Lichtenfels

Über unsere Gemeinde

Martin-Luther-Kirche Lichtenfels

Über unsere Gemeinde:

Die Kirchengemeinde Lichtenfels ist eine verhältnismäßig junge, eigenständige Gemeinde. Sie war ursprünglich eine Tochtergemeinde der Pfarrei in Schney.
Durch die wachsende Bedeutung von Lichtenfels als Eisenbahnknotenpunkt siedelten sich in Lichtenfels zunehmend evangelische Christen an, so dass am 2. März1893

„von der Allerhöchsten Stelle die Gründung einer Filialkirchengemeinde genehmigt wurde. Derselben wurden zugewiesen die Protestanten der Stadt Lichtenfels und der Ortschaften Burgberg, Seubelsdorf, Ober- und Unterwallenstadt und Frankenthal (das heutige Vierzehnheiligen). Charitativ wurden pastoriert die Protestanten der katholischen Pfarrsprengel Mistelfeld und Isling.“

(Auszug aus der kurzgefassten Geschichte der evangelischen Gemeinde anlässlich der Einweihung der Kirche am 3. Dezember 1903).

Die Kirchengemeinde Lichtenfels umfasst zur Zeit das Stadtgebiet Lichtenfels, außer den Ortsteilen Buch am Forst und Schney, die eigene Kirchengemeinden sind. Im Zuge der Gebietsreform wurde „Frankenthal“ der Stadt Bad Staffelstein und damit der dortigen evangelischen Kirchengemeinde zugeordnet.
Größeren Zuwachs erhielt die Kirchengemeinde durch Zuzug von evangelischen Christen nach dem zweiten Weltkrieg und durch Ansiedlung von Spätaussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion in den neunziger Jahren.

Altar der Martin-Luther-Kirche Lichtenfels

Die Kirchengemeinde Lichtenfels hat an die 4230 Gemeindeglieder. Es sind zwei Pfarrstellen eingerichtet.

Die 1. Pfarrstelle ist Pfarrerin Anne Salzbrenner übertragen.
Die 2. Pfarrstelle ist Pfarrer Ralph-Peter Zettler übertragen.
Die Kanorenstelle hat Bezirkskantor Klaus Bormann inne.

Die Kirchengemeinde besitzt in der Kronacher Straße die Martin-Luther Kirche, das Myconiushaus (Gemeindehaus), das Pfarrhaus, in dem neben der Wohnung des Inhabers der ersten Pfarrstelle das Pfarramt und das Büro des Dekanatsjugendreferenten untergebracht ist und das alte Jugendheim, das an die Diakonie zur Suchtberatung vermietet ist.

In der Theodor-Heuß Straße befindet sich das Pfarrhaus für die zweite Pfarrstelle.

Zur Kirchengemeinde gehört der dreigruppige Kindergarten “Vogelnest” in der Gotenstraße, der von Christine Babucke mit ihrem Team geleitet wird. Nach Beschluß des Kirchenvorstandes wurde dort eine integrative Gruppe eingerichtet. Das bedeutet, dass eine Gruppe von 3 bis 5 behinderten Kindern von einer sozialpädagogisch ausgebildeten Kraft betreut wird.

Kirchenschiff der Martin-Luther-Kirche Lichtenfels

Die Kirchengemeinde Lichtenfels versteht sich als Teil der Gemeinde Jesu Christi. Deshalb achtet sie auch das Kirchweihwort, das der damalige Pfarrer, Vikar Friedrich, der Gemeinde zur Einweihung der Kirche am 03. Dezember 1903 mitgegeben hat:

Jesus Christus gestern: der Grund des Glaubens.
Jesus Christus heute: der Quell der Liebe.
Jesus Christus in Ewigkeit: die Bürgschaft ihrer Hoffnung.

