Lichtenfels

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Lichtenfelser Orgelsommer 2019

Orgelsommer LichtenfelsFür Freunde der Orgelmusik veranstaltet die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Lichtenfels auch in diesem Jahr wieder die Konzertreihe Lichtenfelser Orgelsommer mit drei besonderen Konzerten.

Von Mai bis September finden drei Orgelkonzerte mit besonderen und selten zu hörenden Werken statt. Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann wird dabei die Hey-Orgel in der Martin-Luther-Kirche in Lichtenfels meisterhaft zum Klingen bringen.

Das erste Konzert findet am Mittwoch, 29. Mai um 20.00 Uhr in der Lichtenfelser Martin-Luther-Kirche statt. Klaus Bormann wird die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach spielen.

Die Goldbergvariationen von Johann Sebastian Bach stellen einen Höhepunkt in der barocken Variationskunst dar. Ausgehend von einer „Aria“, die das Werk auch beschließt zeigt Bach in 30 Variationen seine kompositorische Meisterschaft. Bach verwendet als Variationen verschiedene Formen, wie Kanon , Invention, Gige Toccata, Trio, Sarabande, Mollvariationen u. a. Entstanden sind die Goldberg-Variationen in den 1740 Jahren.

Der Name geht auf eine Anekdote, die in der Bachbiographie von Johann Nikolaus Forkel überliefert ist. Demnach hat Bach die Variationen im Auftrag des russischen Gesandten Keyserlingk geschrieben, der unter Schlaflosigkeit litt und sich von seinem Cembalisten Johann Gottlieb Goldberg mit Bachs Musik Linderung von seinem Leiden versporchen hatte.

Das zweite Konzert der Reihe findet am Mittwoch, 10. Juli statt. Unter dem Titel „alla Mozart“ erklingt Orgelmusik zwischen Barock und Klassik.

Den Abschluss bildet das Konzert am Mittwoch, 11. September unter dem Titel „fast vergessen“-deutsche Orgelmusik der Romantik.

Der Eintritt zu den besonderen Orgelkonzerten ist frei.

 

Passionsmusik in der Martin-Luther-Kirche

Leiden und Klangsinnlichkeit gehören zusammen in der Musik, insbesondere in der vorösterlichen Zeit. Mit der Passionsmusik „Membra Jesu nostri“ von Dieterich Buxtehude rücken die Qualen Jesu am Kreuz in den Mittelpunkt von Betrachtungen. In sieben Abschnitten werden dabei Füße, Knie, Hände, Seite, Brust, Herz und Gesicht allegorisch gedeutet und den Zuhörern zum Miterleiden unter dem Kreuz anschaulich vor Augen und Ohren geführt. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann hatten sich am späten Sonntagnachmittag vor dem großen Altarkreuz der Martin-Luther-Kirche Lorenz-Bach-Chor, Instrumental-Collegium Lichtenfels und die Solisten Stephanie Spörl und Andreas Thiel versammelt und gossen den Kantatenzyklus in eine nachhaltig bewegende musikalische Form.

Als Dirigent und gleichzeitig auch als Organist führte Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann durch die Passionsmusik „Membra Jesu nostri“ in der Martin-Luther-Kirche. Im Hintergrund der Lorenz-Bach-Chor und das Instrumental-Collegium Lichtenfels Foto: Joachim Wegner
Zu Beginn des einstündigen Konzerts hatte Dekanin Stephanie Ott-Frühwald die Komposition als Werk beschrieben, die in Bildern und Kunstwerken die Qualen verdeutlicht, die Jesus auf sich nimmt, um die Menschen zu erlösen. Ihr Dank galt insbesondere der Sparkasse Coburg-Lichtenfels und dem Lichtenfelser Förderkreis Kirchenmusik für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Afterwork-Gospelandacht in der Martin-Luther-Kirche

Bild: Pixabay
Bild: Pixabay

Der Dekanatsgospelchor Michelau mit seinem Leiter Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann lädt auch in diesem Jahr wieder zu den beliebten Afterwork Gospelandachten ein.
 

2. Juli in Michelau - 20.00 Uhr
8. Oktober in Schney - 20.00 Uhr

 

Die mediative Andacht lädt mit beschwingten und ruhigen Gospelsongs, Lesungen,
Gebeten und neuen Liedern die Zuhörer zum Innehalten und zum Mitsingen ein.
Meditative Texte und Lesungen lassen den Tag in Ruhe ausklingen.

Dokumente und Medien: 

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Tag 2 im Eastern District

Unsere Delegation ist mittlerweisele den zweiten Tag im Partnerdekanat unterwegs.

