Neues aus dem Hort Schney

KOBE Ad Nxt Men's Basketball Shoe, 484 500 New Year Special Nike KOBE Adidas EP Men's BASKETBALL-SHOES Active and passionate nikesportscheap4sale

Das neue Jahr begann so, wie das alte Jahr endete: im Lockdown. Geschlossene Schulen, geschlossene Kitas. Für Notbetreuungen hatten wir geöffnet; und dann kam der Schnee: jede Menge!

Wir konnten uns kaum erinnern, wann wir das letzte Mal so viel Schnee hatten, dass wir sogar 2 große Schneemänner bzw. –frauen bauen konnten! Bevor die Schneekinder gebaut werden konnten, setzte allerdings schon das erste Tauwetter ein wir nutzten dann die zweite Chance ein paar Wochen später.

Die Kinder, die zu uns in die Notbetreuung kommen, erleben hier in der Lockdown-Zeit nun ein völlig neues Hortgefühl. Durch die stark reduzierte Gruppengröße entstehen plötzlich ganz neue Gruppenstrukturen. Die gewohnten Freund*innen sind nicht alle da und so heißt es sich neu zu orientieren. Da haben Kinder intensive Kontakte zu anderen, die vorher in ganz anderen Spielgruppen aktiv waren. Gar nicht so schlecht, wenn man den Blickwinkel einmal verändern muss.

Da spielen 3.Klässler nun nicht mehr nur mit Gleichaltrigen, sondern mit Erstklässlern und entdecken dabei, dass sie die Großen sind und die Jüngeren viel lernen können. Sie erleben ihre Vorbildfunktion und sind darauf sehr stolz. Das bringt oft völlig neue, positive Verhaltensweisen zu Tage.

Da werden alte Spiele neu entdeckt, weil diese oft von anderen Kindern immer in Beschlag genommen wurden. Da ist das Eingehen auf individuelle Wünsche der Kinder in der Kleinstgruppe viel leichter möglich, als in der Großgruppe. Da dauert ein Mensch-ärgere-Dich-nicht Spiel schon mal gut eine Stunde, wenn man zu viert spielt – und dass das unheimlich Spaß machen kann, ist für viele eine neue Erfahrung.

Dass angebrochene Spiele, die man auf das Fensterbrett legen kann, auch am nächsten Tag weitergeführt werden können, freut die Kinder sehr. Sie machen hier Erfahrungen der Verlässlichkeit und Beständigkeit. Oft ist das in der Großgruppe leider nicht so leicht zu gewährleisten, da im Spiel vieler Kinder doch das Ein oder Andere mal kaputt geht.

Aufgaben, die sonst auf 30 Kinder aufgeteilt wurden, wie täglich Tische abwischen, oder Spülmaschine ausräumen, konzentriert sich nun auf einzelne Wenige und kann ab und zu auch belastend sein. Hier wird die Frustrationstoleranz gefordert und Resilienz eingeübt.

Lernspiele, die Merkfähigkeit oder Uhrzeiten schulen, machen viel Spaß und keiner hat das Gefühl irgendwo anders gerade etwas zu verpassen.

Die intensive Verfügbarkeit unserer pädagogischen Mitarbeiterinnen genießen die Kinder sehr.

Corona belastet uns alle, keine Frage. Die Einen mehr, die Anderen weniger.

Und es ist nicht immer nur alles schlecht. Es gibt auch viel Positives zu entdecken: wir müssen uns nur die Mühe machen genau hinzuschauen und vielleicht das Ein oder Andere auch anders bewerten. Lassen Sie uns einen positiven Blick entwickeln, eine positive Einstellung. Trotzdem. Lassen Sie uns dankbar sein, dass trotz allem noch so Vieles gut funktioniert. Und: Bleiben Sie gesund.

Susanne Franzen
Hortleitung

© Evangelisch-Lutherisches Dekanat Michelau 2013-2021

zum Seitenanfang