Glasrosette in der Martin-Luther-Kirche Lichtenfels

Gottesdienste:

Sonntäglich um 9.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche, Kronacher Str. 14, GD nach G 1 mit Kirchenkaffee, dazu (außer in den Ferien) Kindergottesdienst im Gemeindehaus.

Wöchentlich um 18.45 Uhr Gottesdienst im Altenheim Nordgauer Str. 2. Monatl.ich Gottesdienste in den Außenorten Kösten. Mistelfeld und Roth sowie in der katholischen Kirche “Heilige Familie”.

Monatlich Abendmahl, regelmäßig Kindergarten-, Familien-
und Kleinkinder-Gottesdienste, musikalische Gottesdienste sowie freie Andachtsformen, Osternacht, WGT. Jährlich Kinderbibelwoche.

Orgel der Martin-Luther-Kirche Lichtenfels

Aktuelle Berichte

Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium Lichtenfels

Am Samstag, den 28. Dezember wird um 19.00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufgeführt. Das Bachsche Weihnachtsoratorium zählt zu den bekanntesten und am meisten gespielten Werken des Thomaskantors.

Das Werk entstand im Jahr 1734 und wurde in der Weihnachtszeit 1734/35 in den Leipziger Hauptkirchen St. Nicolai und St. Thomas zum ersten mal aufgeführt. Es besteht aus sechs Teilen (Kantaten), die auf die sechs Festtage vom 1. Weihnachtstag bis Epiphanias verteilt sind. In der Lichtenfelser Aufführung erklingen die Teile 1-3.

Es wirken neben hochkarätigen Solisten Silke Herold-Mändl (Fürth) Sopran, Diana Schmid (Wiesbaden) Alt, Christian Rathgeber (Wiesbaden) Tenor, Thomas Gropper (München) Baß, die Kantorei Lichtenfels der Lorenz- Bach-Chor und die bekannte Vogtlandphilharmonie Greiz/Reichenbach unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann mit.

Klaus Bormann

Kirchenmusikdirektor Klaus Bormann

Silke Herold-MändlDie Sopranistin Silke Herold-Mändl erhielt ihre Gesangsausbildung bei Susanne Joas Fenna Kügel-Seifried. Für Ihre Leistungen erhielt Silke Mändl 2003 den Kulturförderpreis der Stadt Fürth. Mit der strahlenden Leuchtkraft ihrer Stimme und großer Koloraturensicherheit überzeugt Silke Herold-Mändl bereits während ihres Studiums. Ein großer Schwerpunkt in Silke Herold-Mändls musikalischer Tätigkeit liegt im Oratorienbereich. Sie ist aber nicht nur eine gefragte Solistin bei Kirchenkonzerten, sondern gestaltet mit besonderer Hingabe auch Liederabende. Sie arbeitete mit den Orchestern Nürnberger Symphoniker, Hofer Symphoniker, Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach, La Banda, sowie dem Ensemble Klanglust zusammen. Zu ihrem umfangreichen Repertoire zählen Musicals, Opernarien, ein stilistisch weit gefächertes Liedprogramm (von Renaissance bis zur Moderne) sowie zahlreiche Oratorien. Zahlreiche ihrer Auftritte wurden bereits durch den Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt. Im Jahre 2009 begann ihre Karriere auch ins Ausland auszustrahlen und erste Konzerte in London fanden statt, unter anderem in der bekannten Londoner Kirche St. Martin-in-the-Fields. Weitere Auftritte folgten in Windhuk/Namibia und auf Mallorca.

