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Bild vom Gottesgarten am Obermain

Schon der Dichter des Frankenlieds, Victor von Scheffel, hat beim Anblick unserer wunderbaren Gegend den Wunsch verspürt, fliegen zu können. Denn so lässt sich schnell ein Überblick gewinnen. Zumindest virtuelle „Flügel“ wollen wir Ihnen mit dieser Seite verleihen.

Sie finden hier Informationen zum christlichen Leben in unserem Dekanat, in den 20 Kirchengemeinden und zu deren vielfältigen Angeboten.

Wir hoffen, dass Sie die Informationen, die Sie suchen, wie im Flug finden. Gerne stehen wir Ihnen auch per E-Mail, telefonisch oder zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Dekanat

Die Kronacher Bamberger-Familie

Zwei berührende Schicksale aus dem Kronacher Zweig der jüdischen Familie Bamberger stellte Historiker Christian Porzelt in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, als er auf Einladung der Stadt Lichtenfels und des Evangelischen Bildungswerks über die Hintergründe der Sonderausstellung in der Villa Kronacher Straße 21 informierte. Ebenso wie die Eröffnungsveranstaltung fand auch der Vortrag des jungen Geschichts­wissenschaftlers aus Kronach großes Interesse. Das mag sicherlich daran liegen, dass das dunkle Kapitel der Gewaltherrschaft im Dritten Reich noch lange nicht aufgearbeitet ist. Opfer, die nicht selten aus Scham geschwiegen haben, und Täter, die nach dem Krieg durch eine Mauer des Schweigens geschützt wurden, sind meist hinlänglich bekannt, doch es gab auch viele Nutznießer, die eher im Hintergrund geblieben sind.

Als Kurator der Ausstellung über den Kronacher Zweig der jüdischen Familie Bamberger hat Historiker Christian Porzelt über 300 Fotos, Briefe und weitere Dokumente anschaulich aufbereitet. Foto: Joachim Wegner

Eindrücklich schilderte Christian Porzelt als Kurator des Kronacher Teils der Ausstellung, wie er an 300 Fotos, Briefe und andere Dokumente gekommen ist. Zu verdanken war dies Dr. George Ségal, einem in Basel lebenden Kunsthändler. Dieser in der Schweiz lebende Nachkomme von Heinrich Bamberger fand die Dokumente in der wohl gehüteten Spätbiedermeierkommode, die lange Zeit unberührt auf dem Dachboden bei seiner Großmutter stand. In einem Tondokument ließ Christian Porzelt den Nachfahren selbst zu Wort kommen.

Feuer, Stille, Schokolade und vieles mehr!

Fast 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus 14 Kirchengemeinden haben am Samstag, 16. November einen aufregenden Konfi-Kirchentag mit vielen verschiedenen Workshops in Bad Staffelstein erlebt.

Konfis DB Michelau Bild: Benni Kuscheck

Um 10 Uhr, und für den einen oder anderen Jugendlichen zu früh, wurde mit Bandmusik und einem lustigen und mitreisenden Anspiel zum Thema „Grenzen versus Freiheit“ in den Tag gestartet. Mit einem Straßen-Leitpfosten, den er gerade abgebaut und mitgenommen hat, wollte Andi seine Freiheit feiern. Doch im Gespräch mit Judith wurde Andi und den Konfis klar das auch die Freiheit so eine Grenze wie den Leitpfosten braucht - damit die Freiheit nicht beliebig und der Straßenverkehr nicht unsicher wird. Spätestens als Andi dann beschließt, den Leitpfosten zurück zur Straße zu bringen, ist der letzte Konfi hellwach.Bild: Benni Kuscheck

Nach diesem kurzweiligen Impuls war es an der Zeit für die Konfis aktiv zu werden und ihr eigenes Kirchentags-Programmzusammen zustellen. So konnte aus elf verschiedenen Workshops vier Angebote für den Tag gewählt werden.
Rund um die Themenkomplexe „Kirche und Glaube“, „Christsein leben“ und „Gemeinschaft in der evangelischen Jugend“ wurden die Workshops von Referentinnen und Referenten aus Diakonie, Kirchenmusik und Partnerschaftsarbeit mit Tansania, sowie den vier Jugendreferenten der Evangelischen Jugend und ehrenamtlichen jungen Erwachsenen aus der Jugendarbeit und Kirche gestaltet.

Bei den Workshops sind die Konfis auf sehr unterschiedliche Weise aktiv geworden. So ging es beim Workshop „Der Wert der Stille“ sehr meditativ und ruhig zu. Im Gegenteil zum Workshop “Gott zum Groove“ wo kräftig musiziert wurde. Im Workshop „AgeMan - Plötzlich Alt!“ wurde man künstlich gealtert und hat so schnell die Herausforderungen des Alters erfahren. Im Workshop „Schokolade - Du hast die Wahl!“ stand der Faire Handel am Beispiel der Schokolade im Mittelpunkt.

