Bild vom Gottesgarten am Obermain

Schon der Dichter des Frankenlieds, Victor von Scheffel, hat beim Anblick unserer wunderbaren Gegend den Wunsch verspürt, fliegen zu können. Denn so lässt sich schnell ein Überblick gewinnen. Zumindest virtuelle „Flügel“ wollen wir Ihnen mit dieser Seite verleihen.

Sie finden hier Informationen zum christlichen Leben in unserem Dekanat, in den 20 Kirchengemeinden und zu deren vielfältigen Angeboten.

Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie suchen, wie im Flug finden. Gerne stehen wir Ihnen auch per E-Mail, telefonisch oder zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Dekanat

Feuer, Stille, Schokolade und vieles mehr!

Fast 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus 14 Kirchengemeinden haben am Samstag, 16. November einen aufregenden Konfi-Kirchentag mit vielen verschiedenen Workshops in Bad Staffelstein erlebt.

Konfis DB Michelau Bild: Benni Kuscheck

Um 10 Uhr, und für den einen oder anderen Jugendlichen zu früh, wurde mit Bandmusik und einem lustigen und mitreisenden Anspiel zum Thema „Grenzen versus Freiheit“ in den Tag gestartet. Mit einem Straßen-Leitpfosten, den er gerade abgebaut und mitgenommen hat, wollte Andi seine Freiheit feiern. Doch im Gespräch mit Judith wurde Andi und den Konfis klar das auch die Freiheit so eine Grenze wie den Leitpfosten braucht - damit die Freiheit nicht beliebig und der Straßenverkehr nicht unsicher wird. Spätestens als Andi dann beschließt, den Leitpfosten zurück zur Straße zu bringen, ist der letzte Konfi hellwach.Bild: Benni Kuscheck

Nach diesem kurzweiligen Impuls war es an der Zeit für die Konfis aktiv zu werden und ihr eigenes Kirchentags-Programmzusammen zustellen. So konnte aus elf verschiedenen Workshops vier Angebote für den Tag gewählt werden.
Rund um die Themenkomplexe „Kirche und Glaube“, „Christsein leben“ und „Gemeinschaft in der evangelischen Jugend“ wurden die Workshops von Referentinnen und Referenten aus Diakonie, Kirchenmusik und Partnerschaftsarbeit mit Tansania, sowie den vier Jugendreferenten der Evangelischen Jugend und ehrenamtlichen jungen Erwachsenen aus der Jugendarbeit und Kirche gestaltet.

Bei den Workshops sind die Konfis auf sehr unterschiedliche Weise aktiv geworden. So ging es beim Workshop „Der Wert der Stille“ sehr meditativ und ruhig zu. Im Gegenteil zum Workshop “Gott zum Groove“ wo kräftig musiziert wurde. Im Workshop „AgeMan - Plötzlich Alt!“ wurde man künstlich gealtert und hat so schnell die Herausforderungen des Alters erfahren. Im Workshop „Schokolade - Du hast die Wahl!“ stand der Faire Handel am Beispiel der Schokolade im Mittelpunkt.

Noch sieben weitere sieben spannende Workshops standen zur Auswahl. In der Mitte der Workshoprunde wurde sich beim Mittagessen, nach Kirchentagsmanie mit Fingerfood und in Kleingruppen im evangelischen Gemeindehaus verteilt, unterhalten und gestärkt.

Sonderausstellung „Die Bambergers“ in Lichtenfels

Auf die Spuren jüdischer Mitbürger können sich die Besucher der Sonderausstellung „Die Bambergers -Familienzweige aus Kronach und Lichtenfels“ begeben. Vom 10.-24. November zeigt die Stadt Lichtenfels mit Unterstützung durch das Evangelische Bildungswerk KLM die Exponate rund um die jüdische Familie im ehemaligen Haus der Lichtenfelser Familie in der Kronacher Straße 21.