Veronika und Frieder Flierl, Thomas Kraftzyk, Pfarrer Heinz Geyer (in Vertretung für Pfarrer Neeb) (alle Burgkunstadt), Waltraut leppert (Zapfendorf), Heiko Geuß (Tambach) Bettina Knauth (Heilgersdorf) haben bereits die Liberty School, deren Dach wir finanziert haben (Kollekte am Dekanatskirchentag) und die Krankenstation besucht.

Delegation sicher im Eastern District angekommen

Seit den späten Abendstunden des 29. Januar ist usnere siebenköpfige Delegation im Partnerdekanat. Die erste Nacht haben Veronika und Frieder Flierl (Burgkunstadt), Waltraut Leppert (Zapfendorf), Thomas Kraftzyk (Burgkunstadt), Heiko Geuß (Tambach), Bettina Knauth (Heilgersdorf) und Pfarrer Heinz Geyer (in Vertretung für Dekanatsmissionspfarrer Andreas Neeb) im Rafiki Hostel, dem Gästehaus unserer Partner verbracht.

Am 30.1. traf man bereits Mitglieder des örtlichen Partnerkomitees.

Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst

Bild: Pixabay

Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst

Freitag, 8. März um 18 Uhr

in der Laurentiuskirche in Thurnau

 

 

Altenkunstadt:

mittwochs ab 06.03. um 19.30 Uhr
im Gemeinderaum der ev. Kreuzbergkirche

Leitung: Pfr. i.R. Gottfried Krauß und Diakon Herbert Mayer
 

Bad Staffelstein:

freitags ab 15.03. um 18.00 Uhr
im evang. Gemeindehaus

Leitung: Pfrin. Sabine Schmid-Hagen und Schwester Martina
 

Lichtenfels:

mittwochs ab 13.3. um 19.30 Uhr
im Pfarrzentrum der Heiligen Familie

Leitung: Claudia Hofmann und Claudia Kalkus
 

Redwitz:

dienstags ab 12.03. um 19.30 Uhr
im evang. Gemeindehaus

Leitung: Michaela Brief und Alexandra Pfadenhauer
 

Trieb:

montags ab 11.03. um 19.00 Uhr
bei Familie Benecke

Leitung: Dorothea Benecke und Marion Reich

Lesung in der Lichtenfelser Stadtalm

Adventsabend in der Stadtalm Foto: Joachim Wegner
Adventsabend in der Stadtalm Foto: Joachim Wegner

Mit einem besinnlichen Adventsabend bereicherte Pfarrerin Anne Salzbrenner das vorweihnachtliche Programm in der Stadtalm auf dem Lichtenfelser Marktplatz.

In der gut besuchten Hütte neben dem Rathaus entführte die Pfarrerin ihr Auditorium in eine stade Zeit.

„Raus aus dem Alltagsstress und zurück zum eigentlichen Wesen des Advents“ lautete das Motto ihrer Geschichten rund um das Christfest.

Neuen Kirchenvorstand in sein Amt eingeführt

Den 115. Geburtstag der Martin-Luther-Kirche hat Pfarrerin Anne Salzbrenner zum Anlass genommen, den ausscheidenden Mitgliedern des Kirchenvorstands für ihre jahrelange Mitarbeit an verantwortlicher Stelle zu danken und ihre Nachfolger feierlich in ihr Amt einzuführen.

Bis zum Jahr 2024 wird die evangelische Kirchengemeinde Lichtenfels von Reiner Babucke, Cornelia Flach, Ursula Gehringer (stellv. Vertrauensfrau), Susanne Gierlich, Fabian Heuschmann, Christin John, Daniel Kalkus (Vertrauensmann), Don-Yu Mischke, Emely Reinlein und Sabine Rießner geleitet.

In einem festlichen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche führte Pfarrerin Anne Salzbrenner die neuen Mitglieder des Kirchenvorstands der evangelischen Kirchengemeinde Lichtenfels von in ihr Amt ein Foto: Joachim Wegner

Zum erweiterten Kirchenvorstand gehören Matthias Bergmann, Petra Böhm, Prof. Dr. Michael Geisler, Rolf Herter, Elfriede Hohlweg, Norbert Schleicher, Dominik Steigner, Elke Thiedmann und Norbert Werner.

1.000 Euro Spende für die Renovierung

Spendenübergabe Foto: Joachim Wegner
Spendenübergabe Foto: Joachim Wegner

Eine Spende in Höhe von 1.000 € zugunsten der Renovierung der Martin-Luther-Kirche haben Dr. Jochen Gronebaum, Dr. Herbert Wohn und Bernd Legal an Pfarrerin Anne Salzbrenner überreicht.

