Ein dreifaches Ja zum Glauben

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Vier Pfarrer aus dem Dekanat Michelau feierten ihr Ordinationsjubiläum. Dekan Johannes Grünwald (Mitte) gratulierte Ralph-Peter Zettler, Roland Höhr, Burkhard Sachs und Rudolf Ranzenberger (von links).
Vier Pfarrer aus dem Dekanat Michelau feierten ihr Ordinationsjubiläum. Dekan Johannes Grünwald (Mitte) gratulierte Ralph-Peter Zettler, Roland Höhr, Burkhard Sachs und Rudolf Ranzenberger (von links).

Michelau. Vier Pfarrer begingen am Samstag, 8. November 2014, ihr Ordinationsjubiläum. Bei einem Gottesdienst zu Beginn der Herbstsynode in der Johanneskirche in Michelau gratulierte Dekan Johannes Grünwald seinen Mitbrüdern Roland Höhr (Michelau) und Burkhard Sachs (Mitwitz) zur 10-jährigen Wiederkehr ihrer Ordination, Pfarrer Ralph-Peter Zettler (Lichtenfels) zum 25-jährigen Jubiläum und Pfarrer Rudolf Ranzenberger (Burgkunstadt) zum 40. Ordinationsgedächtnis. "In der Ordination drücke sich ein dreifaches Ja aus", betonte Grünwald.

Zum einen das Ja Gottes zum Menschen, das Ja des Menschen zu Gott und dem Auftrag, ihm zu dienen, und schließlich das Ja der Kirche zum Menschen, der lebenslang beauftragt werde, Wort und Sakrament gemäß des biblischen Zeugnisses zu verwalten. Zu ihrem Jahrestag überreichte der Dekan den Jubilaren eine Urkunde und ein Kreuz als Zeichen des Sieges Jesu Christi und seines Friedens, den er den Menschen schenke.

Nach dem Umzug der Synodalen ins Gemeindehaus informierte Johannes Grünwald in seinem Dekansbericht über das geistliche Leben und die aktuelle Arbeit im Dekanat Michelau. Eine Schweigeminute widmeten die Kirchenvertreter der verstorbenen Prädikantin Gudrun Oechsner, die fast 40 Jahre lang im Kindergarten Sophienheim in Michelau beschäftigt war, im Seniorenkreis, der Theatergruppe und der Mitarbeitervertretung mitgewirkt hatte und zudem als Vertrauensfrau für Ehrenamtliche wichtige Funktionen erfüllte. Als Prädikantin hatte Frau Oechsner viele Gottesdienste im gesamten Dekanat gestaltet.

Neuer Pfarrer im Dekanat

Unter dem Punkt "Personalia" berichtete der Dekan über das Ergebnis der Senioratswahl 2014. Nachdem Pfarrerin Anne Salzbrenner aus Lichtenfels zur neuen Seniora gewählt wurde und Pfarrer Heinz Geyer aus Burgkunstadt ihr als Konsenior zur Seite steht, dankte Johannes Grünwald dem ausscheidenden Vertrauenspfarrer Matthias Hagen für dessen Arbeit. Ein herzliches Willkommen im Dekanat galt Pfarrer Tobias Knötig, der zum 1. September die Pfarrstelle in Heilgersdorf übernommen hat. Neu im Dekanat ist auch Diakon Marco Schindler, der aus dem Nachbardekanat Rügheim gekommen ist. Mit Diana Meyer-Erxleben verfügt die Gesamtverwaltungsstelle wieder über eine Expertin für Bau- und Immobilienangelegenheiten sowie für Arbeitssicherheit. Neu ist auch Sabine Ehm, die als weitere Dekanatssekretärin die Arbeit im Dekanatsbüro unterstützt. Gute Fortschritte gibt es bei der grundlegenden Renovierung des Dekanatsgebäudes am Kirchplatz. Nur durch Unterstützung der Landeskirche und eine gute Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz habe man dieses Vorhaben umsetzen können. Das Gebäude könne voraussichtlich im Januar 2015 wieder bezogen werden.

Um die Jugendarbeit im Dekanat Michelau zu stärken, wurde das Gebiet in vier Regionen eingeteilt, die von hauptamtlichen Mitarbeitern betreut werden. Erfreut zeigte sich der Dekan über den Beschluss der Dekanatsjugendkammer, auch im Schulbereich geistliche Impulse zu setzen. So werde ab sofort wöchentlich ein Friedensgebet im Meranier-Gymnasium stattfinden und Schüler der Johann-Puppert-Schule in Michelau sowie der Realschule laden zu Adventsandachten ein. "Die Angebote der Kirchenmusik erfreuen sich wachsender Beliebtheit in den Kirchengemeinden", stellte Dekan Grünwald fest. Die von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann angebotenen Veranstaltungen - wie Gospelworkshop, Orgelmatinee, Nachtmusik und Weihnachtsoratorium - nannte er ein wichtiges Aushängeschild.

Von Neuerungen berichtete der Dekan auch aus dem Bereich der Diakonie. Aufgrund des Wegfalls von Fördergeldern musste die Jugendwerkstatt in Küps geschlossen werden. Diakoniestationen und "Tafel plus" in Lichtenfels nannte der Dekan segensreiche Einrichtungen. Als neues und in seiner Bedeutung wachsendes Thema nannte er die Flüchtlingsberatung. Unterstützt von Fachleuten von Caritas und Diakonischem Werk gelte es, eine Willkommenskultur in den Kirchengemeinden zu festigen. Eine Neuausrichtung der Arbeit plant das Evangelische Bildungswerk (EBW) im Rahmen eines landeskirchlichen Projekts. Als dekanatliches Kompetenzzentrum für Erwachsenenbildung will das EBW auf eine stärkere Vernetzung der Kirchengemeinden in diesem Bereich hinarbeiten. Zu den Höhepunkten im diesjährigen Dekanatsgeschehen zählte Johannes Grünwald den Besuch von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der im Mai verschiedene Einrichtungen und Betriebe im Landkreis Lichtenfels besuchte.

Glaubenskurse und Kunstschau

Beim Ausblick auf die weitere Arbeit verwies der Dekan auf geplante Glaubenskurse, die dem wachsenden Interesse, Lebensfragen mit Themen des Glaubens in Verbindung zu bringen, Rechnung tragen sollen. Bis jetzt hätten die Kirchengemeinden in Michelau, Schwürbitz und Neuensorg, Buch am Forst, Lichtenfels, Redwitz und Gemünda zugesagt, verschiedene Kurse anzubieten. Der Festigung im Glauben dienen auch die ökumenischen "Exerzitien im Alltag", zu denen in der Passionszeit eingeladen werde. Als wichtiges Projekt bezeichnete Johannes Grünwald schließlich den Evangelischen Dekanatskirchentag 2015, der am 3. Mai 2015 in der Kordigasthalle in Altenkunstadt stattfinden wird. Er steht unter dem Motto „Wir sind so frei – Glaube trifft Kunst“. Im Mittelpunkt soll eine Ausstellung heimischer Künstler stehen.

Text und Foto: Joachim Wegner

© Evangelisch-Lutherisches Dekanat Michelau 2013-2020

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