Verabschiedung von Pfarrer Till Roth

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Dekan Johannes Grünwald (links) entpflichtet Pfarrer Till Roth aus seinen Diensten; daneben dessen Kinder Renate, Benedikt und Katharina

Sehr groß war die Teilnahme am Festgottesdienst und dem anschließenden Empfang zur Verabschiedung von Pfarrer Till Roth und seiner Familie. 13 Jahre hat Roth in der Kirchengemeinde Redwitz mit Obristfeld gewirkt und wechselt nun zum 1. November auf die erste Pfarrstelle in Lohr am Main.

Welche Sympathie er sich in dieser Zeit erworben hat, spiegelten die zahlreichen Gläubigen, Vertreter von Einrichtungen und Ortsvereinen als auch Wegbegleiter wider. Sichtlich bewegt, aber im Herzen dankbar teilt die Kirchengemeinde die Freude über die Ernennung zum Dekan in Roths neuem Wirkungskreis, sie lässt ihn dennoch ungern ziehen.

                                                             

Im Festgottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten St. Nikolaus-Kirche in Obristfeld blickte Pfarrer Roth dankbar auf die 13 Jahre Dienst in der Pfarrei zurück. Dabei freute er sich über das Geben und Nehmen, das seine Familie und er in vieler Hinsicht erlebt haben. Das mache reich und habe zu einer geistlichen Verbundenheit geführt, die bestehen bleibe.

Der Gemeinde gab er mit auf den Weg, ihr Leben als Christen im Dreiklang "Freude, Milde und Leichtigkeit" zu führen. Wer beten und seine Sorgen Gott mitteilen könne, erlebe immer wieder Leichtigkeit. Milde sei die Kraft, welche die Kirche ausstrahlen solle. Die Freude setze sich im Leben eines Christen darum immer wieder letztlich durch, weil sie in etwas wurzelt, das einem nicht genommen werden kann. "Die Gewissheit, ein Kind Gottes sein zu dürfen und Bürgerrecht im Himmel zu haben, ist wie ein Netz, das unter uns aufgespannt ist", schloss er.

"Es war ein gutes Miteinander", hob Dekan Johannes Grünwald bei seiner Verabschiedung hervor. "Die Gemeinde hat die Pfarrersfamilie geprägt und umgekehrt." Zwar bedauere auch er den Wechsel, doch gehöre dieser zum Leben eines Pfarrers. Dekan Grünwald wusste, dass Pfarrer Roth sein Amt als "Diakonia" als Dienst am Wort Gottes und am Menschen verstehe. In Redwitz und Obristfeld habe er mit sehr großem Einsatz gesät und gepflanzt und Gott habe seinen Segen zu des Pfarrers Arbeit gegeben. In der zurück liegenden Zeit habe er im Dekanat großen Wert auf geistliches Wachstum gelegt.

Dekan Grünwald sprach Pfarrer Roth mit seiner Familie, Ehefrau Christina und den Kindern Benedikt, Katharina und Renate, von den dienstlichen Verpflichtungen der Kirchengemeinde Redwitz mit Obristfeld frei. Die musikalische Ausgestaltung des Festgottesdienstes erfolgte durch das Orgelspiel mit Gerd Brief und durch den Kirchenchor unter Leitung von Werner Knoch.

Mit Würdigungen, Rückblicken und Grußworten setzte sich die Verabschiedung im Gemeindehaus in Redwitz fort. Auch dieses Gebäude konnte all die Teilnehmer nicht fassen, so dass ein Zelt im Garten errichtet worden war. "Heute ist ein schwerer Tag", führte die Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes Obristfeld ein. Und Michaela Brief, Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes Redwitz, wusste, dass in den vergangenen 13 Jahren viel gesät worden sei. Dafür müsse man dankbar sein und auf das schauen, was aufgegangen und gewachsen sei.

Dekan Michael Schüpferling unterstrich das gute Miteinander mit Pfarrer Roth und sprach von vorgelebter Ökumene. Stets habe man die gegenseitigen Grenzen respektiert. Nach einem Lied der Kindergottesdienstkinder stellte Bürgermeister Christian Mrosek fest, dass die 13 Jahre schnell vorbei gegangen seien. Viel sei in der Gemeinde bewegt worden. Pfarrer Roth habe es verstanden, den Menschen durch Gottes Wort ein Stück lebendiges Christentum mit auf den Lebensweg zu geben.

Bürgermeister Jochen Partheymüller sprach seinen Dank für das Wirken in der Gemeinde Marktgraitz aus. Die Mitarbeiter der Jungschar begeisterten mit einem selbst zusammengestellten Rap. Friedrich Flierl aus dem Präsidium des Dekanatsausschuss wusste, dass es einer Gemeinde gut tue, wenn sie die lange kontinuierliche Arbeit eines Pfarrers erlebe. Bei Pfarrer Roth hätten die einzelnen Personen Gelegenheit gefunden, in ihrem persönlichen Glauben zu wachsen.

Burkhard Sachs und Heinz Geyer, die beiden Nachbarpfarrer der Ostregion des Dekanats, unterzogen, zusammen mit der Regionaljugendreferentin Damaris Kühner, Familie Roth einer Dekansprüfung und ernteten dabei manches Lächeln. "Mir fällt es schwer zu sprechen auf Grund des gegenseitigen Gebens und Nehmens", gestand Gudrun Werrlich, Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte Grünschnabel, zusammen mit ihrer Stellvertreterin Daniela Günther. Man habe gemeinsam sehr viel aufgebaut.

Der Hauskreis, der sich zu einem Chor formiert hatte, überraschte mit einem Lied und Stephanie Weiß von der Mitarbeitervertretung bezog sich auf Paul Gerhard. Sie war sich sicher, dass all das Tun weiterhin Segen sein werde. Friedrich Riedel, Vorsitzender des Kapellenbauvereins Unterlangenstadt, dankte für die Unterstützung an und in der Christuskirche.

              

"Es wird jetzt ernst" lautete der Titel des Musikstücks von Gerd am Klavier und Helena mit der Querflöte. Roland Bohl vom Kirchenvorstand Obristfeld sah den sonntäglichen Gottesdienst im Mittelpunkt des Wirkens von Pfarrer Roth. Seine Predigten habe er mit dem Alltag verbunden. Als Respektsperson habe er immer eine klare Position bezogen. Gerhard Horn vom Kirchenvorstand Redwitz stellte heraus, dass Roth mit viel Mut Gemeinde gebaut habe und erinnerte an die große Festwoche "Mut für morgen" im Jahr 2010.Tobias Pfaff verabschiedete sich im Namen der Präparanden und der Obristfelder Ortsvereine.

"So einen bewegenden Abschied habt ihr mir bereitet", wandte sich Pfarrer Roth an all die Anwesenden. Er gestand zu, beim Amtsantritt Respekt gehabt zu haben vor dieser großen Gemeinde mit ihren verschiedenen Aufgaben. Zurückblickend sei er dankbar für diese Zeit. Bei all den gesprochenen Grußworten sei das Netz deutlich geworden, in dem er gearbeitet habe.

Viele nutzten die Gelegenheit, sich von Pfarrer Roth persönlich zu verabschieden. Derweil lief eine Diashow mit Eindrücken der Ereignisse in den vergangenen 13 Jahren.

Bericht und Bilder von Thomas Micheel

 

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