Die Herren vollzogen damit einen in der Jahreshauptversammlung des Vereins zur Förderung der Kirchenmusik in Lichtenfels gefassten Beschluss.

Die Pfarrerin zeigte sich dankbar für den Beitrag zur mittlerweile beendeten, aber noch nicht vollständig finanzierten Kirchenrenovierung. Im kommenden Jahr steht als nächstes die Sanierung des Pfarrhauses in der Kronacher Straße an.
 

Der Mensch ist (k)eine Ware - Ausstellungseröffnung in Lichtenfels

Durch Digitalisierung und Roboter wird sich unsere Arbeitswelt grundlegend verändert. Lebenslange Arbeitsverhältnisse werden in Zukunft die Ausnahme sein. Das wird die Tragfähigkeit des Sozialstaates hart auf die Probe stellen.

In den letzten 30 Jahren hat sich unser Sozialsystem bereits dem Diktum des Marktes angepasst. Eine Ausstellung des Evangelischen Bildungswerks (EBW) unter dem Titel „Der Mensch ist (k)eine Ware“ konfrontiert die Besucher im Myconiushaus mit der sozialen Wirklichkeit der Gegenwart und stellt einen christlichen Entwurf gegenüber: Allein der Mensch zählt.

Bei der Eröffnung im evangelischen Gemeindehaus, die vom Flötenensemble des EBW unter der Leitung von Dorothea Lintzeyer musikalisch umrahmt wurde, erinnerte EBW-Geschäftsführer Joachim Wegner in seiner Einführung anschaulich an die überschaubare Grenzlandzeit in Oberfranken vor der Wende 1989. Vom Grenzland wurde Franken nach Mauerfall und Wandel Europas zur Mitte Deutschlands.

Zur Eröffnung der Ausstellung über den Wert des Menschen in unserer Gesellschaft umrahmte das Flötenensemble des Evangelischen Bildungswerks die Vernissage im Myconiushaus Foto: Joachim WegnerEs wurde von der Globalisierung genauso betroffen wie zentrale Regionen. Zur Veränderung des Lebens hat dabei vor allem in den letzten 20 Jahren die aktuelle Variante der Kapitalismus, der sogenannte „Neoliberalismus“, beigetragen. Die Privatisierung von Gemeingütern wie Eisenbahn, Energie- und Wasserversorgung, Krankenhäuser und auch Bildungseinrichtungen und die Doktrin des Marktes haben ein Welt- und Menschenbild geschaffen, das alles dem Wettbewerb, der Rendite und der Gewinnmaximierung unterwirft.

Sogar den Menschen, dem man der Bedarfsquantifizierung gemäß höchstens eine Selbstoptimierung als Individuum zugesteht, ansonsten aber als Ware missbraucht. Das Maß der Dinge ist nicht mehr der Mensch, sondern die Profitmaximierung. Man orientiert sich an dem von Wirtschaft und Politik festgelegten Bedarf, und nicht an den Bedürfnissen der Betroffenen.

Joachim Wegner setzte dieser Vermarktung des Menschen das Leben als von Gott gegebenen Maßstab entgegen, dessen Einzigartigkeit in seiner ganzheitlichen individuellen Entfaltung und Freiheit gefördert werden muss. Zu den christlichen Grundüberzeugungen gehört, dass Gott alle Menschen nach seinem Bild geschaffen und ihnen so eine unantastbare Würde gegeben hat.

„Deshalb wenden wir uns entschieden gegen die Reduzierung des Menschen zur Ware durch neoliberales Denken und Wirtschaften.“ betonte Joachim Wegner. Wo Menschen nur nach ihren Nutzen und Wert für die Wirtschaft, Wachstum und vor allem Profit beurteilt werden, wird deren Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit verletzt, ihre fundamentalen Menschenrechte werden dann mit Füßen getreten. „Das Wirtschaften sollte im Dienst des Lebens und des Wohls aller Menschen stehen und nicht umgekehrt.“

Da die Würde des Menschen bedingungslos ist, sei sie ein unbedingter Grund aller menschlichen Orientierung zur Befreiung des Menschen aus seinen praktischen Zwängen. Es reiche nicht aus, „die“ Wirtschaft und Politik pauschal anzugreifen, Die Menschen müssten sich vielmehr im Sinne gelebter Demokratie aktiv beteiligen und ihre Meinung den Lenkern und Akteuren unseres Landes kundtun.

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