Redwitz an der Rodach und Obristfeld

Über unsere Gemeinde

St.-Ägidius-Kirche in Redwitz

Über die Kirchengemeinde Redwitz:

Die Pfarrei liegt im malerischen Obermaingebiet, kurz bevor die Rodach in den Main mündet.
Sie umfasst die Kirchengemeinde Redwitz a.d.Rodach mit den Ortschaften Marktgraitz und Unterlangenstadt und die Kirchengemeinde Obristfeld .
Redwitz und Obristfeld sind im Dekanat zwei der wenigen Kirchengemeinden, deren Bevölkerung überwiegend evangelisch ist. In Redwitz sind es etwa 60 %.

Redwitz ist erst nach dem II. Weltkrieg im Zuge der Errichtung eines Siemens-Werkes (heutiger Name: “Argillon") angewachsen und umfasst heute mit Eingemeindungen etwa 3700 Einwohner, davon 1750 Evangelische.
Die Marktgemeinde Marktgraitz ist mit 1400 EInwohnern selbständig. Dort leben etwa 300 Evangelische.

Altar der St.-Ägidius-Kirche in Redwitz

Kirchenschiff der St.-Ägidius-Kirche in Redwitz

Gottesdienste in Redwitz:

Die evang.-luth. St. Ägidius-Kirche in Redwitz wurde am 25. Februar 1919 eingeweiht. Im Jahre 1990 wurde sie innen renoviert.
Sonntäglich finden hier Gottesdienste statt, immer um 9 oder um 10 Uhr im Wechsel mit dem Gottesdienst in der aus dem frühen 18. Jahrhundert stammenden St. Nikolaus-Kirche in Obristfeld, die 1993 innenrenoviert wurde.

Seit dem Jahr 2000 gibt es außerdem im Ortsteil Unterlangenstadt eine kleine Kirche, die etwa 100 Plätze hat, die Christuskirche, in der - eine Seltenheit! - evangelische und katholische Gottesdienste etwa im monatlichen Rhythmus stattfinden.

 

Kindertagesstätte Grünschnabel

Seit 1950 betreibt die Kirchengemeinde einen evangelischen Kindergarten in einem der politischen Gemeinde gehörenden Haus. Inzwischen umfasst die Kindertagesstätte "Grünschnabel" siebengruppen, dort werden bis zu 120 Kinder im Alter zwischen 0 – 6 Jahren betreut. In der Einrichtung werden auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf und unterschiedlichen Behinderungen aufgenommen.

 

 

Gemeindehaus in Redwitz

Evangelisches Gemeindehaus:

Für das Gemeindeleben standen früher nur wenige Räumlichkeiten zur Verfügung.

Ein am 9. Juni 2002 eingeweihtes neues Gemeindehaus bietet der Entfaltung des Gemeindelebens nun neue Möglichkeiten. Neben einem sehr vielfältigen Gottesdienstangebot nun auch neue Kreise wachsen können; wie z.B. monatliche Seniorennachmittage mit über 80 Besuchern, Bibelgesprächsabende und Glaubenskurse. Weiterhin besteht die von engagierten Mitarbeitern geführte Arbeit mit Kindern: Kindergottesdienst, Kinderbibeltage, Mutter-Kind-Gruppen, Jungschar.

Gemeindebücherei in Redwitz

Evangelische Öffentliche Bücherei

Kennen Sie schon unsere kleine, aber feine Bücherei im Gemeindehaus?
Der Buchbestand wird ständig erweitert. Die Ausleihe selbst ist kostenlos, es wird lediglich eine jährliche Gebühr von 3,00 € pro Familie erhoben.

Wir bieten:

  • Bilderbücher für Kleinkinder, Kinder- und Jugendbücher
  • Biographien, Romane und Erzählungen für Erwachsene
  • Bücher, Kassetten, DVDs zu Glaubens- und Lebensfragen
  • Lexika, Erklärungen und Hilfen zur Bibel
  • Vertiefendes Wissen zum christlichen Glauben

Öffnungszeit ist jeden Donnerstag zwischen 17.00 und 18.00 Uhr.

Ulrike und Corinna Schröter, die die Bücherei betreuen,
können aber auch über diese Zeiten hinaus angefragt werden
und geben gerne Auskunft: Tel. 0 92 64 / 95 50.

St.-Nikolaus-Kirche in Obristfeld

Über die Kirchengemeinde Obristfeld:

Zur Kirchengemeinde Obristfeld gehören noch die Ortschaften Horb und Zettlitz

Redwitz und Obristfeld sind im Dekanat zwei der wenigen Kirchengemeinden, deren Bevölkerung überwiegend evangelisch ist. In Obristfeld sind es über 80 %.

Die Kirchengemeinde Obristfeld hat nur 300 Gemeindeglieder, war aber bis 1953 Sitz der Pfarrstelle.

Kirchenschiff der St.-Nikolaus-Kirche in Obristfeld

Gottesdienste in Obristfeld:

Die aus dem frühen 18. Jahrhundert stammenden St. Nikolaus-Kirche in Obristfeld wurde 1993 innenrenoviert.

Sonntäglich finden hier Gottesdienste statt, immer um 9 oder um 10 Uhr im Wechsel mit dem Gottesdienst in der St. Ägidius-Kirche in Redwitz.

In Obristfeld ist der neben Kirche und altem Pfarrhaus liegende Friedhof in kirchlicher Trägerschaft.

