Heilgersdorf

Über unsere Gemeinde

Kirche in Heilgersdorf

Über unsere Gemeinde:

Die Kirchengemeinde Heilgersdorf ist eine kleinere Gemeinde im ländlichen Raum mit Diaspora im Umland. Sie liegt im westlichen Landkreis Coburg und gehört zur politischen Gemeinde Seßlach.

Neben dem Hauptort Heilgersdorf gehören die Dörfer Bischwind, Rothenberg, Schloß Wiesen, Eckersdorf, Heinersdorf, Hattersdorf und die reizvolle Stadt Seßlach zum Gebiet der Kirchengemeinde.

Die Pfarrerin/ der Pfarrer, Kirchenvorstand und etwa 70 ehrenamtlich Mitarbeitende gestalten die Botschaft von Jesus Christus auf vielerlei Weise in unterschiedlichen Kreisen, lebendigen Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Die Räumlichkeiten:
- Evangelische Kirchen in Heilgersdorf und Bischwind
- Gemeinderaum im Pfarrhaus Heilgersdorf

Die Kirchengemeinde unterhält den „Evangelischen Kindergarten Schneckenhaus“, in dem in einer Regelgruppe Kindergartenkinder und in einer altersgemischten Gruppen Kinder ab dem Krippenalter betreut werden.

Altar und Orgel der Kirche in Heilgersdorf

Gottesdienste:

Heilgersdorf:
9.00 Uhr Hauptgottesdienst
18.30 Uhr Abendgottesdienst (ca. alle sechs Wochen)
Kindergottesdienste finden monatlich im Kindergarten statt
Familiengottesdienste unregelmäßig um 10.00 Uhr

Bischwind:
ein- bis zwei Mal monatlich und an Festtagen um 10.15 Uhr

Seßlach:
an Festtagen um 10.15 Uhr in der katholischen Stadtkirche S. Johannes

Aktuelle Berichte

Guter Start für 1.500 Erstklässler

Blick ins Klassenzimmer. Alle Fotos: V. Flierl
Blick ins Klassenzimmer. Fotos: V. Flierl

Nachdem das Dekanat Michelau und Missionspfarrer Andreas Neeb die Schul-Rucksackaktion im Januar abschließen und wieder rund 1.500 Schul-Rucksäcke nach Tansania schicken konnten, sind diese inzwischen im Partnerdekanat in der Meru-Diözese eingetroffen. Die Dekanats-Partnerschaftsbeauftragte Veronika Flierl war kürzlich zur Verabschiedung des scheidenden Bischofs Paulo Akyoo und zu einem Workshop mit den Frauen des Gästehauses im Eastern District. Im Zuge dessen konnte sie sich an der Verteilung der Schul-Rucksäcke an die Erstklässler beteiligen.

Anekdoten aus der Zeit der Reformation

Die Zuhörer standen Schlange, um das Buch von Dr. Dorothea Greiner signieren zu lassen.
Die Zuhörer standen Schlange, um das Buch von Dr. Dorothea Greiner signieren zu lassen.

Nahezu 300 Jahre lang widersetzte sich ein kleines rebellisches Dorf am Obermain der Gegenreformation und der Aufforderung des Hochstifts Bamberg, der lutherischen Lehre abzuschwören. Doch die Bewohner von Michelau waren nicht länger gewillt, die Kirche in Marktgraitz zu besuchen. Sie forderten immer wieder eine eigene Kirche und einen Pfarrer, den sie selbst erwählen durften. Der sollte ihnen das Evangelium frei von menschlichen Zusätzen predigen, so wie es die Wittenberger Reformatoren gefordert hatten. Erst die Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts ermöglichte es den Michelauern, ihren langgehegten Wunsch zu verwirklichen.

Spannend verlief die Geschichte der Reformation am Obermain. Selbst der Einfall von Musketieren konnte den Willen der Michelauer Bevölkerung nicht brechen. Unbeirrt hielten sie in bewegten Zeiten an ihrer protestantischen Überzeugung fest. Diese und 32 weitere Begebenheiten aus dem Kirchenkreis Bayreuth enthält das Buch „Kleine Reformationsgeschichten“, das Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner und Prof. Dr. Günter Dippold herausgegeben haben. Beide stellten das Werk nun bei einer Autorenlesung im Lichtenfelser Myconiushaus vor.

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