Mitwitz

Über unsere Gemeinde

Jakobskirche in Mitwitz

Über unsere Gemeinde:

Der Kirchengemeinde Mitwitz gehören ca. 1550 Gemeindemitglieder in Mitwitz und den Ortsteilen Burgstall, Kaltenbrunn, Bächlein, Neundorf, Schwärzdorf und Häusles an.

Seit der Reformationszeit ist Mitwitz – bis auf kurze Unterbrechungen im 30-jährigen Krieg – evangelisch.

Die Jakobskirche steht an erhöhter Stelle in der Gemeinde. Sie wurde schon in vorreformatorischer Zeit gebaut, im 16. und 17. Jahrhundert dann mehrfach umgebaut und erweitert. Bis heute bildet sie das  Zentrum der Gemeinde.

Direkt daran angebaut ist das Gemeindehaus, die „alte Schule“, wo sich die verschiedenen Gruppen der Gemeinde treffen.

Blick zum Altar der Jakobskirche in Mitwitz

Gottesdienste:

Sonntags um 09.30 Uhr Hauptgottesdienst
(am 1. Sonntag im Monat und an Festtagen
mit Feier des Heiligen Abendmahls)

Sonntag um 9.30 Uhr Kindergottesdienst.

 

Aktuelle Berichte

Mitwitzer schreiben ihre eigene Bibel

Die ersten zwei Bibeln mit Abschreibemappen überreichte Pfr. Burkhard Sachs an Heike Kempf und Waltraud Kathan.
Die ersten zwei Bibeln mit Abschreibemappen überreichte Pfr. Burkhard Sachs an Heike Kempf und Waltraud Kathan.

Die evang. Kirchengemeinde Mitwitz veranstaltet heuer eine Bibel-Abschreibaktion. Anlass ist das Doppeljubiläum "500 Jahre Reformation – 450 Jahre evangelisch in Mitwitz". Bereits 120 Frauen und Männer haben sich bereit erklärt, ausgewählte Texte aus der Bibel abzuschreiben, die am Ende zu einer Mitwitzer handgeschriebenen Bibel gebunden werden. Weitere Helfer/innen sind jedoch weiterhin willkommen.

Anekdoten aus der Zeit der Reformation

Die Zuhörer standen Schlange, um das Buch von Dr. Dorothea Greiner signieren zu lassen.
Die Zuhörer standen Schlange, um das Buch von Dr. Dorothea Greiner signieren zu lassen.

Nahezu 300 Jahre lang widersetzte sich ein kleines rebellisches Dorf am Obermain der Gegenreformation und der Aufforderung des Hochstifts Bamberg, der lutherischen Lehre abzuschwören. Doch die Bewohner von Michelau waren nicht länger gewillt, die Kirche in Marktgraitz zu besuchen. Sie forderten immer wieder eine eigene Kirche und einen Pfarrer, den sie selbst erwählen durften. Der sollte ihnen das Evangelium frei von menschlichen Zusätzen predigen, so wie es die Wittenberger Reformatoren gefordert hatten. Erst die Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts ermöglichte es den Michelauern, ihren langgehegten Wunsch zu verwirklichen.

Spannend verlief die Geschichte der Reformation am Obermain. Selbst der Einfall von Musketieren konnte den Willen der Michelauer Bevölkerung nicht brechen. Unbeirrt hielten sie in bewegten Zeiten an ihrer protestantischen Überzeugung fest. Diese und 32 weitere Begebenheiten aus dem Kirchenkreis Bayreuth enthält das Buch „Kleine Reformationsgeschichten“, das Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner und Prof. Dr. Günter Dippold herausgegeben haben. Beide stellten das Werk nun bei einer Autorenlesung im Lichtenfelser Myconiushaus vor.

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