Die Stadt Lichtenfels hat das Haus Kronacher Straße 21 erworben und präsentiert hier vor dem Umbau zu einem Kinderhort eine Ausstellung über die jüdische Familie Bamberger mit den Lichtenfelser und Kronacher Familienzweigen. Die Präsentation wird am Sonntag, 10. November um 14 Uhr eröffnet und ist bis zum 24. November der Öffentlichkeit zugänglich  Foto: Joachim Wegner

Die Vernissage findet am Sonntag, 10. November um 14 Uhr statt. Nach einem Einführungsvortrag von Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günter Dippold wird Erster Bürgermeister Andreas Hügerich die Sonderausstellung eröffnen. Anschließend sind die Besucher im Haus Kronacher Straße 21 zu einem kleinen Empfang eingeladen und haben zudem die Möglichkeit, neben der Ausstellung auch einige der Räumlichkeiten des Hauses zu besichtigen.

Die Sonderausstellung gliedert sich in zwei Teile. Die Familie Bamberger aus Lichtenfels wird in einer historischen Ausstellung rund um David und Adelheid Bamberger dokumentiert und geht insbesondere auf Otto Bamberger und die Geschichte seines Hauses in der Kronacher Straße 21 ein. Dieser Teil wurde vom Stadtarchiv Lichtenfels mit Unterstützung von Bezirksheimatpfleger Günter Dippold zusammengestellt. Die jüdische Familie Bamberger aus Kronach ist in einer Exposition des Aktionskreises Kronacher Synagoge aus dem Jahr 2015 dokumentiert.

Über 200 Dokumente, Fotos und Briefe, die in der Schweiz überdauert haben, veranschaulichen die Geschichte der weitverzweigten Familie Bamberger von der Reichsgründung bis in die Zeit des Nationalsozialismus.

Der Kronacher Historiker Christian Porzelt, der wesentlich an der Erstellung der Schautafeln beteiligt gewesen ist, wird am Donnerstag, 21. November um 19.30 Uhr in einer öffentlichen Vortragsveranstaltung insbesondere auf diesen Teil der Ausstellung eingehen.

Auch an diesem Abend besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des Hauses und der Ausstellung.

Die Ausstellung ist bis zum 24. November für die Öffentlichkeit zugänglich:
mittwochs von 16 - 19 Uhr
samstags von 10 - 16 Uhr
sonntags von 14 - 17 Uhr

Anmeldungen für Führungen durch die Sonderausstellung für interessierte Gruppen und Schulklassen, nimmt die Kuratorin der Exposition entgegen.

Stadtarchivarin Christine Wittenbauer
Tel.:  09571 / 795-134
stadtarchiv@lichtenfels.de

Evangelische Christen feierten Reformationstag

Pfarrersehepaar berichtet in Michelau über seine Suche nach lebendiger göttlicher Energie.

Protestanten in aller Welt haben in festlichen Gottesdiensten den Reformationstag gefeiert. Dabei wurde an die Anfänge der evangelischen Kirche vor rund 500 Jahren erinnert. Das Dekanat Michelau hatte zu einem Gottesdienst in die Johanneskirche in Michelau eingeladen. Der Tag erinnert an Martin Luthers Thesenanschlag. Der Theologe soll am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen zur Reform der Kirche genagelt haben. Seine Thesen lösten die Reformation aus.

Beim Gottesdienst in Michelau betonte Dekanin Stefanie Ott-Frühwald, dass der Reformationstag in unseren Tagen weniger dem Gedächtnis als vielmehr der Zukunft der Kirche gelte. Die Christen müssten sich darauf besinnen, was ihnen und der Kirche Kraft in der Gegenwart und Zukunft gibt, nämlich die befreiende Liebe Gottes. Ebenso wie Martin Luther sich mit vielen anderen auf Jesus Christus neu ausgerichtet habe, sei die Kirche heute auch in Bewegung und dürfe dabei der erbarmenden Liebe Gottes gewiss sein.

