Gemünda

Über unsere Gemeinde

Johanneskirche Gemünda

 

Offene Kirche Gemünda

Über unsere Gemeinde:

  • 1401: Herren von Liechtenstein bauen Kapelle; St. Bartholomäus; der Furchenzieher
  • 1566: Erweiterung Kirchenschiff um ca. 15 m dazu Turm 1567
  • 1584: 1. Pfarrer: Niclas
  • 1590: 1.Ev. Pfarrer: Johannes Molerus
  • 1787:  Vergrößerung des Kirchenschiffs um 3,60 m
  • Erhöhung der Außenmauern um 90 cm
  • Fenster vergrößert: böhmisches Flachglas
  • Sandsteinplatten am Boden
  • Neue Kanzel (Mitte über dem Altar)
  • Neuer Dachstuhl ( Ummerstadt in Thüringen spendete 4 große Stämme)
  • 1806: Grafen von Ortenburg werden Patronatsherren - Ende der Regentschaft des Fürsterzbischofs von Würzburg über den Kirchenbau von Gemünda.
  • 1836: Rep. Turm und Knopf
  • 1901: Rep. Kanzel kam an ihren heutigen Platz
  • Strebel-Orgel 4000 Mark: eine Pneumatische Orgel, die wegen ihrer         romantischen Stimmung, hier in der Gegend weit und breit ihresgleichen  sucht.
  • 1903: Chorraum bunte Platten
  • 1906: Neuer Turmknopf – von einem Wüstling zerschossen: Gemünda war bekannt wegen seiner Wilderer.
  • 1905-1910: bunte Fenster im Chorraum
  • 1920: Ölgemälde am Altar: Kopie des letzten Abendmahls von Leonardo da Vinci.
  • 1922: Glocke von Traunstein gekauft
  • 1923: Turm neu gedeckt
  • 1950: Innenrenovierung
  • 1954: neue bunte Fenster: Josef Reisel einem Künstler aus München.
  • 1980: Renovierung Kirche: 350.000 DM Kosten
  • 1982: Innenrenovierung: 250.000 DM Kosten
  • 2012: Umweltzertifikat "Grüner Gockel"
  • 2014: Kunstprojekt 12(Worte)
  • 2018-2019 Innensanierung mit Neugestaltung des Chorraumes Link: https://www.facebook.com/gemuenda.evangelisch/videos/558908417849277/

Gottesdienste:

Jeden Sonntag um 10 Uhr, nach der Ordnung G1 im Evangelischen Gesangbuch,
an jedem ersten Sonntag im Monat Gottesdienst mit heiligem Abendmahl (immer mit Traubensaft)

Zwei Mal jährlich "Johanneskirche" - der etwas andere Gottesdienst.

Besonderheiten:

Garten der Besinnung

http://www.dekanat-michelau.de/artikel/garten-der-besinnung

Unsere Johanneskirche liegt im malerischen "Garten der Besinnung" . Gemäß der fünf menschlichen Sinne unterteilt sich der Garten in ebensoviele Bereich. Hinzu kommt der Sinn der  "Gottesahnung" mit einem eigenen Bereich. In jedem Bereich regt ein passender Bibelvers zum Nachdenken an.

Bequeme Holzbänke laden zum Verweilen ein. Kunstwerke sollen die Bereiche noch ergänzen. Bereits zu bewundern sind an windigen Tagen die sphärischen Klänge der Windharfe.

Die Idee des "Gartens der Besinnung" ist es, das Evangelium Gottes aus den Kirchenmauern heraus mitten in den Ort zu tragen.

Der Garten der Besinnung ist ein wachsendes Projekt. Er ist in seinem Entstehungsprozess noch nicht abgeschlossen, bietet aber schon viel zu sehen und zu erahnen.

Kunstwerk "Schöpfungstag"

http://www.dekanat-michelau.de/artikel/kunstwerk-enthuellt

http://www.dekanat-michelau.de/artikel/was-hat-denn-das-mit-schoepfung-zu-tun

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/stationen/zwoelf-worte-zwoelf-orte-oberfranken-100.html

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=NNwLw8oNs3c

Im Rahmen des Kirchenkreis-Kunstprojektes 12 (W)Orte hat der Künstler Gerd Kanz aus Untermerzbach sein Kunstwerk "Schöpfungstag" neben der Kirche geschaffen.

Im Reformationsdekadenjahr 2015 "Bibel und Bild" kann das Kunstwerk jederzeit bewundert werden. Hilfen zu Annäherung werden bereit gestellt.

Veranstaltungen:

Wöchentlich:

  • Mittwoch: 19.00-20.15 Uhr: Posaunenchorprobe
  • Sonntag: 10 Uhr Gottesdienst nach Ordnung G1 im Evangelischen Gesangbuch.An jedem ersten Sonntag im Monat heiliges Abendmahl immer mit Traubensaft.

