Schwürbitz

Über unsere Gemeinde

Kirche in Schwürbitz

Über unsere Gemeinde:

Die Evang. Kirchengemeinde Schwürbitz liegt am Obermain, in einem Gebiet, in dem die Mehrheit der Bevölkerung seit der Gegenreformation zur röm.-kath. Kirche gehört. Der Anteil der evang. Bevölkerung liegt dort zwischen 20 und 25%.

Die Evangelischen aus Schwürbitz, Lettenreuth, Oberreuth, Marktzeuln, Hochstadt und Wolfsloch sind Mitglieder der Kirchengemeinde Schwürbitz, insgesamt etwa 1020 Personen.

Mit den katholischen Kirchengemeinden in Schwürbitz und in Marktzeuln besteht eine gute Zusammenarbeit, z.B. werden regelmäßig ökumenische Gottesdienste gefeiert.

Im 16. Jahrhundert gehörte Schwürbitz zur Pfarrei Marktgraitz, in der von 1552/53 bis 1598 evangelische Pfarrer Dienst taten.

Der erste evangelische Geistliche in Schwürbitz war Vikar Heinrich Bock, der von 15.05.1922 bis 1927 die Kirchengemeinde Schwürbitz leitete. In seiner Amtszeit wurde die evangelische Kirche in Schwürbitz errichtet, die am 8.Mai 1927 mit einem großen Fest eingeweiht werden konnte.

Krichenschiff der Kirche in Schwürbitz

Unter Pfarrer Hans Preß wurde 1950 das exponierte Vikariat Schwürbitz zur selbstständigen Pfarrei erhoben, nachdem zuvor, 1923 die evangelischen Christen aus Marktzeuln und Lettenreuth, 1936 die aus Hochstadt und 1947 die aus Wolfsloch in die Kirchengemeinde Schwürbitz aufgenommen worden waren.

1973/74 wurde die Kirchengemeinde Schwürbitz ein Teil der Pfarrei Michelau.

 

Altar der Kirche in Schwürbitz

Gottesdienste:

Sonntags- und Feiertagsgottesdienste, einmal im Monat mit der Feier des Heiligen Abendmahls, beginnen um 8.45 Uhr.

In regelmäßigen Abständen finden in freien Formen Sonntagabendgottesdienste (Beginn um 18.30 Uhr), Familiengottesdienste, Gottesdienste im Freien und Ökumenische Gottesdienste statt.

Ostermorgenfeier mit Osterfrühstück ist am Ostersonntag um 6.00 Uhr.

Kindergottesdienst wird zweimal im Monat (außer in den Ferien) am Samstagnachnmittag um 16.30 Uhr gefeiert.

 

Kreise und Gruppen:

Kindergottesdienstteam, Familiengottesdienstteam und Abendgottesdienstteam treffen sich nach Absprache.

Konfirmandenkreis: für alle Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Pfarrei, Treffen nach bestehendem Plan

Kirchenband „Wolkenlos“: Proben nach Vereinbarung.

Kirchenkaffee: ca alle zwei Monate im Anschluss an den Gottesdienst

Kirchenvorstand: Sitzungen ca. alle 6 Wochen

 

Aktuelle Informationen finden sich auch auf der Internetseite www.schwuerbitz.eu

Aktuelle Berichte

Ökumenischer Gottesdienst in Schwürbitz

Diter Glaeser und Matthias Hain Bild: Horst Habermann
Diter Glaeser und Matthias Hain Bild: Horst Habermann

 Ökumenische Gebetswoche um die Einheit der Christen 2019 abgehalten – Gottesdienste zum Thema „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen“ fanden statt.

Die beiden Schwürbitzer Kirchengemeinden (evangelische und katholische Christen) veranstalteten innerhalb der ökumenischen Gebetswoche um die Einheit der Christen 2019 zum Motto „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen“ zwei Gottesdienste.

Während bereits am Sonntag, den 13. Januar in der katholischen Herz-Jesu Kirche ein eindrucksvoller ökumenischer Gottesdienst abgehalten wurde, fand nun am Sonntag (20. Januar) ein weiterer Gottesdienst in der evangelischen Kirche statt. Eingangs wurde ein kleiner Einzug mit beiden Ortspfarrern, Diter Glaeser (katholische Kirche) und Matthias Hain (evangelische Kirche), einschließlich der Lektoren beider Konfessionen (Heike Fischer, Thomas Gruber und Horst Habermann sowie Ute Heinz (Mesnerin) vom Kirchenvorstand) abgehalten.

