannt die biblische Geschichte von der Geburt Christi bis hin zur Anbetung durch die Heiligen Drei Könige. Von festlich-prachtvollem Jubel bis zu stiller Kontemplation reicht das Ausdrucksspektrum. Ein Werk von ergreifender Schönheit, die noch unterstrichen wird durch die Lichtstimmungen in der Martin-Luther-Kirche. Umrahmt von machtvollen Eingangs- und Schlusschören lässt Bach Maria und Josef, die Engel, Hirten und die drei Weisen aus dem Morgenland in Rezitativen, Arien und zärtlichen Wiegenliedern lebendig werden. Nicht zuletzt kommt in den berührenden Chorälen die staunende Menschheit selbst zu Wort und macht die Zuhörer zu Teilhabenden an einem großen Wunder. Dabei ist Bachs Oratorium nicht wie eine Sternschnuppe am Himmel erschienen, sondern das Ergebnis genauer Kalkulation, zusammengesetzt aus sechs Kantaten, die laut Anweisung des Komponisten an verschiedenen Tagen aufzuführen sind. Für jeden Feiertag rund um Weihnachten hat Bach eine Kantante geschrieben, so für die damals noch üblichen drei Weihnachtsfeiertage, Neujahr, den Sonntag nach Neujahr und für den Festtag der Heiligen drei Könige.

„Zirkus im Winter“ – Familienseminar in Bad Alexandersbad

Scheinwerferlicht, Musik, bunt geschminkte Clowns, waghalsige Akrobaten, geheimnisvolle Zauberer, drollige Pinguine und ein zotteliger Bär, das waren die Garanten für eine kurzweilige Zirkusvorstellung bei einem Familienwochenende im Advent. Dazu eingeladen hatte die Evangelische Kirchengemeinde Lichtenfels, und so machten sich 14 Familien auf nach Bad Alexandersbad im Fichtelgebirge. „Manege frei – wir spielen Zirkus im Winter“ hieß das Motto des Wochenendes im weitläufigen Evangelischen Tagungszentrum.

 Miteinander spielen und basteln, Geschichten hören und singen: Im Familienkreis stimmten sich zwölf Familien aus Lichtenfels im Rahmen eines Familienwochenendes in Bad Alexandersbad auf die Adventszeit ein Bild: Joachim Wegner
Nur allzugern tauchten Kinder und Eltern in die faszinierende Welt des Zirkus ein und verwandelten gemeinsam mit Unterstützung durch das Evangelische Bildungswerk und die Dekanatsjugend den Tagungsraum in eine Zirkusarena. Dann hatten die kleinen und großen Teilnehmer Gelegenheit, in die Rollen zu schlüpfen, die sie sich ausgesucht hatten. Begleitet von vielen Ideen machte den Artisten schon die Vorbereitung auf die große Vorstellung am Samstagabend viel Spaß. Obwohl Arbeit und Training vonnöten waren, damit der Auftritt leicht und mühelos aussieht, wurde fleißig in den Workshops gearbeitet, denn schließlich sollte der bunte Abend ein Ort zum Staunen, Lachen und Träumen werden.

Die Kronacher Bamberger-Familie

Zwei berührende Schicksale aus dem Kronacher Zweig der jüdischen Familie Bamberger stellte Historiker Christian Porzelt in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, als er auf Einladung der Stadt Lichtenfels und des Evangelischen Bildungswerks über die Hintergründe der Sonderausstellung in der Villa Kronacher Straße 21 informierte. Ebenso wie die Eröffnungsveranstaltung fand auch der Vortrag des jungen Geschichts­wissenschaftlers aus Kronach großes Interesse. Das mag sicherlich daran liegen, dass das dunkle Kapitel der Gewaltherrschaft im Dritten Reich noch lange nicht aufgearbeitet ist. Opfer, die nicht selten aus Scham geschwiegen haben, und Täter, die nach dem Krieg durch eine Mauer des Schweigens geschützt wurden, sind meist hinlänglich bekannt, doch es gab auch viele Nutznießer, die eher im Hintergrund geblieben sind.

Als Kurator der Ausstellung über den Kronacher Zweig der jüdischen Familie Bamberger hat Historiker Christian Porzelt über 300 Fotos, Briefe und weitere Dokumente anschaulich aufbereitet. Foto: Joachim Wegner

Eindrücklich schilderte Christian Porzelt als Kurator des Kronacher Teils der Ausstellung, wie er an 300 Fotos, Briefe und andere Dokumente gekommen ist. Zu verdanken war dies Dr. George Ségal, einem in Basel lebenden Kunsthändler. Dieser in der Schweiz lebende Nachkomme von Heinrich Bamberger fand die Dokumente in der wohl gehüteten Spätbiedermeierkommode, die lange Zeit unberührt auf dem Dachboden bei seiner Großmutter stand. In einem Tondokument ließ Christian Porzelt den Nachfahren selbst zu Wort kommen.

Evangelische Christen feierten Reformationstag

Pfarrersehepaar berichtet in Michelau über seine Suche nach lebendiger göttlicher Energie.

Protestanten in aller Welt haben in festlichen Gottesdiensten den Reformationstag gefeiert. Dabei wurde an die Anfänge der evangelischen Kirche vor rund 500 Jahren erinnert. Das Dekanat Michelau hatte zu einem Gottesdienst in die Johanneskirche in Michelau eingeladen. Der Tag erinnert an Martin Luthers Thesenanschlag. Der Theologe soll am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen zur Reform der Kirche genagelt haben. Seine Thesen lösten die Reformation aus.

