Jona – der Weg ist das Ziel

KOBE Ad Nxt Men's Basketball Shoe, 484 500 New Year Special Nike KOBE Adidas EP Men's BASKETBALL-SHOES Active and passionate nikesportscheap4sale

Von unserem Kinderhort „Regenbogen“ in Schney

Unser Kinderhort Schney hatte die verantwortungsvolle Aufgabe, beim Gottesdienst am 09. Februar 2020 mitzuwirken.

Schon während der Vorbereitung hatten wir sehr viel Freude beim gemeinsamen Gestalten der übergroßen Bilder, mit denen wir die Geschichte von Jona erzählen wollten. Dabei kamen die verschiedensten Materialien zum Einsatz und forderten die Kreativität der Kinder: Wasserfarben, Schwämme, Pinsel, Wachsmalkreiden und Paint-Markern.

Die Motive, die die Kinder kreierten, gaben dann den Anlass für so manches Gespräch, das uns einen Einstieg in die Geschichte von Jona und dem Wal bereitete: Wir malen Sturm! Wie sieht denn so ein Sturm aus? Welche Farben verwenden wir für Wolken und Wasser? Wie fühlen wir uns bei Sturm?
 

Nachdem die Hintergründe fertig getrocknet und gepresst waren, ging es an die Details. Da entstanden an einigen Nachmittagen mit Wachsmalkreide oder Buntstift die einzelnen Stationen: Jona, der Wal, das Schiff, die Stadt Ninive. Und mit den Bildern „wuchs“ auch die ganze Geschichte: erst in einzelnen Erzählsituationen und dann fügten sich die Bilder zu einem Ganzen. Warum ist Jona im Wasser? Ruft er um Hilfe?  

Wie geht es ihm im Bauch des Wales?

Zunächst lasen wir, anhand der entstandenen Bilder, die biblische Geschichte vor. Dabei kamen die Kinder auf die Idee, alles in Rollen einzuteilen. Wer würde wohl für den Gottesdienst welche Aufgabe übernehmen? Hierbei stießen wir auf unvorhersehbare Schwierigkeiten:
 

Wir fanden hochmotivierte Kinder vor, die alle die Hauptrolle lesen wollten, oder zumindest sehr viel Text. In mehreren Diskussionen und Verhandlungen wurden zahlreiche Argumente ausgetauscht: „Ein Mädchen kann doch nicht Jona sein!!!“  Aber warum eigentlich nicht?

Und wer darf die Rolle von Gott lesen? Schließlich ist Er doch am wichtigsten!

Wichtig war uns, dass eine Entscheidung miteinander und nicht von oben herab getroffen wird und damit als „nicht nachvollziehbar“ erscheint. Bei der Arbeit mit den Kindern ist uns Transparenz immer sehr wichtig und die Partizipation ein wesentlicher Bestandteil. Letztendlich sind alle gemeinsam zu einer zufriedenstellenden Lösung gekommen. Auch die „Erwachsenen“ gaben letztlich ihre Rollen an Kinder ab. Gelernt haben alle dabei, eigene Interessen zu vertreten, aber auch Kompromisse zu schließen und wichtiger Teil des Ganzen zu bleiben.

Die Generalprobe fand dann 3 Tage vor dem Gottesdienst zusammen mit Frau Vincent statt. Langsam, laut und deutlich ins Mikrophon sprechen, das war die Aufgabe des Nachmittages.

Der Weg ist das Ziel“ heißt es manchmal. Und obwohl man da durchaus auch anderer Meinung sein kann, wurde uns schnell klar, was damit gemeint ist. Wir hatten sehr schöne Wegerfahrungen miteinander und die Vorbereitungen wuchsen zu einem Gemeinschaftserlebnis, dessen Ziel dann die Feier des Gottesdienstes war. Der Weg hatte sich gelohnt; für Jona und auch für uns. Unser Elternbeirat, der das anschließende Kirchencafé organisierte und durchführte, Herr Vincent, der die musikalische Begleitung übernahm, und unsere Pfarrerin, die sich mit uns auf den Weg gemacht hat: sie haben alle dazu beigetragen, dass dieser Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis wurde. Dankeschön dafür!

© Evangelisch-Lutherisches Dekanat Michelau 2013-2020

zum Seitenanfang