Kirchenmusik

Inhalte, Personen und Themen, die zum Bereich Kirchenmusik gehören.

Afterwork-Gospelandacht in der Martin-Luther-Kirche

Afterwork Gospelandacht
Afterwork Gospelandacht

Der Dekanatsgospelchor Michelau mit seinem Leiter Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann lädt auch im Jahr 2020 wieder zu den beliebten Afterwork.Gospelandachten ein. Begleitet wird der Gospelchor von der Dekanatsband MoDeM.

Wie in den Vorjahren finden die Andachten dreimal im Jahr in verschiedenen Gemeinden des Dekanates Michelau statt.

Weihnachtsoratorium in der Martin-Luther-Kirche

Die Glocken der Martin-Luther-Kirche sind soeben verklungen. Ein Paukensolo lässt aufhorchen, Flöten und Oboen trillern erwartungsvoll. Dann bricht Jubel los: Streicher-Tutti, schmetternde Trompeten und ein vielstimmig jauchzender Chor verkünden die Geburt Jesu. Es ist Weihnachten! Kein zweiter Komponist hat die Ankunft des Gottessohns auf Erden so schön und so ausdrucksstark in Töne gefasst wie Johann Sebastian Bach. Mit dem weltbekannten Weihnachtsoratorium des Genies der Barockzeit erreichte mit erhabenen Klängen das Klassikjahr der Lichtenfelser Kirchenmusik am Samstagabend in der Martin-Luther-Kirche seinen Höhepunkt. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann intonierten vier hochkarätige Solisten und die Kantorei des Lorenz-Bach-Chores mit Unterstützung der Vogtlandphilharmonie die strahlenden, mal demütigen, immer ins Herz treffenden Klänge, die zum Schönsten gehören, was die Barockmusik zu bieten hat.

„Jauchzet, frohlocket“: Wenige vertonte Verse sind so sehr zum Allgemeingut klassischer Musik geworden wie die ersten Worte des Weihnachtsoratoriums des Thomaskantors Und für viele Lichtenfelser Musikfreunde ist ein Weihnachtsfest ohne diese Klänge und Worte kaum vorstellbar. Das Werk umspannt die biblische Geschichte von der Geburt Christi bis hin zur Anbetung durch die Heiligen Drei Könige. Von festlich-prachtvollem Jubel bis zu stiller Kontemplation reicht das Ausdrucksspektrum. Ein Werk von ergreifender Schönheit, die noch unterstrichen wird durch die Lichtstimmungen in der Martin-Luther-Kirche. Umrahmt von machtvollen Eingangs- und Schlusschören lässt Bach Maria und Josef, die Engel, Hirten und die drei Weisen aus dem Morgenland in Rezitativen, Arien und zärtlichen Wiegenliedern lebendig werden. Nicht zuletzt kommt in den berührenden Chorälen die staunende Menschheit selbst zu Wort und macht die Zuhörer zu Teilhabenden an einem großen Wunder. Dabei ist Bachs Oratorium nicht wie eine Sternschnuppe am Himmel erschienen, sondern das Ergebnis genauer Kalkulation, zusammengesetzt aus sechs Kantaten, die laut Anweisung des Komponisten an verschiedenen Tagen aufzuführen sind. Für jeden Feiertag rund um Weihnachten hat Bach eine Kantante geschrieben, so für die damals noch üblichen drei Weihnachtsfeiertage, Neujahr, den Sonntag nach Neujahr und für den Festtag der Heiligen drei Könige.

Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium

Chor Bild: Pixabay
Chor Bild: Pixabay

Die Kantorei Lichtenfels, der Lorenz-Bach-Chor führt gemeinsam mit renommierten Solisten und der Vogtlandphilharmonie Greiz/Reichenbach am Samstag, den 28. Dezember die Teile I-III des Weihnachtoratoriums von Johann Sebastian Bach auf.

Neue Sängerinnen und Sänger mit etwas Chorerfahrung, die gerne ein großes kirchenmusikalisches Werk mit Orchester singen möchten, sind eingeladen dieses Projekt mitzugestalten.

Die Proben finden jeweils Freitags von 20.00-22.00 Uhr im Myconiushaus in der Kronacher Straße statt. Die erste Probe ist am Freitag, den 13. September.