Diana SchmidtDie Altistin Diana Schmid wurde in Augsburg geboren. Nach dem Abitur studierte sie Gesang an der Hochschule für Musik in Dresden und anschließend in Mainz, wo sie 2008 mit dem Konzertexamen abschloss. Außerdem nahm sie an Meisterkursen mit Brigitte Fassbaender, Julia Hamari, Elisabeth Schwarzkopf, Anna Reynolds und Claudia Rüggeberg teil. Sie war Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, u. a. beim Internationalen Gottlob-Frick-Gesangswettbewerb, dem Preis der Bruno-Frey-Stiftung sowie dem Preis der Mainzer Theaterkultur. Von 2004 bis 2008 gehörte Diana Schmid dem Jungen Ensemble des Staatstheaters Mainz an. Zudem sang sie bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden, an der Oper Frankfurt und Hamburg sowie beim Festival de Radio France in Montpellier. Regelmäßige Liederabende und zahlreiche Konzerte mit geistlicher und weltlicher Oratorienmusik ergänzen ihre Operntätigkeit. Die CD mit Georg Friedrich Händels Oratorium „Theodora“ mit ihr als Irene erschien im Frühjahr letzten Jahres bei NAXOS.

Christian RathgeberChristian Rathgeber erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Windsbacher Knabenchor. Während seiner Ausbildung und Berufstätigkeit als Heilerziehungspfleger hatte er privaten Gesangsunterricht bei Hans-Peter Blochwitz und Martin Hummel. Er absolvierte ein Diplom – Gesangsstudium an der Musikhochschule Mainz bei Prof. Andreas Karasiak. Sein Schwerpunkt liegt auf Tenorpartien der “Alten Musik” und der frühen Romantik von Monteverdi, Bach, Händel bis Mendelssohn, die ihm eine rege Konzerttätigkeit deutschlandweit ermöglichen. Konzerte führten ihn u.a. als Evangelist nach Israel in J. S. Bachs Johannes-Passion, nach Südafrika mit Bachs h-Moll Messe und der Marienvesper von Monteverdi, mit Bachkantaten nach Paris (Theatre des Champs-Elysees), in die Schweiz und nach Russland mit Bachs Weihnachtsoratorium. Einladungen erhielt er vom Rheingau Musk Festival und der Bachwoche Ansbach. Christian Rathgeber ist regelmäßiger Solist der “Bachkantatenreihe” Mainz unter Prof. Ralf Otto und war Mitglied des “Jungen Ensembles” am Staatstheater Mainz. Auf der Opernbühne war er in zahlreichen Produktionen im Staatstheater Mainz, Staatstheater Wiesbaden und im Landestheater Rudolstadt zu sehen. Eine intensive Arbeit in Ensembles wie dem Collegium Vocale Gent, Balthasar-Neumann- Chor, Rundfunkchor Berlin und der Bachstiftung St.Gallen runden sein musikalisches Schaffen ab.

Thomas GropperDer Bassist Thomas Gropper studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München Opern- und Konzertgesang sowie Gesangspädagogik bei Markus Goritzki und in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Sein sängerischer Schwerpunkt liegt auf dem oratorischen Gebiet, wo er von Monteverdi und Schütz über Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn, Brahms bis Elgar, Orff und Britten alle wichtigen Bass- und Bariton-Partien gestaltet hat, wobei auch zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen entstanden. Auch auf dem Gebiet der Oper ist Thomas Gropper tätig. Einen wesentlichen Teil von Groppers Arbeit machen Pädagogik und Chorarbeit aus, er war Stimmbildner des Münchner Bachchors und des Münchner Motettenchors, lehrte 10 Jahre an einer renommierten Münchner Schauspielschule und unterrichtet seit 1997 an der Münchner Musikhochschule. 2001 wurde er dort zum Professor für Gesang, Sprecherziehung und Gesangsdidaktik berufen. Häufig ist er Dozent bei Fortbildungen und Workshops über Chor- und Stimmarbeit.

 

Die Vogtlandphilharmonie Greiz/Reichenbach entstand 1992 aus dem Zusammenschluss der Symphonieorchester der jeweiligen Städte. Sie ist ein gemeinsames Projekt der Länder Thüringen und Sachsen und damit einzigartig in Deutschland. Gastkonzerte führten den „Musikalischen Botschafter der Region“ in alle bedeutenden Musikzentren Deutschlands, nach Österreich, Spanien, Dänemark, Frankreich, China, in die Tschechische Republik, die Schweiz und die USA.