Noch sieben weitere sieben spannende Workshops standen zur Auswahl. In der Mitte der Workshoprunde wurde sich beim Mittagessen, nach Kirchentagsmanie mit Fingerfood und in Kleingruppen im evangelischen Gemeindehaus verteilt, unterhalten und gestärkt.

eCn fliegt aus

Das schönste im Leben sind die Ferien und fast so schön sind gemeinsame Klassenausflüge. Am 15. Oktober ist es endlich soweit.

Die eCn-Klasse besucht die Gedenkstätte Point Alpha. Hier wurde das grüne Band, samt Grenzanlagenrekonstruktion bis zu einem Militärstützpunkt der US-Armee besichtigt. Die früheren Fahrzeuge erweckten besondere Aufmerksamkeit. Geschichtlich für jedermann zu empfehlen und an vielen Beispielen plastisch für Schulklassen aufbereitet.

Point Alpha
Point Alpha

Anschließend der noch viel schönere Teil für alle ohne Klaustrophobie: ein Besuch im Erlebnis Bergwerk Merkers. In den Tiefen dieser künstlichen Höhlen gibt es einiges zu entdecken. Unterricht 800 Meter unter der Erde. Ein seltenes Erlebnis. Auf diesen Ebenen ist die weltweit tiefst liegende Bar für Getränke und Kristalle, ebenso wie die tiefsten (Erlebnis-) Toiletten der Welt und eine Kristallgrotte, welche die größten gefundenen Kristalle beherbergt. Kunstbegeisterte haben im Goldraum oder beim tiefsten Graffiti Zeit sich umzusehen.

eCn läuft

Seit einem guten Monat sind die Sommerferien vorbei und die Schülerinnen und Schüler der Johann-Puppert-Grund- und Mittelschule besuchen ihren regulären Unterricht. Unter ihnen gibt es dieses Jahr bereits zum elften Mal eine eCn-Klasse. Die Buchstaben eCn (extra Chance nutzen) sind Programm. Diese stehen für Jungen und Mädchen, welche durch einen zweiten Versuch ihren qualifizierten Hauptschulabschluss nachholen möchten.

An drei Tagen in der Woche ist Unterricht durch den Klassenlehrer Herrn Löffler. In kleinen Gruppen kann der benötigte Quali-Stoff intensiver bearbeitet werden. In der Nachmittagsbetreuung ist Platz für Fragen und das Erledigen der Hausaufgaben. Das Herauskitzeln individueller Fähigkeiten steht ebenso im Fokus, wie das Stärken von Selbstbewusstsein.

An den beiden anderen Tagen schnuppern die Jugendlichen im Ganztagspraktikum in einen möglichen späteren Beruf. Hier können sie ihre Fähig- und Fertigkeiten testen, erproben, erweitern und wunschberufstechnisch ausbauen.

Wer im Praktikum überzeugt, kann mit den pädagogischen Fachkräften am Nachmittag eine aussagekräftige Bewerbung erstellen. Ziel der eCn-Klasse ist nicht nur die Vermittlung von sozialen Kompetenzen und schulischen Inhalten, sondern ebenso die Unterstützung für einen nahtlosen Übergang in das Berufsleben.

10 Jahre sind nicht genug…

Auch dieses Jahr ehrt das Dekanat Michelau zwei Mitarbeiterinnen für ihre 10-jährige, erfolgreiche Tätigkeit in der Schulkindbetreuung.

Frau Birgit Limmer ist als Küchenchefin in Redwitz aus dem Team des Hortes und der Offenen Ganztagesschule nicht mehr wegzudenken. Sie sorgt mit großem Einsatz dafür, dass es den Kindern und Jugendlichen an nicht fehlt und dass sie ihr Mittagessen genießen können.

Frau Stephanie Weiß hat ihr Können und ihre Fähigkeiten bereits an unterschiedlichen Einrichtungen und Orten eingebracht. Aktuell ist Sie bereits seit vielen Jahren als Jugendsozialarbeiterin in Michelau tätig und ist zugleich Vorsitzende der Mitarbeitendenvertretung.

Diese Verdienste und die motivierte, langjährige Arbeit von Birgit Limmer und Stephanie Weiß wurden im Rahmen der jährlichen Schulkindkonferenz gewürdigt. Dekanin Stefanie Ott-Frühwald, der stellvertretenden Leiter der Gesamtverwaltungsstelle Martin Pietz und der pädagogische Leiter Andreas Förster ehrten die engagierten Mitarbeiterinnen.

Die einhellige Meinung war: „Toll, dass beide so engagiert für das Dekanat arbeiten. Auf die nächsten 10 Jahre.“

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