Aktuelle Berichte

Pressemitteilung

„Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

Bündnis für Toleranz wirbt für Menschenketten um die bayerischen Synagogen am morgigen Freitagabend

 

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Sprecher des Bayerischen Bündnisses für Toleranz:

„Wir gedenken der Opfer des Gewalttäters von Halle, die an der Synagoge und an dem Döner-Imbiss ihr Leben verloren haben. Wir stehen an der Seite der Jüdinnen und Juden in Deutschland. An ihrem höchsten Feiertag sind sie Ziel eines brutalen Terroranschlags geworden. Nur durch die Geistesgegenwart der Menschen, die in der Synagoge von Halle versammelt waren, ist noch Schlimmeres verhindert worden.“

Das Plenum des „Bayerischen Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ ruft auf: „Schauen Sie hin und widersprechen Sie, wo immer antisemitische oder rassistische Vorurteile verbreitet und Hass geschürt werden. Der brutale Terror beginnt im Kleinen. Überall, wo im Alltag antisemitische Reden hingenommen werden, wird der Nährboden für die Haltungen gefördert, die am Ende bis hin zur Gewalttätigkeit führen können. Jetzt sind alle gefordert, jeder und jede Einzelne. Jetzt braucht es ein starkes Zeichen der Solidarität!“

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm betont: „Anlässe wie dieser machen deutlich, warum es ein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus und Rassismus braucht.“ Der Anschlag in Halle führe den Gründungsanlass des Bündnisses wieder vor Augen: Es wurde als Nachhall auf das vereitelte Attentat bei der Grundsteinlegung der Münchner Synagoge 2003 ins Leben gerufen. Der Dank des Bündnisses richtet sich an die bayerischen Sicherheitsbehörden, die Sorge dafür getragen haben, dass die Feierlichkeiten zu Jom Kippur in Bayern in Sicherheit stattfinden konnten.

In Halle wird morgen, Freitag, 11. Oktober 2019, auf Initiative des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, als Zeichen der Solidarität während des Auftakts des Sabbats eine Menschenkette um die Synagoge gebildet.

Das Bündnis für Toleranz wirbt für diese Solidaritätsbekundung und ruft auf: „Setzen Sie ein Zeichen gegen Antisemitismus, gegen Rassismus und Menschenverachtung und beteiligen Sie sich bei den Menschenketten um die Synagogen – auch in Bayern!“ Informationen zu angemeldeten Kundgebungen finden Sie u.a. in den sozialen Medien. Das Bündnis unterstützt ausdrücklich alle entsprechenden Anmeldungen von Kundgebungen vor Ort.

Das Bayerische Bündnis für Toleranz tritt für Toleranz sowie den Schutz von Demokratie und Menschenwürde ein und fördert diese Werte. Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus, die den Einzelnen, die Gesellschaft und den Staat bedrohen, setzt das Bayerische Bündnis für Toleranz durch diese Werte etwas Positives entgegen. Die Mitgliedsorganisationen des Bayerischen Bündnisses für Toleranz bekämpfen rechtsextreme, antisemitische und rassistische Einstellungen, Haltungen und Handlungen, nicht aber die Menschen, die hinter diesem Gedankengut und diesen Aktivitäten stehen.

Zu den 76 Mitgliedern gehören neben der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und dem Erzbistum München und Freising u.a. der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern, der Bayerische Landtag, der Bayerische Rundfunk, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und der DGB Bayern. Sprecher des Bündnisses ist der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

 

München, 10. Oktober 2019

Andrea Seidel, Stellv. Pressesprecherin

 

Dokumente und Medien: 

AnhangGröße
Pressemitteilung vom 10.10.201963.96 KB

Grenzgänger und ihre Grenzerfahrungen

Die erste Grenze, die die Grenzgänger am 4. Oktober 2019 überschritten, war der Entschluss überhaupt bei Regen, Kälte und Dämmerung an dem Grenzgänger- Gottesdienst teilzunehmen.

Tapfer strotzten etwa 30 Grenzgänger dem nasskalten Wetter, unweit des ehemaligen DDR- Grenzverlaufs, wo die Gruppe ihre etwa drei Kilometerlange Wanderung zur Jakobskirche nach Mitwitz startete.

Seiten

Die nächsten Veranstaltungen

kum. Seniorennachmittag
Redwitz: Evang. Gemeindehaus Redwitz
kum. Adventsandacht
Redwitz: St. gidius-Kirche, Redwitz
Hauskreis im Jugendraum
Redwitz: Evang. Gemeindehaus Redwitz
Jungschar - Wir basteln eine Krippe
Redwitz: Evang. Gemeindehaus Redwitz
Gottesdienst
Obristfeld: St. Nikolaus-Kirche, Obristfeld
Sonntagskinder - Der Kindergottesdienst
Redwitz: Evang. Gemeindehaus Redwitz
Gottesdienst
Redwitz: St. gidius-Kirche, Redwitz
Hauskreis "Oase"
Redwitz: Evang. Gemeindehaus Redwitz
Hauskreis im Jugendraum
Redwitz: Evang. Gemeindehaus Redwitz
Jungschar - Weihnachtsfeier
Redwitz: Evang. Gemeindehaus Redwitz

© Evangelisch-Lutherisches Dekanat Michelau 2013-2019

zum Seitenanfang