Neuensorg

Inhalte, Personen und Themen, die zum Bereich der Kirchengemeinde Neuensorg gehören.

Ökumenische Alltagsexerzitien

„Alles umsonst“ – mit diesem bewusst mehrdeutigen Titel laden evangelische und katholische Kirchengemeinden wieder zu ökumenischen Alltagsexerzitien in der Fastenzeit ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesen geistlichen Übungen nehmen sich fünf Wochen lang täglich eine gute Viertelstunde Zeit, um zu beten und über Glaubens-Impulse nachzudenken. Bei wöchentlichen Gruppentreffen vertiefen sie diese Erfahrungen und tauschen sich darüber aus.

Das katholischer Erzbistum Bamberg und der evangelische Kirchenkreis Bayreuth geben zum achten Mal gemeinsam die Exerzitien heraus. Sie sind eines der am besten etablierten ökumenischen Projekte in der Region – so nehmen allein aus einem Drittel der evangelischen Gemeinden im Kirchenkreis Gruppen teil. Auch in anderen Teilen Deutschlands haben die Exerzitien aus Oberfranken treue Fans gefunden.

Zu den Autoren der Alltagsexerzitien gehören die Pastoralreferentin Susanne Grimmer, Referentin im Referat „Spiritualität“ im Erzbistum Bamberg, und die Thurnauer evangelische Dekanin Martina Beck. „Die Exerzitien im Alltag sind ein Angebot für Menschen, die sich für eine überschaubare Zeit intensiver mit ihrem Glauben beschäftigen wollen“, sagt Susanne Grimmer, und Martina Beck fügt hinzu: „Mit dem diesjährigen Thema ‚Alles umsonst‘ greifen wir die Sehnsucht vieler Menschen auf, sich von Gott beschenken zu lassen – gerade, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre tägliche Arbeit oft vergeblich ist.“

Dekanin Martina Beck und Pastoralreferentin Susanne Grimmer stellen das neue Exerzitienheft vor

Hintergrundinformationen:

Die Alltagsexerzitien werden bereits seit 2013 vom Kirchenkreis Bayreuth und der Erzdiözese Bamberg ökumenisch vorbereitet und auch in den Gemeinden ökumenisch durchgeführt. In gut 100 Gemeinden in Kirchenkreis und Erzdiözese und darüber hinaus sind die Alltagsexerzitien zu einem wichtigen Bestandteil der geistlichen Gestaltung der Fastenzeit geworden. Über 200 Personen engagieren sich in der Leitung der Exerzitiengruppen.

Glaubenskurs für Suchende, Zweifler und Neugierige

Viele Menschen haben ihre ganz persönlichen Fragen, wenn es um den Glauben geht:

„Gibt es Gott?“
„Hat mein Leben eine Bedeutung?“
„Macht Glaube glücklich?“

Im Betsaal Trieb, in dem auch regelmäßig Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde Michelau gefeiert werden, sind Sie mit diesen Fragen willkommen.

Gemeinde- und konfessionsübergreifend wird ein Glaubenskurs in entspannter Atmosphäre für alle, die sich (wieder) neu mit den Kernthemen des christlichen Glaubens auseinandersetzen möchten, angeboten.

Nach einem gemeinsamen Essen führt ein Video in das Thema der Woche ein. Anschließend gibt es einen offenen Austausch in Kleingruppen mit viel Raum für Fragen.

Der Alpha-Kurs ist kostenfrei und findet ab Mittwoch 29. Januar 2020, jeweils mittwochs um 19.00 Uhr im Betsaal Trieb statt.

Der Flyer enthält wesentliche Daten im Überblick.

Weitere Informationen zum „Alphakurs“ finden Sie online unter www.alphakurs.deAlpha Plakat

Grenzgänger und ihre Grenzerfahrungen

Die erste Grenze, die die Grenzgänger am 4. Oktober 2019 überschritten, war der Entschluss überhaupt bei Regen, Kälte und Dämmerung an dem Grenzgänger- Gottesdienst teilzunehmen.

Tapfer strotzten etwa 30 Grenzgänger dem nasskalten Wetter, unweit des ehemaligen DDR- Grenzverlaufs, wo die Gruppe ihre etwa drei Kilometerlange Wanderung zur Jakobskirche nach Mitwitz startete.

Wir sagen Danke! Rückblick auf unsere feierliche Ordination

Am 22. September wurden wir, Bettina und Gundolf Beck, in einem feierlichen Gottesdienst von
Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner ins geistliche Amt ordiniert.

Die Vakanz der Pfarrstellen in Strössendorf/Altenkunstadt und Michelau ist jetzt endlich vorbei und die Freude darüber war allen im Gottesdienst anzumerken. Auch wir als Pfarrerin und Pfarrer freuen uns nach der langen Ausbildung jetzt ganz im Pfarrdienst angekommen zu sein. Es ist uns wichtig die Menschen auf ihrem Lebensweg und in ihrer Beziehung zu Gott zu begleiten und zu stützen. Das dürfen wir nun ganz offiziell!

Das Thema Loben und Danken zog sich durch den Festgottesdienst, frei nach dem Wochenspruch Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat (Ps 103,2). Grund zum Loben und Danken gibt es genug!