Weiter Informationen und  Anmeldungen bei:
Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann
Tel. 0 95 71 / 94 68 94
 

Passionsmusik in der Martin-Luther-Kirche

Leiden und Klangsinnlichkeit gehören zusammen in der Musik, insbesondere in der vorösterlichen Zeit. Mit der Passionsmusik „Membra Jesu nostri“ von Dieterich Buxtehude rücken die Qualen Jesu am Kreuz in den Mittelpunkt von Betrachtungen. In sieben Abschnitten werden dabei Füße, Knie, Hände, Seite, Brust, Herz und Gesicht allegorisch gedeutet und den Zuhörern zum Miterleiden unter dem Kreuz anschaulich vor Augen und Ohren geführt. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann hatten sich am späten Sonntagnachmittag vor dem großen Altarkreuz der Martin-Luther-Kirche Lorenz-Bach-Chor, Instrumental-Collegium Lichtenfels und die Solisten Stephanie Spörl und Andreas Thiel versammelt und gossen den Kantatenzyklus in eine nachhaltig bewegende musikalische Form.

Als Dirigent und gleichzeitig auch als Organist führte Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann durch die Passionsmusik „Membra Jesu nostri“ in der Martin-Luther-Kirche. Im Hintergrund der Lorenz-Bach-Chor und das Instrumental-Collegium Lichtenfels Foto: Joachim Wegner
Zu Beginn des einstündigen Konzerts hatte Dekanin Stephanie Ott-Frühwald die Komposition als Werk beschrieben, die in Bildern und Kunstwerken die Qualen verdeutlicht, die Jesus auf sich nimmt, um die Menschen zu erlösen. Ihr Dank galt insbesondere der Sparkasse Coburg-Lichtenfels und dem Lichtenfelser Förderkreis Kirchenmusik für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Spende für die kirchenmusikalische Arbeit

v. l. n. r. , Dekanin Ott-Frühwald, Walter Partheymüller, Stefan Schneyer, Kirchenmusikdirektor Klaus BormannDie Sparkasse Coburg-Lichtenfels fördert im Rahmen ihrer Kulturförderung die kirchen-
musikalische Arbeit
im Dekanatsbezirk Michelau mit einer Spende von 1.000 €.

Sie unterstütz damit eine vielfältige konzertante und gottesdienstliche Arbeit.

Sie leistet damit Unterstützung vor Ort für die Konzerte der Dekanatskantorei,
die am 7. April in einer Passionsmusik den Kantatenzyklus „Membra Jesu nostri“
von Dieterich Buxtehude
aufführen wird, sowie das vielfältige Konzertangebot im Dekanatsbezirk Michelau.

Dekanin Stefanie Ott-Frühwald und Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann bedankten sich bei der Scheckübergabe bei Walter Partheymüller und Stefan Schneyer von der Sparkasse Coburg-Lichtenfels für die Spende.

 

Ein ganzes Jahr voller Gospel

Dekanatsgospelchor Foto: Joachim Wegner
Dekanatsgospelchor Foto: Joachim Wegner

„May the Lord send Angels“ oder anders gesagt: möge er uns einen Gospelchor schenken. Darauf haben die Gospelfreunde im Landkreis Lichtenfels schon lange gewartet.

Nun freuen sich die rund 30 Sänger und Sängerinnen über einen Chor, der sich nicht nur einmal im Jahr zum Gospel-Workshop-Wochenende, sondern regelmäßig trifft.

Im November 2017 war die Zeit reif für ein neues Projekt unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann. Seit nun über einem Jahr treffen sich die Gospelbegeisterten alle zwei Wochen im Martin-Luther-Gemeindezentrum in Michelau, um gemeinsam zu singen und zu proben in Begleitung von Klaus Bormann am Klavier oder mit Unterstützung der Dekanatsband MoDeM.

 

„Aber wissen Sie, Gospel ist nicht der Sound, der Klang – es ist die Botschaft. Wenn es von Jesus Christus handelt, ist es Gospel.“

Edwin Hawkins

 

In „Oh happy Day“ – liegt viel Wahres. Auch in den Proben des Gospelchors geht es nicht um das perfekte Englisch, sondern darum, den Zuhörer zu bewegen und ihn mitzureißen. Am besten erreicht man das - und darin ist sich der Chor einig - wenn man Begeisterung für Musik und Gospelrhythmen mitbringt.

Mit Freude schauen die Gospelfans auf das einjährige Bestehen, die Auftritte an Gospel-Afterwork-Andachten oder am Kirchweihkonzert. Und dann wäre da noch der kommende Gospelworkshop im Mai 2019.
 