Karten (unnummeriert) zu 15 € (erm. 10 €) im Evang. Pfarramt in Lichtenfels, im Evang. Dekanat Michelau und an der Abendkasse erhältlich.

Feuer, Stille, Schokolade und vieles mehr!

Fast 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus 14 Kirchengemeinden haben am Samstag, 16. November einen aufregenden Konfi-Kirchentag mit vielen verschiedenen Workshops in Bad Staffelstein erlebt.

Konfis DB Michelau Bild: Benni Kuscheck

Um 10 Uhr, und für den einen oder anderen Jugendlichen zu früh, wurde mit Bandmusik und einem lustigen und mitreisenden Anspiel zum Thema „Grenzen versus Freiheit“ in den Tag gestartet. Mit einem Straßen-Leitpfosten, den er gerade abgebaut und mitgenommen hat, wollte Andi seine Freiheit feiern. Doch im Gespräch mit Judith wurde Andi und den Konfis klar das auch die Freiheit so eine Grenze wie den Leitpfosten braucht - damit die Freiheit nicht beliebig und der Straßenverkehr nicht unsicher wird. Spätestens als Andi dann beschließt, den Leitpfosten zurück zur Straße zu bringen, ist der letzte Konfi hellwach.Bild: Benni Kuscheck

Nach diesem kurzweiligen Impuls war es an der Zeit für die Konfis aktiv zu werden und ihr eigenes Kirchentags-Programmzusammen zustellen. So konnte aus elf verschiedenen Workshops vier Angebote für den Tag gewählt werden.
Rund um die Themenkomplexe „Kirche und Glaube“, „Christsein leben“ und „Gemeinschaft in der evangelischen Jugend“ wurden die Workshops von Referentinnen und Referenten aus Diakonie, Kirchenmusik und Partnerschaftsarbeit mit Tansania, sowie den vier Jugendreferenten der Evangelischen Jugend und ehrenamtlichen jungen Erwachsenen aus der Jugendarbeit und Kirche gestaltet.

Bei den Workshops sind die Konfis auf sehr unterschiedliche Weise aktiv geworden. So ging es beim Workshop „Der Wert der Stille“ sehr meditativ und ruhig zu. Im Gegenteil zum Workshop “Gott zum Groove“ wo kräftig musiziert wurde. Im Workshop „AgeMan - Plötzlich Alt!“ wurde man künstlich gealtert und hat so schnell die Herausforderungen des Alters erfahren. Im Workshop „Schokolade - Du hast die Wahl!“ stand der Faire Handel am Beispiel der Schokolade im Mittelpunkt.

Noch sieben weitere sieben spannende Workshops standen zur Auswahl. In der Mitte der Workshoprunde wurde sich beim Mittagessen, nach Kirchentagsmanie mit Fingerfood und in Kleingruppen im evangelischen Gemeindehaus verteilt, unterhalten und gestärkt.

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Die nächsten Veranstaltungen

Lorenz-Bach-Chor
Lichtenfels: Myconiushaus Lichtenfels
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Gospelchorprobe
Michelau: Martin-Luther-Gemeindezentrum
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Konfix- Jugendabend
Jugendabend mit spannendem Programm fr Jugendliche ab 13
Religionspdagoge Simon Croner
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Lorenz-Bach-Chor
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Weihnachtsoratorium
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Weihnachtsoratorium I-III
Klaus Bormann, Kirchenmusikdirektor
Lichtenfels: Martin-Luther-Kirche
Silvesterkonzert : Musik von J. S. Bach, J. G: Rheinberger u. a.
Festliche Orgelmusik zur Jahreswende
Klaus Bormann, Kirchenmusikdirektor
Lichtenfels: Martin-Luther-Kirche
Lorenz-Bach-Chor
Lichtenfels: Myconiushaus Lichtenfels
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Lichtenfels: Myconiushaus Lichtenfels

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