Als Festprediger stellte die Dekanin das Theologenehepaar Reiner Knieling und Isabel Hartmann vor. Beide arbeiten am Gemeindekolleg der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland in Neudietendorf bei Erfurt und beraten dort die Verantwortlichen von Kirchengemeinden und begleiten sie bei der Entwicklung neuer Visionen. Als Grundlage ihrer Predigt nahmen sie den alttestamentarischen Text aus 5. Mose 6, Vers 4 ff: „Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein. Und du sollst den Herrn, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit aller deiner Kraft“. Dieser Abschnitt ist auch als "Sch'ma Jisrael" bekannt und stellt eines der Glaubensbekenntnisse des Judentums dar. Als wichtigstes Gebet wird "Sch'ma Jisrael" von Juden mehrfach am Tag rezitiert und stellt zugleich das wichtigste Ereignis des täglichen synagogalen Gottesdienstes dar. Jesus Christus hat diese Aufforderung noch vor das Doppelgebot der Liebe aus dem Neuen Testament gestellt, erläuterten die Prediger. Doch wie geht das, das Geheimnis, das sich Gott nennt, zu lieben, fragten sich die Theologen.

eCn fliegt aus

Das schönste im Leben sind die Ferien und fast so schön sind gemeinsame Klassenausflüge. Am 15. Oktober ist es endlich soweit.

Die eCn-Klasse besucht die Gedenkstätte Point Alpha. Hier wurde das grüne Band, samt Grenzanlagenrekonstruktion bis zu einem Militärstützpunkt der US-Armee besichtigt. Die früheren Fahrzeuge erweckten besondere Aufmerksamkeit. Geschichtlich für jedermann zu empfehlen und an vielen Beispielen plastisch für Schulklassen aufbereitet.

Point Alpha
Point Alpha

Anschließend der noch viel schönere Teil für alle ohne Klaustrophobie: ein Besuch im Erlebnis Bergwerk Merkers. In den Tiefen dieser künstlichen Höhlen gibt es einiges zu entdecken. Unterricht 800 Meter unter der Erde. Ein seltenes Erlebnis. Auf diesen Ebenen ist die weltweit tiefst liegende Bar für Getränke und Kristalle, ebenso wie die tiefsten (Erlebnis-) Toiletten der Welt und eine Kristallgrotte, welche die größten gefundenen Kristalle beherbergt. Kunstbegeisterte haben im Goldraum oder beim tiefsten Graffiti Zeit sich umzusehen.

eCn läuft

Seit einem guten Monat sind die Sommerferien vorbei und die Schülerinnen und Schüler der Johann-Puppert-Grund- und Mittelschule besuchen ihren regulären Unterricht. Unter ihnen gibt es dieses Jahr bereits zum elften Mal eine eCn-Klasse. Die Buchstaben eCn (extra Chance nutzen) sind Programm. Diese stehen für Jungen und Mädchen, welche durch einen zweiten Versuch ihren qualifizierten Hauptschulabschluss nachholen möchten.

An drei Tagen in der Woche ist Unterricht durch den Klassenlehrer Herrn Löffler. In kleinen Gruppen kann der benötigte Quali-Stoff intensiver bearbeitet werden. In der Nachmittagsbetreuung ist Platz für Fragen und das Erledigen der Hausaufgaben. Das Herauskitzeln individueller Fähigkeiten steht ebenso im Fokus, wie das Stärken von Selbstbewusstsein.

An den beiden anderen Tagen schnuppern die Jugendlichen im Ganztagspraktikum in einen möglichen späteren Beruf. Hier können sie ihre Fähig- und Fertigkeiten testen, erproben, erweitern und wunschberufstechnisch ausbauen.

Wer im Praktikum überzeugt, kann mit den pädagogischen Fachkräften am Nachmittag eine aussagekräftige Bewerbung erstellen. Ziel der eCn-Klasse ist nicht nur die Vermittlung von sozialen Kompetenzen und schulischen Inhalten, sondern ebenso die Unterstützung für einen nahtlosen Übergang in das Berufsleben.

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