Neuen Kirchenvorstand in sein Amt eingeführt

Den 115. Geburtstag der Martin-Luther-Kirche hat Pfarrerin Anne Salzbrenner zum Anlass genommen, den ausscheidenden Mitgliedern des Kirchenvorstands für ihre jahrelange Mitarbeit an verantwortlicher Stelle zu danken und ihre Nachfolger feierlich in ihr Amt einzuführen.

Bis zum Jahr 2024 wird die evangelische Kirchengemeinde Lichtenfels von Reiner Babucke, Cornelia Flach, Ursula Gehringer (stellv. Vertrauensfrau), Susanne Gierlich, Fabian Heuschmann, Christin John, Daniel Kalkus (Vertrauensmann), Don-Yu Mischke, Emely Reinlein und Sabine Rießner geleitet.

In einem festlichen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche führte Pfarrerin Anne Salzbrenner die neuen Mitglieder des Kirchenvorstands der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenfels von in ihr Amt ein Foto: Joachim Wegner

Zum erweiterten Kirchenvorstand gehören Matthias Bergmann, Petra Böhm, Prof. Dr. Michael Geisler, Rolf Herter, Elfriede Hohlweg, Norbert Schleicher, Dominik Steigner, Elke Thiedmann und Norbert Werner.

Musik zum Ende des Kirchenjahres

 Lorenz-Bach-Chor Foto:Joachim Wegner
Lorenz-Bach-Chor Foto:Joachim Wegner

Mit dem Requiem von Charles Gounod brachte der Lorenz-Bach-Chor unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann am Totensonntag ein eher selten aufgeführtes Werk des französischen Kirchenmusikers zu Gehör.

Eine Musik, die an die menschliche Vergänglichkeit erinnert und die aber auch erfüllt ist von der christlichen Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern die Seelen dereinst Ruhe finden werden im Lichte Gottes. Diesen Trost wünschte Dekanin Stefanie Ott-Frühwald den zahlreichen Zuhörern in der Martin-Luther-Kirche zum Ende des Kirchenjahres.

Zunächst jedoch griff der Chorleiter selbst in die Tasten der Orgel und stimmte die Orgelsonate Nr. 6 in d-Moll op. 65 von Felix Mendelssohn-Bartholdy an. In dem bedeutenden Orgelwerk erklangen kunstvolle Variationen über das Lied „Vater unser im Himmelreich“, abgeschlossen von einem fast himmlisch schönen, ruhigen Finalsatz. Der zugrunde liegende Choral stammt aus der Feder von Martin Luther.

Der am 3. Februar 1809 in Hamburg geborene Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy gilt als einer der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten im Europa des 19. Jahrhunderts.

Er wuchs er in Berlin auf, wo er eine umfassende humanistische Bildung erhielt. Außergewöhnlich früh zeigte sich seine herausragende musikalische Begabung, die von namhaften Lehrern gefördert wurde. Mendelssohns Musik ist voll dieser Einflüsse: die Tempi seiner Werke sind hoch, seine thematischen Interessen konzentrieren sich auf mythologische und religiöse Themen. Machtvoll und mild interpretierte Klaus Bormann den Choral „Vater unser im Himmelreich“ mit den Variationen.

Spendenübergabe

v.l.n.r. Walter Partheymüller, Dekanin Ott-Frühwald, Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann
v.l.n.r. Walter Partheymüller, Dekanin Ott-Frühwald, Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann

Die Sparkasse Coburg-Lichtenfels fördert im Rahmen ihrer Kulturförderung die kirchenmusikalische Arbeit im Dekanatsbezirk Michelau mit einer Spende von 1.000 € und unterstütz damit eine vielfältige konzertante und gottesdienstliche Arbeit.

Diese leistet damit Unterstützung vor Ort, für die Konzerte der Dekanatskantorei, die am Sonntag den, 18. März 2018 die Johannespassion von Johann Sebastian Bach aufführen wird, sowie das vielfältige Konzertangebot im Dekanatsbezirk.

Neues Chorangebot - Dekanatsgospelchor startet am 7. November um 20.00 Uhr

KMD Klaus Bormann
KMD Klaus Bormann

Für alle gospelbegeisterten Sängerinnen und Sänger bietet die Evangelische Dekanatskantorei ab November ein neues Chorangebot an. Anfang November startet der neue Dekanatsgospelchor unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann.

Die erste Probe findet am Dienstag, den 7. November um 20.00 Uhr im Martin-Luther-Gemeindezentrum in Michelau im Chorzimmer (1.Stock) statt. Die zweite Chorprobe ist am Donnerstag, den 21. November 2017. Die weiteren Chorproben finden dann im 14-tägigen Rhythmus statt.

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