    Zwei Mal jährlich "Johanneskirche" - der etwas andere Gottesdienst.

  • Jeden ersten Samstag im Monat 14.00 bis 17.00 Uhr (ausser in den Ferien): Kirchenmäuse. Für Kinder ab 3 Jahre .
  • Seniorennachmittag an jedem 2. Donnerstag im Monat im Hofcafé "Mohnbiene"
  • In den Wintermonaten 14-tägig donnerstags Lichtstube

Erfahren Sie mehr und kommen Sie mit uns in Kontakt über

http://www.facebook.com/gemuenda.evangelisch

Der Ort Gemünda:

http://www.gemuenda.de

http://www.gemuenda-passionsspiele.de

Aktuelle Berichte

Pressemitteilung

„Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

Bündnis für Toleranz wirbt für Menschenketten um die bayerischen Synagogen am morgigen Freitagabend

 

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Sprecher des Bayerischen Bündnisses für Toleranz:

„Wir gedenken der Opfer des Gewalttäters von Halle, die an der Synagoge und an dem Döner-Imbiss ihr Leben verloren haben. Wir stehen an der Seite der Jüdinnen und Juden in Deutschland. An ihrem höchsten Feiertag sind sie Ziel eines brutalen Terroranschlags geworden. Nur durch die Geistesgegenwart der Menschen, die in der Synagoge von Halle versammelt waren, ist noch Schlimmeres verhindert worden.“

Das Plenum des „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ ruft auf: „Schauen Sie hin und widersprechen Sie, wo immer antisemitische oder rassistische Vorurteile verbreitet und Hass geschürt werden. Der brutale Terror beginnt im Kleinen. Überall, wo im Alltag antisemitische Reden hingenommen werden, wird der Nährboden für die Haltungen gefördert, die am Ende bis hin zur Gewalttätigkeit führen können. Jetzt sind alle gefordert, jeder und jede Einzelne. Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm betont: „Anlässe wie dieser machen deutlich, warum es ein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus und Rassismus braucht.“ Der Anschlag in Halle führe den Gründungsanlass des Bündnisses wieder vor Augen: Es wurde als Nachhall auf das vereitelte Attentat bei der Grundsteinlegung der Münchner Synagoge 2003 ins Leben gerufen. Der Dank des Bündnisses richtet sich an die bayerischen Sicherheitsbehörden, die Sorge dafür getragen haben, dass die Feierlichkeiten zu Jom Kippur in Bayern in Sicherheit stattfinden konnten.

In Halle wird morgen, Freitag, 11. Oktober 2019, auf Initiative des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, als Zeichen der Solidarität während des Auftakts des Sabbats eine Menschenkette um die Synagoge gebildet.

Das Bündnis für Toleranz wirbt für diese Solidaritätsbekundung und ruft auf: „Setzen Sie ein Zeichen gegen Antisemitismus, gegen Rassismus und Menschenverachtung und beteiligen Sie sich bei den Menschenketten um die Synagogen – auch in Bayern!“ Informationen zu angemeldeten Kundgebungen finden Sie u.a. in den sozialen Medien. Das Bündnis unterstützt ausdrücklich alle entsprechenden Anmeldungen von Kundgebungen vor Ort.

Das Bayerische Bündnis für Toleranz tritt für Toleranz sowie den Schutz von Demokratie und Menschenwürde ein und fördert diese Werte. Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus, die den Einzelnen, die Gesellschaft und den Staat bedrohen, setzt das Bayerische Bündnis für Toleranz durch diese Werte etwas Positives entgegen. Die Mitgliedsorganisationen des Bayerischen Bündnisses für Toleranz bekämpfen rechtsextreme, antisemitische und rassistische Einstellungen, Haltungen und Handlungen, nicht aber die Menschen, die hinter diesem Gedankengut und diesen Aktivitäten stehen.

Zu den 76 Mitgliedern gehören neben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und dem Erzbistum München und Freising u.a. der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern, der Bayerische Landtag, der Bayerische Rundfunk, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und der DGB Bayern. Sprecher des Bündnisses ist der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

 

München, 10. Oktober 2019

Andrea Seidel, Stellv. Pressesprecherin

 

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Pressemitteilung vom 10.10.201963.96 KB

Grenzgänger und ihre Grenzerfahrungen

Die erste Grenze, die die Grenzgänger am 4. Oktober 2019 überschritten, war der Entschluss überhaupt bei Regen, Kälte und Dämmerung an dem Grenzgänger- Gottesdienst teilzunehmen.

Tapfer strotzten etwa 30 Grenzgänger dem nasskalten Wetter, unweit des ehemaligen DDR- Grenzverlaufs, wo die Gruppe ihre etwa drei Kilometerlange Wanderung zur Jakobskirche nach Mitwitz startete.

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