Beim Gottesdienst in Michelau betonte Dekanin Stefanie Ott-Frühwald, dass der Reformationstag in unseren Tagen weniger dem Gedächtnis als vielmehr der Zukunft der Kirche gelte. Die Christen müssten sich darauf besinnen, was ihnen und der Kirche Kraft in der Gegenwart und Zukunft gibt, nämlich die befreiende Liebe Gottes. Ebenso wie Martin Luther sich mit vielen anderen auf Jesus Christus neu ausgerichtet habe, sei die Kirche heute auch in Bewegung und dürfe dabei der erbarmenden Liebe Gottes gewiss sein.

Als Festprediger stellte die Dekanin das Theologenehepaar Reiner Knieling und Isabel Hartmann vor. Beide arbeiten am Gemeindekolleg der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland in Neudietendorf bei Erfurt und beraten dort die Verantwortlichen von Kirchengemeinden und begleiten sie bei der Entwicklung neuer Visionen. Als Grundlage ihrer Predigt nahmen sie den alttestamentarischen Text aus 5. Mose 6, Vers 4 ff: „Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller deiner Kraft“. Dieser Abschnitt ist auch als "Sch'ma Jisrael" bekannt und stellt eines der Glaubensbekenntnisse des Judentums dar. Als wichtigstes Gebet wird "Sch'ma Jisrael" von Juden mehrfach am Tag rezitiert und stellt zugleich das wichtigste Ereignis des täglichen synagogalen Gottesdienstes dar. Jesus Christus hat diese Aufforderung noch vor das Doppelgebot der Liebe aus dem Neuen Testament gestellt, erläuterten die Prediger. Doch wie geht das, das Geheimnis, das sich Gott nennt, zu lieben, fragten sich die Theologen.

Sommerferienprogramm 2019 des Evangelischen Bildungswerks

„Gemeinsame Zeit mit Kindern!“

Unter diesem Motto steht das Familienprogramm des Evangelischen Bildungswerks für die Sommerferien 2019. Da durch diese Freizeitangebote die Erziehungsverantwortung gestärkt werden soll, sind Eltern zusammen mit ihren Kindern im Alter zwischen 6-14 Jahren zu den Veranstaltungen eingeladen. Es dürfen aber auch Großeltern mit ihren Enkeln teilnehmen.

Anmeldungen sind noch zu folgenden Veranstaltungen möglich:

Der Start in die Ferien beginnt mit Kanufahren für Familien auf dem Main. Je nach Wasserstand erkunden Groß und Klein ab Lichtenfels bzw. Hausen die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt, machen ein Picknick unter schattigen Bäumen und erleben gemeinsame Abenteuer auf dem Main. Vorkenntnisse im Kanufahren sind nicht notwendig, die Teilnehmer erhalten eine sachkundige Einführung und Anleitung für das Paddeln. Treffpunkt ist um 13 Uhr.

Kanaufahrt auf dem Main
Am Donnerstag, 1. August hat das Evangelische Bildungswerk ein ganz besonderes Erlebnis im Ferienprogramm.
Mit Bahn und U-Bahn geht es nach Nürnberg zum Eisenbahn-Museum.

Bei einer Führung lernen wir die Anfangszeit der Bahn kennen und erleben, wie die Eisenbahn das Leben der Menschen veränderte. Anschließend dürfen die Teilnehmer die Kinderwelt des Museums, das KIBALA (Kinderbahnland) besuchen. Sie können in den KIBALA-Express einsteigen und an verschiedenen Bahnhöfen aussteigen, um spannende Erlebnisbereiche zu erkunden.

Spiel, Spaß und Entdeckungsreise für alle Altersstufen verspricht ein Besuch des Erfahrungsfelds der Sinne auf der Wöhrder Wiese in Nürnberg am Freitag 6. September.

Die Anreise erfolgt mit Bahn und U-Bahn. Der Aktionsparcours direkt am Ufer der Pegnitz lädt zum Staunen, Forschen und Entdecken ein. Zunächst besuchen alle gemeinsam eine Backstation und gehen der Frage nach: Wie wird eigentlich Brot gemacht?
Anschließend können die Kinder mit ihren Eltern auf eigene Faust die rund 100 pädagogisch betreuten Erlebnisstationen besuchen.

Dokumente und Medien: 

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Europa steht vor Schicksalswahl

Politikwissenschaftlerin informiert über Europäische Union

Lichtenfels. Vom 23. bis 26. Mai 2019 dürfen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union zum neunten Mal das Europäische Parlament wählen. In der Bundesrepublik Deutschland findet die Wahl am 26. Mai statt. Angesichts nationalistischer Tendenzen in verschiedenen Ländern Europas wird auch von einer Schicksalswahl gesprochen.
Die Zukunft Europas beschäftigte die Teilnehmer einer Informationsveranstaltung des Evangelischen Bildungswerks im Myconiushaus Lichtenfels, zu dem EBW-Geschäftsführer Joachim Wegner die Politikwissenschaftlerin Lara Panning von der Universität Bamberg begrüßte.

Lesung in der Lichtenfelser Stadtalm

Adventsabend in der Stadtalm Foto: Joachim Wegner
Adventsabend in der Stadtalm Foto: Joachim Wegner

Mit einem besinnlichen Adventsabend bereicherte Pfarrerin Anne Salzbrenner das vorweihnachtliche Programm in der Stadtalm auf dem Lichtenfelser Marktplatz.

In der gut besuchten Hütte neben dem Rathaus entführte die Pfarrerin ihr Auditorium in eine stade Zeit.

„Raus aus dem Alltagsstress und zurück zum eigentlichen Wesen des Advents“ lautete das Motto ihrer Geschichten rund um das Christfest.

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