Eingangs sangen die Gläubigen unter dem Orgelpart von Jürgen Stöcker „Gott ist gegenwärtig und zum Gloria „Allein Gott in der Höhe sei Ehr“. Zwischendurch wurden Lesungen, Gebetstexte und Fürbitten (abwechselnd mit Geistlichen und Lektoren vorgetragen)

Während Pfarrer Diter Glaeser zum Thema „Gerechtigkeit und Schönheit“ predigte, stand anschließend Pfarrer Matthias Hain der Feier des Abendmahls (Präfation, Lob- und Abendmahlgebet, Austeilung Wandelkommunion usw.) vor.

Zwischendurch sangen die Gläubigen weitere Lieder. Zum Friedensgruß erklang das Lied „Herr, gib uns deinen Frieden“.
Nach dem gemeinsamen Segen dankten beide Geistlichen allen Mitwirkenden und Gästen.


Text und Bilder: Horst Habermann

„Ihr habt meiner Tochter Zukunft geschenkt!“- Asante sana!

Große Freude - ein neuer Rucksack
Große Freude - ein neuer Rucksack

In gebrochenem Englisch und Tränen in den Augen bedankt sich Elireema Nassari für den lila Schulrucksack, den ihre Tochter Joy stolz auf dem Rücken trägt.

Damit sei bei Elireema das eigentliche Ziel der Schulrucksackaktion erreicht, sagt Dekanatsmissonspfarrer Andreas Neeb aus Gemünda. Die Grundausstattung an Schulmaterial, die alle Erstklasskinder im Partnerdekanat zusammen mit einem lila Rucksack geschenkt bekommen, solle den Eltern der Erstklasskinder als Anreiz dienen.

„Ich weiß noch gut, wie stolz ich war, als meine Kinder erste Worte und Zahlen in ihre Schulhefte schrieben“, sagt der Vater von zwei inzwischen erwachsenen Kindern.

Dann fügt er hinzu: „Ich möchte, dass die Eltern in unserem Partnerdekanat den gleichen Stolz empfinden. Denn wer so fühlt, wird seinem Kind neues Schulmaterial kaufen, wenn die Hefte aus unseren Schulrucksäcken längst vollgeschrieben sind.“

Bildung, so ist man im Partnerkomitee des Evang.-Luth. Dekanats Michelau überzeugt, ist die nachhaltigste Form von Entwicklungshilfe. Auch trägt eine gute Bildung dazu bei, Menschen in ihrem eigenen Land eine Zukunft zu schaffen. So bekämpft Bildungsarbeit auch Fluchtursachen.

Daher gehört Bildungsförderung zu den drei wesentlichen Arbeitsbereichen in der Partnerschaft zwischen dem Dekanat Michelau und dem Ost-Dekanat der Meru Diözese im Norden von Tansania.

Jährlich werden im Partnerdekanat etwa 1500 Kinder eingeschult. Die Schulrucksackaktion soll den Kindern den Start ins Schulleben erleichtern.

Alle Kinder freuen sich über die neuen Rucksäcke
Ein Schulrucksack enthält neben einer Grundausstattung an Schulmaterial (Hefte, Bleistifte, Lineal, Spitzer und Radierer) auch ein Essgeschirr, was den Kindern die Teilnahme an der Schulverpflegung ermöglicht.

Für 18 Euro kann ein Schulrucksack über jede Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde des Dekanatsbezirks Michelau erstanden werden. Das Dekanat sorgt für den Transport nach Tansania. Auch Schulen und andere Einrichtungen beteiligen sich an der Aktion. Seit mehreren Jahren packen die Logistik-Klassen der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels einen Großteil der Schulrucksäcke zum Transport nach Tansania und führen gleichzeitig eine Spendenaktion in allen Klassen ihrer Schule durch. Die Schulrucksäcke werden dann Mitte Januar nach Tansania geflogen und dort an die Erstklasskinder im Partnerdekanat verteilt.
 

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