Unser Dank gilt allen, die im Gottesdienst und hinter den Kulissen mit angepackt und geholfen haben! Wir danken auch den Gemeinden und Kolleginnen und Kollegen, die uns so herzlich begrüßt und aufgenommen haben. Wie Frau Dr. Greiner in ihrer Predigt sagte: „Dies hat sich gut gefügt, und Gott hat es werden lassen.“

Gott sei dank! - sagen wir und freuen uns auf die kommende Zeit und darauf mit Ihnen allen gemeinsam weiter an der Kirche Jesu Christi zu bauen.

Ihre Becks

Auszug aus der Kirche Foto: Dieter Radzej

Tag 2 im Eastern District

Unsere Delegation ist mittlerweisele den zweiten Tag im Partnerdekanat unterwegs.

Veronika und Frieder Flierl, Thomas Kraftzyk, Pfarrer Heinz Geyer (in Vertretung für Pfarrer Neeb) (alle Burgkunstadt), Waltraut leppert (Zapfendorf), Heiko Geuß (Tambach) Bettina Knauth (Heilgersdorf) haben bereits die Liberty School, deren Dach wir finanziert haben (Kollekte am Dekanatskirchentag) und die Krankenstation besucht.

„Ihr habt meiner Tochter Zukunft geschenkt!“- Asante sana!

Große Freude - ein neuer Rucksack
Große Freude - ein neuer Rucksack

In gebrochenem Englisch und Tränen in den Augen bedankt sich Elireema Nassari für den lila Schulrucksack, den ihre Tochter Joy stolz auf dem Rücken trägt.

Damit sei bei Elireema das eigentliche Ziel der Schulrucksackaktion erreicht, sagt Dekanatsmissonspfarrer Andreas Neeb aus Gemünda. Die Grundausstattung an Schulmaterial, die alle Erstklasskinder im Partnerdekanat zusammen mit einem lila Rucksack geschenkt bekommen, solle den Eltern der Erstklasskinder als Anreiz dienen.

„Ich weiß noch gut, wie stolz ich war, als meine Kinder erste Worte und Zahlen in ihre Schulhefte schrieben“, sagt der Vater von zwei inzwischen erwachsenen Kindern.

Dann fügt er hinzu: „Ich möchte, dass die Eltern in unserem Partnerdekanat den gleichen Stolz empfinden. Denn wer so fühlt, wird seinem Kind neues Schulmaterial kaufen, wenn die Hefte aus unseren Schulrucksäcken längst vollgeschrieben sind.“

Bildung, so ist man im Partnerkomitee des Evang.-Luth. Dekanats Michelau überzeugt, ist die nachhaltigste Form von Entwicklungshilfe. Auch trägt eine gute Bildung dazu bei, Menschen in ihrem eigenen Land eine Zukunft zu schaffen. So bekämpft Bildungsarbeit auch Fluchtursachen.

Daher gehört Bildungsförderung zu den drei wesentlichen Arbeitsbereichen in der Partnerschaft zwischen dem Dekanat Michelau und dem Ost-Dekanat der Meru Diözese im Norden von Tansania.

Jährlich werden im Partnerdekanat etwa 1500 Kinder eingeschult. Die Schulrucksackaktion soll den Kindern den Start ins Schulleben erleichtern.

Alle Kinder freuen sich über die neuen Rucksäcke
Ein Schulrucksack enthält neben einer Grundausstattung an Schulmaterial (Hefte, Bleistifte, Lineal, Spitzer und Radierer) auch ein Essgeschirr, was den Kindern die Teilnahme an der Schulverpflegung ermöglicht.

Für 18 Euro kann ein Schulrucksack über jede Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde des Dekanatsbezirks Michelau erstanden werden. Das Dekanat sorgt für den Transport nach Tansania. Auch Schulen und andere Einrichtungen beteiligen sich an der Aktion. Seit mehreren Jahren packen die Logistik-Klassen der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels einen Großteil der Schulrucksäcke zum Transport nach Tansania und führen gleichzeitig eine Spendenaktion in allen Klassen ihrer Schule durch. Die Schulrucksäcke werden dann Mitte Januar nach Tansania geflogen und dort an die Erstklasskinder im Partnerdekanat verteilt.
 

Brot für die Welt - Bayern erneut Spitze im bundesweiten Vergleich

Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor.Brot für die Welt

Eine leichte Steigerung und erneut der Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich:

Genau 9.287.271 € an Spenden hat Brot für die Welt im vergangenen Jahr in Bayern erhalten.

In dieser Summe sind alle Kollekten und Spenden aus der Region enthalten.

„Wir freuen uns sehr, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2017 ihr Vertrauen geschenkt haben. Mit ihren Spenden legen sie das Fundament dafür, dass Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern Wege aus Armut und Not finden“, sagte Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes Bayern.

„Allen, die dazu beigetragen haben, danke ich herzlich.“ Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit mehr als 61,8 Millionen Euro unterstützt.).

Das ist ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr (61,7 Mio. Euro).

Allein durch die Kollekte am 1. Advent 2016 und durch die Adventssammlung 2016* trugen die Evangelischen Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Michelau mit 31.923,68 € zum guten Ergebnis bei.

Brot für die Welt arbeitet weltweit mit lokalen Partnerorganisationen zusammen. Bammessel: „So werden Projekte unterstützt, die unmittelbar in Kooperation mit den Menschen vor Ort, zum Beispiel mit Kleinbauern und –bäuerinnen und ihren Familien umgesetzt werden.

Solche Projekte setzen wirklich bei den Bedürfnissen der Menschen an: Keine prestigeträchtigen Großprojekte, sondern die Solarzelle auf dem Haus, der holzsparende Herd in der Küche oder die ortsnahe Wasserpumpe.“

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