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Bild vom Gottesgarten am Obermain

Schon der Dichter des Frankenlieds, Victor von Scheffel, hat beim Anblick unserer wunderbaren Gegend den Wunsch verspürt, fliegen zu können. Denn so lässt sich schnell ein Überblick gewinnen. Zumindest virtuelle „Flügel“ wollen wir Ihnen mit dieser Seite verleihen.

Sie finden hier Informationen zum christlichen Leben in unserem Dekanat, in den 20 Kirchengemeinden und zu deren vielfältigen Angeboten.

Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie suchen, wie im Flug finden. Gerne stehen wir Ihnen auch per E-Mail, telefonisch oder zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Dekanat

Corona-Pandemie verändert kirchliches Leben

Evangelische Kirche im Umbruch

Seit einem halben Jahr bestimmt die Corona-Pandemie das Leben in der evangelisch-lutherischen Kirche. In den Wochen des Lockdowns wurden keine Gottesdienste mit Gemeindebeteiligung gefeiert, auch nicht an den Osterfeiertagen. Dies habe sich aus der Haltung von Demut und der Übung von Nächstenliebe gespeist, betonte Dekanin Stephanie Ott-Frühwald bei der Herbstsynode des Dekanatsbezirks Michelau, die aus Hygienegründen in der Johannes-Kirche in Michelau abgehalten wurde. Mit den Beschränkungen habe die evangelische Kirche dazu beitragen wollen, dass die ungebremste Ausbreitung des neuartigen Sars-CoV-2-Virus gebremst wird und dass das deutsche Gesundheitssystem handlungsfähig bleibt und alle Erkrankten bestmöglich versorgt werden können. „Das ist gelungen, aber es war eine sehr schmerzhafte Erfahrung!“, stellte die Dekanin im Rückblick fest.

Erfreut und dankbar zeigte sie sich, dass Pfarrerinnen und Pfarrer schnell und unvoreingenommen zusammen mit ihren Kirchenvorständen neue Formen entwickelt haben, um die gute Botschaft von Gottes Liebe zu den Menschen zu bringen. Gottesdienste aus den Kirchen vor Ort könnten jetzt über das Internet in die Wohnzimmer der Menschen vor Ort und auch anderswo übertragen werden. „Wir können digital, jedenfalls ein ganzes Stück mehr als noch im Frühjahr“ merkte Stephanie Ott-Frühwald an. „Mit Corona erleben wir Veränderung, keine selbstgewählte und erwünschte, aber eine, die wir mitgestalten können.“

Koinor-Siftung spendet Senioren-Computer für Michelauer Seniorenwohnheim

Bild: Joachim Wegner
Bild: Joachim Wegner

Die Corona-Pandemie hat auch den Bewohnern der Alten- und Pflegeheime aufgrund von Besuchs- und Betretungseinschränkungen stark zugesetzt. Um die soziale Isolierung und Vereinsamung der betagten Bewohner des Katharina-von-Bora-Seniorenwohnheims der Diakonie in Michelau etwas zu lindern, hat die Koinor-Horst-Müller-Stiftung 4.000 € zur Beschaffung von Senioren-Tablets gestiftet. Mit den Geräten können insbesondere bettlägerige Bewohner mit ihren Angehörigen und Bezugspersonen per Video-Telefonie in Kontakt treten und sich austauschen.

Bei der Spendenübergabe auf dem Gelände des Katharina-von-Bora-Heims zeigte sich Dekanin Stefanie Ott-Frühwald erfreut darüber, dass die Koinor-Horst-Müller-Stiftung das kirchliche Seniorenwohnheim in einer besonders schwierigen Phase unterstützt. Denn mit Hilfe der Tablets können die bettlägerigen Bewohnerinnen und Bewohner aus ihrer sozialen Isolation ein wenig herausgeholt werden. Als Mitglied des Stiftungsrats der Koinor-Horst-Müller-Stiftung machte Ina Kober-Naumann deutlich, dass die Michelauer Stiftung, die vom kinderlosen Gründer der Firma Koinor ins Leben gerufen wurde, Gutes in der Region tun möchte. Ein Hauptanliegen der Stiftung sei es, gerade dann zu unterstützen, wenn staatliche Mittel nicht ausreichten und eine andere Hilfe nicht möglich ist.

Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor

Großes Vertrauen in Brot für die Welt: Evangelisches Hilfswerk legt Jahresbilanz vor - 10.167.999 € Spenden aus Bayern

Brot für die Welt

Brot für die Welt hat allein aus Bayern im vergangenen Jahr Spenden in Höhe von 10.167.000 € erhalten. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung um 792.900 €. „Wir sind froh und dankbar für das große Vertrauen, das Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2019 geschenkt haben. Mit ihren Spenden und Kollekten gegen Hunger, Armut und Ungerechtigkeit haben sie Millionen Menschen geholfen, ihre Lebenssituation zu verbessern“, sagt Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes Bayern. Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit des evangelischen Hilfswerks im vergangenen Jahr mit mehr als 64,4 Millionen € unterstützt. Das ist ein Plus von 0,8 Millionen € im Vergleich zum Vorjahr (2018: 63,6 Mio. €).

Allein durch die Kollekte am 1. Advent 2018 und durch die Adventssammlung 2018* trugen die Evangelischen Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk Michelau mit 34.855,22 € zum guten Ergebnis bei. Dies bedeutet eine Steigerung um 2.154,80 € bzw. 6,59 % gegenüber dem Vorjahr.

Diplom-Religionspädagoge Harald Mack geht in den Ruhestand

Verabschiedung Harald Mack Bild: Joachim Wegner
Verabschiedung Harald Mack Bild: Joachim Wegner

Nach 38 Dienstjahren wurde Herr Diplom-Religionspädagoge Harald Mack in der Martin-Luther-Kirche Lichtenfels am 19.07.2020 aus dem Dienst der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche und dem Dekanat Michelau in den Ruhestand verabschiedet.

Herr Mack wurde nach seinem Studium der Religionspädagogik und der kirchlichen Bildungsarbeit in München durch den damaligen Landesbischof Hanselmann zum Diplom-Religionspädagogen ernannt und trat 1982 seinen Vorbereitungsdienst in Unterpfaffenhofen-Germering an.

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